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Wissensbasiertes CASE

  • Kartonierter Einband
  • 312 Seiten
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Beschreibung

Infolge der zunehmenden Komplexität rechnergestützter betrieblicher Informations systeme bei gleichzeitig gestiegenen Qualitätsanforderungen sind in den letzten Jah ren verstärkt Bemühungen zur Automatisierung des Software-Entwicklungsprozes ses zu verzeichnen. Die unter dem Schlagwort "Computer Aided Software Enginee ring (CASE)" entwickelten Methoden und Werkzeuge haben jedoch in der Praxis die teilweise sehr hohen Erwartungen bislang nicht erfüllt. Eine wesentliche Ursache hierfür ist die Tatsache, daß die gegenwärtigen CASE-Werkzeuge zwar die Durch führung administrativer Tätigkeiten des Software-Entwicklers unterstützen, aber nicht das zur Software-Entwicklung erforderliche Fach- und Erfahrungswissen bereitstel len. Die systematische Berücksichtigung und explizite Repräsentation von diffusem Expertenwissen in einem begrenzten Bereich ist eine Aufgabe, die in anderen An wendungsgebieten bereits erfolgreich von wissensbasierten Systemen wahrgenom men wird. Wissensbasiertes CASE ist der Versuch, dieses Wissen über die Software-Entwick lung in moderne CASE-Werkzeuge zu integrieren. Durch die Symbiose von wis sensbasierter Technologie zur Bereitstellung von Fach- und Erfahrungswissen ei nerseits und konventionellen CASE-Werkzeugen zur Automatisierung von Routine tätigkeiten andererseits soll eine Vielzahl der bestehenden Probleme der Software Entwicklung beseitigt werden. Die vorliegende Arbeit erforscht das Potential des wissensbasierten CASE und un tersucht, inwiefern diese Technologie bereits in die Praxis umgesetzt werden kann. Zu diesem Zweck werden u. a. auf der Basis einer umfassenden empirischen Unter suchung etwa 300 existierende wissensbasierte Systeme im CASE analysiert und im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten klassifiziert. Der Verfasser stellt ein Konzept zur wissensbasierten Methodenunterstützung im CASE vor und belegt dessen Machbarkeit durch die Implementierung eines eigenen wissensbasierten Systems, das in ein existierendes konventionelles CASE-Werk zeug integriert ist.

Autorentext
Prof. Dr. Georg Herzwurm ist seit 2003 Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik II, insbesondere Unternehmenssoftware, an der Universität Stuttgart. Von 2000 bis 2003 hatte er eine Professur an der Technischen Universität Dresden inne. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Produktentwicklung, Software-Produktmanagement sowie in der Entwicklung und Anwendung integrierter Informationssystemen. Er ist Träger des internationalen Akao-Prize für Verdienste um die Weiterentwicklung und Förderung der Qualitätsmethode QFD sowie Begründer und Vorstandssprecher des QFD Institut Deutschland.

Klappentext

Infolge der zunehmenden Komplexität rechnergestützter betrieblicher Informations­ systeme bei gleichzeitig gestiegenen Qualitätsanforderungen sind in den letzten Jah­ ren verstärkt Bemühungen zur Automatisierung des Software-Entwicklungsprozes­ ses zu verzeichnen. Die unter dem Schlagwort "Computer Aided Software Enginee­ ring (CASE)" entwickelten Methoden und Werkzeuge haben jedoch in der Praxis die teilweise sehr hohen Erwartungen bislang nicht erfüllt. Eine wesentliche Ursache hierfür ist die Tatsache, daß die gegenwärtigen CASE-Werkzeuge zwar die Durch­ führung administrativer Tätigkeiten des Software-Entwicklers unterstützen, aber nicht das zur Software-Entwicklung erforderliche Fach- und Erfahrungswissen bereitstel­ len. Die systematische Berücksichtigung und explizite Repräsentation von diffusem Expertenwissen in einem begrenzten Bereich ist eine Aufgabe, die in anderen An­ wendungsgebieten bereits erfolgreich von wissensbasierten Systemen wahrgenom­ men wird. Wissensbasiertes CASE ist der Versuch, dieses Wissen über die Software-Entwick­ lung in moderne CASE-Werkzeuge zu integrieren. Durch die Symbiose von wis­ sensbasierter Technologie zur Bereitstellung von Fach- und Erfahrungswissen ei­ nerseits und konventionellen CASE-Werkzeugen zur Automatisierung von Routine­ tätigkeiten andererseits soll eine Vielzahl der bestehenden Probleme der Software­ Entwicklung beseitigt werden. Die vorliegende Arbeit erforscht das Potential des wissensbasierten CASE und un­ tersucht, inwiefern diese Technologie bereits in die Praxis umgesetzt werden kann. Zu diesem Zweck werden u. a. auf der Basis einer umfassenden empirischen Unter­ suchung etwa 300 existierende wissensbasierte Systeme im CASE analysiert und im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten klassifiziert. Der Verfasser stellt ein Konzept zur wissensbasierten Methodenunterstützung im CASE vor und belegt dessen Machbarkeit durch die Implementierung eines eigenen wissensbasierten Systems, das in ein existierendes konventionelles CASE-Werk­ zeug integriert ist.



Inhalt

1 Einleitung.- 1.1 Wissensbasierte Systeme und Computer Aided Software Engineering.- 1.2 Ziel der Arbeit.- 1.3 Gang der Untersuchung.- 2 Theoretische Grundlagen.- 2.1 Computer Aided Software Engineering.- 2.1.1 Begriffliche Abgrenzung.- 2.1.1.1 CASE als Philosophie.- 2.1.1.2 CASE als Software-Tool.- 2.1.1.3 CASE als Technologie.- 2.1.2 Architektur von Computer Aided Software Engineering Systemen.- 2.1.2.1 Organisatorische Regelungen.- 2.1.2.2 Software-Komponenten.- 2.1.2.3 Hardware-Komponenten.- 2.2 Wissensbasierte Systeme.- 2.2.1 Begriffliche Abgrenzung.- 2.2.1.1 Wissensbasierte Systeme und Künstliche Intelligenz.- 2.2.1.2 Wissensbasierte Systeme und konventionelle ADV- Systeme.- 2.2.1.3 Wissensbasierte Systeme und Expertensysteme.- 2.2.2 Architektur von wissensbasierten Systemen.- 2.2.2.1 Organisatorische Regelungen.- 2.2.2.2 Software-Komponenten.- 2.2.2.3 Hardware-Komponenten.- 2.3 Konventionelle versus wissensbasierte Methodenunterstützung im Computer Aided Software Engineering.- 2.3.1 Formen der Methodenunterstützung.- 2.3.2 Konventionelle Methodenunterstützung.- 2.3.3 Wissensbasierte Methodenunterstützung.- 3 Möglichkeiten des Einsatzes wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 3.1 Ziele des Einsatzes wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 3.1.1 Potential konventioneller Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 3.1.2 Potential wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 3.1.3 Konsequenzen für wissensbasiertes Computer Aided Software Engineering.- 3.2 Auswahlkriterien für Anwendungen wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 3.2.1 Oberblick über Auswahlkriterien für Anwendungen wissensbasierter Systeme.- 3.2.2 Computer Aided Software Engineering als Anwendungsgebiet wissensbasierter Systeme.- 3.3 Einsatzgebiete wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 3.3.1 Einsatz wissensbasierter Systeme in objektbezogenen Phasen.- 3.3.1.1 Entwurf und Analyse.- 3.3.1.1.1 Entwurf und Analyse im Rahmen des traditionellen Paradigmas der Software-Entwicklung.- 3.3.1.1.2 Entwurf und Analyse im Rahmen eines neuen Paradigmas der Software-Entwicklung.- 3.3.1.2 Realisierung.- 3.3.1.3 Erprobung und Konsolidierung.- 3.3.1.4 Pflege und Wartung.- 3.3.2 Einsatz wissensbasierter Systeme während phasenübergreifender Maßnahmen.- 3.3.2.1 Projektmanagement.- 3.3.2.2 Software-Qualitätssicherung.- 3.3.2.3 Dokumentation.- 3.4 Einsatzformen wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 3.4.1 Aufgabenklassen.- 3.4.2 Wissensformen.- 3.4.3 Gestaltungskategorien.- 4 Grenzen des Einsatzes wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 4.1 Grenzen des Techniksystems.- 4.2 Grenzen des Personensystems.- 4.3 Grenzen des Organisationssystems.- 4.4 Grenzen des Aufgabensystems.- 5 Existierende wissensbasierte Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1 Überblick über existierende wissensbasierte Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.1 Zielsetzung der Untersuchung.- 5.1.2 Vorgehensweise der Untersuchung.- 5.1.2.1 Konzeptionalisierung.- 5.1.2.2 Konzeptspezifikation....- 5.1.2.2.1 Festlegung von Merkmalen wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engi-neering.- 5.1.2.2.2 Festlegung von Merkmalsausprägungen wis-sensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.2.3 Bestimmung der Untersuchungsform.- 5.1.2.4 Auswahl der Untersuchungseinheiten.- 5.1.2.5 Erhebung und Erfassung der Daten.- 5.1.2.6 Analyse und Interpretation der Daten.- 5.1.3 Ergebnis der Untersuchung.- 5.1.3.1 Merkmalswerte wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.3.1.1 Entwicklerbezogene Merkmalswerte wissens-basierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.3.1.2 Aufgabenbezogene Merkmalswerte wissens-basierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.3.1.3 Systembezogene Merkmalswerte wissensba-sierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.3.2 Zusammenhang relevanter Merkmale wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.3.2.1 Entwicklerbezogene Zusammenhänge relevan-ter Merkmale wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.3.2.2 Aufgabenbezogene Zusammenhänge relevan-ter Merkmale wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.3.2.3 Systembezogene Zusammenhänge relevanter Merkmale wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.1.4 Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse.- 5.2 Darstellung ausgewählter wissensbasierter Systeme im Computer Aided Software Engineering.- 5.2.1 Analyst Assist.- 5.2.2 Sapiens.- 5.2.3 ARROWSMITH-P.- 6 Fallbeispiel ExpertAssistant: Ein wissensbasiertes System zur Methodenunterstützung im Computer Aided Software Engineering.- 6.1 Entwicklung eines wissensbasierten Systems zur Unterstützung der Structured Analysis Methode.- 6.1.1 Abgrenzung des Anwendungsgebiets.- 6.1.2 Modellierung des Methodenwissens.- 6.1.3 Implementierung des Methodenwissens.- 6.2 Integration des wissensbasierten Systems zur Unterstützung der Structured Analysis Methode in das Computer Aided Software Engineering Werkzeug Systems Engineer von LBMS.- 6.2.1 Integration der Benutzerschnittstelle.- 6.2.2 Integration der Datenschnittstelle.- 6.3 Beispielkonsultation des wissensbasierten Systems zur Unterstützung der Structured Analysis Methode.- 7 Schlußbetrachtung.- Anhang I Fragebogen zur Erhebung "Wissensbasierte Systeme im CASE".- Anhang II Kurzbeschreibung existierender wissensbasierter Systeme im CASE.- Sachwortverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Wissensbasiertes CASE
Untertitel: Theoretische Analyse Empirische Untersuchung Entwicklung eines Prototyps
Autor:
EAN: 9783528052980
ISBN: 978-3-528-05298-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vieweg+Teubner Verlag
Genre: Informatik
Anzahl Seiten: 312
Gewicht: 550g
Größe: H220mm x B156mm x T22mm
Jahr: 1993
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1993