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GEO Epoche EDITION Impressionismus

Auch in ihrer Technik suchten Monet & Co. neue Wege. Anders als die "Salonmaler", die vor allem der konservativen Kunstkritik gefa... Weiterlesen
Fester Einband, 130 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Auch in ihrer Technik suchten Monet & Co. neue Wege. Anders als die "Salonmaler", die vor allem der konservativen Kunstkritik gefallen wollten und darauf achteten, saubere Konturen zu malen, Oberflächen (etwa von Stoffen) präzise nachzuempfinden und dramatische Lichteffekte zu erzielen, setzten die Impressionisten (wie sie schon bald genannt wurden, auch wenn das anfangs durchaus verächtlich gemeint war) auf kurze Pinselstriche und formlose Tupfer und auf ein viel helleres Spektrum der Farben. Sie lösten die Umrisse so weit auf, dass sich manche Bildkompositionen erst aus mehreren Metern Abstand erschlossen, und vertrauten, anders als die Salonmaler, auf das natürliche Licht: Sie verließen ihre Ateliers und malten unter freiem Himmel. Denn es ging ihnen um die Wahrnehmung des Augenblicks, darum, wie sich ein nur leicht veränderter Sonnenstand auf das Licht in ihrem Motiv auswirkte. Es ging ihnen um flüchtige Momente, um kleine, scheinbar nebensächliche Szenen, wie aus dem Augenwinkel beobachtet, die so gar nichts gemein hatten mit dem Pathos der offiziellen Kunst. Das kam zunächst natürlich überhaupt nicht gut an. Die Impressionisten wurden wegen ihrer "Vergehen gegen die künstlerischen Gesetze" kritisiert und verspottet, man sprach ihnen jegliches Talent ab. Es dauerte gut 20 Jahre, bis sich der neue Stil langsam durchsetzen konnte und auch die Kunstkritik begriff, dass es sich dabei um etwas ganz Besonderes handelte - nämlich um den Aufbruch in die Moderne, die fortan geprägt war von dem radikal subjektiven Blick der Künstler auf die Welt. Heute, gut 125 Jahre später, zählen die Gemälde der Impressionisten zu den beliebtesten überhaupt im Kunstbetrieb, erzielen deren Werke Höchstpreise, sind ihre Ausstellungen überlaufen. Noch bis zum 30. Januar 2011 zeigt etwa das Museum Folkwang in Essen 80 Gemälde von Malern wie Monet und Renoir, Pissarro und Manet, und im Pariser Grand Palais ist gerade eine der umfassendsten Monet-Shows aller Zeiten zu sehen. Möglicherweise wird Sie die Lektüre der folgenden 130 Seiten ja dazu inspirieren, eine der beiden Ausstellungen zu besuchen. Unsere Redaktion jedenfalls hat es sich fest vorgenommen.

Autorentext
Peter-Matthias Gaede, geboren 1951, studierte Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen und absolvierte die Henri-Nannen-Schule. Nach drei Jahren bei der Frankfurter Rundschau wechselte er 1983 als Reporter zum Magazin GEO und war von 1994 bis 2014 dessen Chefredakteur. Peter-Matthias Gaede ist unter anderem Mitglied im Stiftungsrat der Koerber-Stiftung, im Kuratorium von Reporter ohne Grenzen und seit 2014 im Vorstand von UNICEF Deutschland.

Produktinformationen

Titel: GEO Epoche EDITION Impressionismus
Untertitel: Aufrbruch in die Moderne 1860-1914
Editor: Peter-Matthias Gaede
EAN: 9783652000017
ISBN: 978-3-652-00001-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruner + Jahr Geo-Mairs
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 130
Gewicht: 731g
Größe: H306mm x B235mm x T15mm
Veröffentlichung: 29.04.2011
Jahr: 2011
Land: DE

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