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China ist kein Reich des Bösen
Georg Blume

Im Olympiajahr 2008 brach in Tibet eine Revolte aus. Der China-Korrespondent Georg Blume war einer der wenigen Augenzeugen und ber... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 110 Seiten
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Beschreibung

Im Olympiajahr 2008 brach in Tibet eine Revolte aus. Der China-Korrespondent Georg Blume war einer der wenigen Augenzeugen und berichtete aus der Hauptstadt Lhasa über den Zorn vieler Tibeter. China, das neue Reich des Bösen? Nein. Trotz Willkür und Menschenrechtsverletzungen ist die Entwicklung der Volksrepublik zu würdigen. Dies, so Blume, habe Bundeskanzlerin Angela Merkel versäumt und verspiele damit das von ihren Vorgängern in Peking angehäufte politische Kapital. China ist ein Modernisierungsprozess gelungen, dessen Ausmaß der Westen nicht erkennt: Das rasche Wirtschaftswachstum befreit mehr Menschen als je zuvor in der chinesischen Geschichte von bitterer Armut. Innerhalb der KP entstehen pluralistische Strukturen und Ansätze eines Rechts- und Sozialstaats bilden sich allmählich aus: Die Stellung des Einzelnen wird zusehends gestärkt. Eine ernsthafte China-Politik muss diese Bemühungen anerkennen und Demokratiebewegungen unterstützen. Frieden im Sinne einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft wird es nur mit dem heutigen reformkommunistischen China geben.

Autorentext
Georg Blume ist seit 1992 Auslandskorrespondent der ZEIT. Er arbeitete zunächst in Tokio, dann in Peking, 2009 zog er nach Delhi. Seit 2013 berichtet Blume aus Paris. Für seine Arbeit in Indien wurde er 2012 mit dem Medienethik-Award META ausgezeichnet.

Klappentext

Fürchtet Deutschland ein starkes China? Angela Merkel hat das von Rot-Grün in Peking angehäufte politische Kapital verspielt. Und die vom Aufschwung der Chinesen eingeschüchterte Öffentlichkeit spendet der Kanzlerin Applaus. Doch ihre Politik schwächt den globalen Einfluss der Bundesrepublik - gerade auch in Menschenrechtsfragen, meint der Autor Georg Blume. Eine vernünftige China-Politik sieht anders auf. Sie begrüßt den Aufstieg der bevölkerungsreichsten Nation zu einer maßgeblichen Wirtschaftsmacht. Und sie erklärt den Europäern zweierlei: wie sie vom China-Boom profitieren können und wo es - Beispiel Klimawandel - nur gemeinsame Lösungen gibt. Wer dagegen die Ansprüche von 1,3 Milliarden Chinesen als unmoralisch zurückweist und von ihnen die Anpassung an westliche Politikvorstellungen verlangt, verkennt nicht nur die ungeheuren sozialen Fortschritte des Landes. Er stellt damit China als gleichberechtigten Partner infrage. Frieden im Sinne einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft wird es im 21. Jahrhundert aber nur mit dem heutigen reformkommunistischen China geben. Das hat die politische Führung Europas bisher nicht begriffen.

Produktinformationen

Titel: China ist kein Reich des Bösen
Untertitel: Trotz Tibet muss Berlin auf Peking setzen
Autor: Georg Blume
EAN: 9783896841346
ISBN: 978-3-89684-134-6
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Edition Körber
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 110
Gewicht: 161g
Größe: H192mm x B126mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.05.2008
Jahr: 2008
Land: DE

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