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Georgica - Zeitschrift für Kultur, Sprache und Geschichte Georgiens und Kaukasiens / Jahrgang 2010, Heft 33

Im Beitrag von Steffi Chotiwari-Jünger wird anhand Dutzender von Briefen, Zeugnissen und anderer Dokumentationen, die in deu... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 258 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Klappentext

Im Beitrag von Steffi Chotiwari-Jünger wird anhand Dutzender von Briefen, Zeugnissen und anderer Dokumentationen, die in deutscher, englischer, lateinischer, polnischer und georgischer Sprache in Deutschland, Polen und Georgien vorliegen, versucht, ein möglichst detailliertes Bild vom Leben und Studium Grigol Peradses in Berlin und Potsdam (1922- 1925) zu zeichnen. Wo wohnte er, wo und bei wem lernte er Deutsch? Wer gewährte ein Stipendium und wie lange? Wie wurde Peradse Student an der Berliner Universität? War er der erste georgische Student an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität (heutige Humboldt-Universität)? Unterhielt er mit anderen georgischen Kommilitonen Kontakte? Welche Fächer studierte Peradse bei welchen Hochschullehrern? Wer waren die Hochschullehrer und welche Beziehung unterhielt er zu ihnen (vielleicht auch über das Studium hinaus)? Wie war sein Verhältnis zu den Berliner Kartwelologen Richard Meckelein und Micheil Tseretheli? Welche Ergebnisse erzielte Grigol Peradse während des Studiums? Wo verbrachte er die vorlesungsfreie Zeit und war dieser Urlaub studienfrei? In welche Länder reiste er? Wie äußerte sich der Student in der Öffentlichkeit? Durch wen erhielt Grigol Peradse Unterstützung außerhalb der Universität in Studienangelegenheiten und Lebensfragen? Welche guten und schlechten Zeiten durchlebte der Georgier in Berlin? Durchlitt er Krisen? Welche Sprachen eignete sich der georgische Student in Berlin an? Welche Fähigkeiten erwarb er? Zu welchen persönlichen und wissenschaftlichen Schlußfolgerungen gelangte er während des Studiums? Welches Thema für die erste Forschungsarbeit, später Doktorabeit, wählt er aus und wer gab ihm Hilfestellungen? Aus welchem Grund wechselte der Georgier im Jahre 1925 an die Bonner Universtität? Kehrte Grigol Peradse später nochmals nach Berlin und Potsdam zurück? Im Beitrag von Sophia Vashalomidze wird anhand Dutzender von Briefen, Zeugnissen und anderer Dokumentationen, die in deutscher, französischer und georgischer Sprache in Deutschland, Polen und Georgien vorliegen, ein sehr detailliertes Bild vom Leben, Studium und der Arbeit Grigol Peradses in Bonn (1925- 1932) aufgezeigt. Eingangs wird Peradses Vergleich der Städte Berlin und Bonn zitiert, woraus seine Vorliebe erkennbar wird. Die verschiedenen Adressen in Bonn werden genannt. Im Weiteren werden die Lehrer und Förderer benannt, die in Bonn eine wichtige Rolle spielten. Peradses weiterführendes Studium wird beleuchtet, seine Sprachstudien hervorgehoben und seine bevorzugten Studienorte genannt. Das Hauptaugenmerk liegt in Bonn nicht so sehr im Studium, sondern in der Abfassung der Dissertation. In vielen Dokumenten wird darüber berichtet, jedoch kommt letzlich nur ein Teil der Erforschung zur Verteidigung. Die mündlichen Prüfungen fanden zu einem für Grigol Peradse äußerst unpassenden und traurigen Zeitpunkt statt. Nach dem Abschluß des Studiums und der Verteidigung der Doktorabeit gab es verschiedene Lebensentwürfe für den Georgier, wobei sein größter Wunsch nicht in Erfüllung geht. Während er Entscheidungen abwartet, reist Peradse zu Studienzwecken nach Österreich, Belgien und England. Dann wird er nach Bonn gerufen: nach Professor Goussens Tode in Bonn führte das orientalische Seminar mit ihm Verhandlungen, um dessen Posten neu zu besetzen. Der Georgier besucht in diesem Lebensabschnitt Konferenzen, schrieb Artikel und hatte die Absicht, sich zu habilitieren. Nach seiner Mönchs- und Priesterweihe übernahm Peradse die Leitung der Pariser georgischen Gemeinde, jedoch kehrt er nach wenigen Monaten nach Bonn zurück. Schließlich erhielt Peradse eine Professur der Universität Warschau, weshalb sich der Georgier aus Bonn verabschiedet.

Produktinformationen

Titel: Georgica - Zeitschrift für Kultur, Sprache und Geschichte Georgiens und Kaukasiens / Jahrgang 2010, Heft 33
Untertitel: Sonderheft: Grigol Peradse (1899-1942) und Deutschland
Editor: Steffi Chotiwari-Jünger Mariam Lortkipanidse
EAN: 9783832299811
ISBN: 978-3-8322-9981-1
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Shaker Verlag
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 258
Gewicht: 435g
Größe: H239mm x B169mm x T27mm
Jahr: 2011

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