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Geopolitik

  • Kartonierter Einband
  • 27 Seiten
Quelle: Wikipedia. Seiten: 27. Kapitel: Mitteleuropäischer Wirtschaftstag, Karl Haushofer, Lebensraum, Grand Area, Heartland-Theor... Weiterlesen
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 27. Kapitel: Mitteleuropäischer Wirtschaftstag, Karl Haushofer, Lebensraum, Grand Area, Heartland-Theorie, Mit offenen Karten, Eurasismus, Alexander Nikuradse, Landkrieg, Rudolf Kjellén, Strategische Ellipse, Splendid isolation, Jean-François Thiriart, Heinz Brill. Auszug: Der Mitteleuropäische Wirtschaftstag (MWT) war von August 1931 bis 1944 ein Interessenverband der führenden deutschen Konzerne, Banken und Wirtschaftsverbände, der zunächst das Ziel verfolgte, den mitteleuropäischen Markt wirtschaftlich zu erobern und politisch indirekt zu beherrschen. Nach der Hegemonie über den süd- und osteuropäischen Markt sollte in einer zweiten Stufe der Kampf um den Weltmarkt aufgenommen werden. Der MWT betrieb damit nicht primär mit militärischen Mitteln, sondern in erster Linie mit wirtschaftlichen und handelspolitischen Maßnahmen eine geopolitische Strategie. Während die frühe Forschung den MWT nur als einen Teil der deutschen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung betrachtete, sieht die neuere Forschung den MWT in Opposition zum militärischen Imperialismus des inneren Kabinetts um Hitler. Nach Darstellung des MWT-Mitarbeiters Alfred Sohn-Rethel und der MWT-Forschung steht der Mitteleuropäische Wirtschaftstag für eine bis dahin historisch einmalige Konzentration von deutschen Wirtschaftsinteressen, da dieser Zusammenschluss die führenden Vertreter der wichtigsten Institutionen in Wirtschaft, Militär und Staatsbürokratie für dieses konkrete politische Programm bis Ende 1935 vereinen konnte. Im Laufe der NS-Diktatur verlor der MWT zunehmend seinen Einfluss auf die politische Strategiebildung, doch der Hitler-Stalin-Pakt brachte noch einmal das Primat der Politik vor dem Krieg vorübergehend zur Geltung. Der Beginn des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gilt zugleich als das endgültige Scheitern und das Ende dieser ökonomischen Strategie, da bald darauf der Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg gegen das Dritte Reich erfolgte. Danach beschränkte sich der MWT auf wirtschaftliche Aktivitäten und ordnete sich der von Hitler durchgesetzten militärischen Expansion unter. Staaten der Kleinen Entente in SO-EuropaSeit dem Wirtschaftstheoretiker Friedrich List gab es in Deutschland eine Kontinuität an europastrategischen Üb

Klappentext

Quelle: Wikipedia. Seiten: 27. Kapitel: Mitteleuropäischer Wirtschaftstag, Karl Haushofer, Lebensraum, Grand Area, Heartland-Theorie, Mit offenen Karten, Eurasismus, Alexander Nikuradse, Landkrieg, Rudolf Kjellén, Strategische Ellipse, Splendid isolation, Jean-François Thiriart, Heinz Brill. Auszug: Der Mitteleuropäische Wirtschaftstag (MWT) war von August 1931 bis 1944 ein Interessenverband der führenden deutschen Konzerne, Banken und Wirtschaftsverbände, der zunächst das Ziel verfolgte, den mitteleuropäischen Markt wirtschaftlich zu erobern und politisch indirekt zu beherrschen. Nach der Hegemonie über den süd- und osteuropäischen Markt sollte in einer zweiten Stufe der Kampf um den Weltmarkt aufgenommen werden. Der MWT betrieb damit nicht primär mit militärischen Mitteln, sondern in erster Linie mit wirtschaftlichen und handelspolitischen Maßnahmen eine geopolitische Strategie. Während die frühe Forschung den MWT nur als einen Teil der deutschen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung betrachtete, sieht die neuere Forschung den MWT in Opposition zum militärischen Imperialismus des inneren Kabinetts um Hitler. Nach Darstellung des MWT-Mitarbeiters Alfred Sohn-Rethel und der MWT-Forschung steht der Mitteleuropäische Wirtschaftstag für eine bis dahin historisch einmalige Konzentration von deutschen Wirtschaftsinteressen, da dieser Zusammenschluss die führenden Vertreter der wichtigsten Institutionen in Wirtschaft, Militär und Staatsbürokratie für dieses konkrete politische Programm bis Ende 1935 vereinen konnte. Im Laufe der NS-Diktatur verlor der MWT zunehmend seinen Einfluss auf die politische Strategiebildung, doch der Hitler-Stalin-Pakt brachte noch einmal das Primat der Politik vor dem Krieg vorübergehend zur Geltung. Der Beginn des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gilt zugleich als das endgültige Scheitern und das Ende dieser ökonomischen Strategie, da bald darauf der Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg gegen das "Dritte Reich" erfolgte. Danach beschränkte sich der MWT auf wirtschaftliche Aktivitäten und ordnete sich der von Hitler durchgesetzten militärischen Expansion unter. Staaten der Kleinen Entente in SO-EuropaSeit dem Wirtschaftstheoretiker Friedrich List gab es in Deutschland eine Kontinuität an europastrategischen Üb

Produktinformationen

Titel: Geopolitik
Untertitel: Mitteleuropäischer Wirtschaftstag, Karl Haushofer, Lebensraum, Grand Area, Heartland-Theorie, Mit offenen Karten, Eurasismus, Alexander Nikuradse, Landkrieg, Rudolf Kjellén, Strategische Ellipse, Splendid isolation, Jean-François Thiriart
Editor:
EAN: 9781159014216
ISBN: 978-1-159-01421-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 27
Gewicht: 74g
Größe: H246mm x B190mm x T10mm
Jahr: 2011

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