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Das unmögliche Exil

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  • 397 Seiten
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Um 1930 war Stefan Zweig zum weltweit meistübersetzten lebenden Schriftsteller avanciert. Doch dieser Erfolg des 1881 geborenen Wi... Weiterlesen
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Beschreibung

Um 1930 war Stefan Zweig zum weltweit meistübersetzten lebenden Schriftsteller avanciert. Doch dieser Erfolg des 1881 geborenen Wieners wurde schon bald überschattet vom Machtantritt Hitlers. Der Kosmopolit verließ den alten Kontinent und ließ sich 1941 in dem von ihm als "Land der Zukunft" gepriesenen Brasilien nieder. "Endlich ein Ruhepunkt", hoffte er nach seiner Ankunft in der tropischen Stadt Petrópolis. Ein halbes Jahr später, am 23. Februar 1942, schieden er und seine junge Frau Lotte "aus freiem Willen und mit klaren Sinnen" aus dem Leben. Am Tag, da er seinen Pass verlor, im Alter von 58 Jahren, habe er entdeckt, bekannte Stefan Zweig, "dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde". Ausgerechnet diesem in Wien geborenen Weltbürger entglitt im Exil zunehmend das Leben. Höchst einfühlsam erzählt George Prochnik, selbst Nachfahre von Wiener Emigranten, diese tragische Geschichte eines Aufbruchs in die neue Welt, der von England über die USA nach Brasilien führt. Zugleich macht er sichtbar, welche Abgründe die geistige Welt des alten Europa, die Zweig in seinen nachgelassenen Erinnerungen so grandios heraufbeschworen hat, von der Nord- und Südamerikas trennten.

"nicht nur das einfühlsame Porträt eines entwurzelten Intellektuellen, sondern eine Studie über Mühen und Zumutungen des Exils, die von brennender Aktualität sind.“
Sybille Peine, dpa, 31. Januar 2017

"Ein leidenschaftliches, geschmeidig zu lesendes Buch."
Wolfgang Schneider, Literarische WELT, 21. Januar 2017



Autorentext

George Prochnik lebt und arbeitet als Journalist und Schriftsteller in New York. Er hat englische und amerikanische Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem unterrichtet, ist ständiger Mitarbeiter der US-amerikanischen Zeitschrift "Cabinet" und Autor von Büchern über die Stille und über die Freundschaft zwischen Sigmund Freud und dem amerikanischen Psychologen James Jackson Putnam.



Zusammenfassung
Um 1930 war Stefan Zweig zum weltweit meistübersetzten lebenden Schriftsteller avanciert. Doch dieser Erfolg des 1881 geborenen Wieners wurde schon bald überschattet vom Machtantritt Hitlers. Der Kosmopolit verließ den alten Kontinent und ließ sich 1941 in dem von ihm als "Land der Zukunft" gepriesenen Brasilien nieder. "Endlich ein Ruhepunkt", hoffte er nach seiner Ankunft in der tropischen Stadt Petrópolis. Ein halbes Jahr später, am 23. Februar 1942, schieden er und seine junge Frau Lotte "aus freiem Willen und mit klaren Sinnen“ aus dem Leben.
Am Tag, da er seinen Pass verlor, im Alter von 58 Jahren, habe er entdeckt, bekannte Stefan Zweig, "dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde". Ausgerechnet diesem in Wien geborenen Weltbürger entglitt im Exil zunehmend das Leben. Höchst einfühlsam erzählt George Prochnik, selbst Nachfahre von Wiener Emigranten, diese tragische Geschichte eines Aufbruchs in die neue Welt, der von England über die USA nach Brasilien führt. Zugleich macht er sichtbar, welche Abgründe die geistige Welt des alten Europa, die Zweig in seinen nachgelassenen Erinnerungen so grandios heraufbeschworen hat,  von der Nord- und Südamerikas trennten.

Produktinformationen

Titel: Das unmögliche Exil
Untertitel: Stefan Zweig am Ende der Welt
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783406697562
ISBN: 978-3-406-69756-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: Beck, C H
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 397
Gewicht: 645g
Größe: H222mm x B152mm x T32mm
Jahr: 2016
Land: DE

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