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Im siebenten Jahrzehnt

  • Fester Einband
  • 80 Seiten
"Er war eine Figur wie aus einem Kaurismäki-Film: melancholisch, alkoholisch, wortkarg, mit einem Knautschgesicht und traurigen Au... Weiterlesen
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Beschreibung

"Er war eine Figur wie aus einem Kaurismäki-Film: melancholisch, alkoholisch, wortkarg, mit einem Knautschgesicht und traurigen Augen und dem passenden Schnauzbart", schrieb Daniela Strigl nach Bisingers Tod. Er, der schon in mittleren Jahren sich lyrisch von der Welt verabschiedete (Am frühen Lebensabend, der Buchtitel des nicht einmal 50jährigen), schrieb noch in seinem letzten Lebensjahr im Wissen um seine Krebserkrankung Gedichte, die sein Epikureertum auf die Probe stellten und dann auch bestätigten. In seinem unverkennbaren antikisierenden Parlando-Ton hält Bisinger bis zuletzt an seiner poetischen Topographie fest: Das lyrische Ich bewegt sich in Gastgärten und Wirtshäusern mit Namen wie "Neubauschenke" oder "Sittls Weinhaus zum Goldenen Pelikan", ißt, trinkt, schreibt und wird von der lebenslangen Sorge um das Wie-lange-noch? angetrieben. "Ich lebe ich schreibe jetzt hier" - mit dieser so bescheidenen wie anspruchsvollen Geste ist ein außergewöhnliches poetisches P rogramm umschrieben.

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Autorentext
Gerald Bisinger, geboren 1936 in Wien, studierte Psychologie und Italianistik, besorgte von 1962 bis 1970 die Lyrik-Redaktion der Wiener "Neuen Wege", war von 1980-86 Redakteur von "Literatur im technischen Zeitalter" (Berlin) und von 1989-94 Redaktionsmitglied der "Rampe" (Linz); von 1964 bis 1986 lebte Bisinger in Berlin (Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums), danach in Wien, wo er am 22. Februar 1999 starb.
Zahlreiche Einzelpublikationen seit 1963; Übersetzungen von Umberto Eco, Edoardo Sanguineti, Nanni Balestrini. Bei Droschl erschienen die Gedichtbände Am frühen Lebensabend (1987), Ein alter Dichter (1998) und Im siebenten Jahrzehnt (2000).

Klappentext

»Er war eine Figur wie aus einem Kaurismäki-Film: melancholisch, alkoholisch, wortkarg, mit einem Knautschgesicht und traurigen Augen und dem passenden Schnauzbart«, schrieb Daniela Strigl nach Bisingers Tod. Er, der schon in mittleren Jahren sich lyrisch von der Welt verabschiedete (Am frühen Lebensabend, der Buchtitel des nicht einmal 50jährigen), schrieb noch in seinem letzten Lebensjahr im Wissen um seine Krebserkrankung Gedichte, die sein Epikureertum auf die Probe stellten und dann auch bestätigten. In seinem unverkennbaren antikisierenden Parlando-Ton hält Bisinger bis zuletzt an seiner poetischen Topografie fest: Das lyrische Ich bewegt sich in Gastgärten und Wirtshäusern mit Namen wie >Neubauschenke< oder >Sittls Weinhaus zum Goldenen Pelikan<, isst, trinkt, schreibt und wird von der lebenslangen Sorge um das Wie-lange-noch? angetrieben. »Ich lebe ich schreibe jetzt hier« - mit dieser so bescheidenen wie anspruchsvollen Geste ist ein außergewöhnliches poetisches Programm umschrieben.

Produktinformationen

Titel: Im siebenten Jahrzehnt
Autor:
EAN: 9783854205395
ISBN: 978-3-85420-539-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Droschl
Genre: Lyrik & Dramatik
Anzahl Seiten: 80
Gewicht: 222g
Größe: H210mm x B131mm x T12mm
Veröffentlichung: 01.02.2000
Jahr: 2000
Features: Das Vermächtnis eines großen Dichters, der in seinen unverwechselbaren Gedichten mit Nachdruck auf der Würde des poetischen Augenblicks bestand.

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