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Gender im Gedächtnis

"Gender im Gedächtnis" ist Perspektive und Programm der hier versammelten Aufsätze, die sich mit dem subversiven Konnex aus den ma... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 244 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

"Gender im Gedächtnis" ist Perspektive und Programm der hier versammelten Aufsätze, die sich mit dem subversiven Konnex aus den maßgeblich kulturwissenschaftlichen Paradigmen auseinandersetzen und zugleich damit das Lebenswerk von Mireille Tabah würdigen. Die "geschlechtsspezifischen Erinnerungsdiskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" - so zeigen dies die fünfzehn Einzelstudien renommierter ForscherInnen aus dem In- und Ausland - kreisen um die verdrängte Vergangenheit, um prekäre Familienverhältnisse wie -gedächtnisse, stellen die Frage nach der Genealogie, der Herkunft und Zukunft von Identität im Spannungsfeld einer befreienden und zugleich unterdrückenden Moderne und dies im Hinblick auf historische, geographische und religiöse Grenzen. Mit Beiträgen zu Esther Dischereit, Assia Djebar, Gisela Elsner, Arno Geiger, Barbara Honigmann, Sabrina Janesch, Elfriede Jelinek, Uwe Johnson, Ruth Klüger, Brigitte Kronauer, Emine Sevgi Özdamar, Marlene Streeruwitz, Uwe Timm und Christa Wolf.

Autorentext

Christian Poetini ist Chargé de Recherches des FNRS an der Université Libre de Bruxelles.



Klappentext

"Gender im Gedächtnis" ist Perspektive und Programm der hier versammelten Aufsätze, die sich mit dem subversiven Konnex aus den maßgeblich kulturwissenschaftlichen Paradigmen auseinandersetzen und zugleich damit das Lebenswerk von Mireille Tabah würdigen. Die "geschlechtsspezifischen Erinnerungsdiskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" - so zeigen dies die fünfzehn Einzelstudien renommierter ForscherInnen aus dem In- und Ausland - kreisen um die verdrängte Vergangenheit, um prekäre Familienverhältnisse wie -gedächtnisse, stellen die Frage nach der Genealogie, der Herkunft und Zukunft von Identität im Spannungsfeld einer befreienden und zugleich unterdrückenden Moderne und dies im Hinblick auf historische, geographische und religiöse Grenzen. Mit Beiträgen zu Esther Dischereit, Assia Djebar, Gisela Elsner, Arno Geiger, Barbara Honigmann, Sabrina Janesch, Elfriede Jelinek, Uwe Johnson, Ruth Klüger, Brigitte Kronauer, Emine Sevgi Özdamar, Marlene Streeruwitz, Uwe Timm und Christa Wolf.



Inhalt

Christian Poetini Einleitung Gerhard Scheit Verschwundener Leib, verdrängte Gewalt. Anmerkungen zur Kritik des Gender-Begriffs Irene Heidelberger-Leonard ,Der Jude als Frau'. Überlegungen zu Ruth Klügers Schriften Monique Boussart Zur Darstellung der weiblichen Aufarbeitung der Vergangenheit in Uwe Johnsons Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl Anke Bosse Männliche Codierung der Geschichte und Alternativen. Zu Christa Wolfs Kassandra Friederike Heimann Chiasmus der Erinnerungsmuster. Christa Wolfs Nachruf auf Lebende. Die Flucht und Uwe Timms Am Beispiel meines Bruders Hubert Roland Manifestationen der Hybridität in Christa Wolfs Roman Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud (2010) Marion Brandt Frauen als Medien der Erinnerung an die plurikulturelle Geschichte Danzigs in den Romanen Ambra von Sabrina Janesch und Spiewaj ogrody von Pawel Huelle Michael Hofmann Gender, Islam und Moderne. Weibliches Gedächtnis bei Özdamar und Djebar Mireille Tabah Sex im Gedächtnis. Zur Funktion obszöner Sexualität in Elfriede Jelineks Roman Die Kinder der Toten Inge Arteel Kritik der Leidensikonographie in Marlene Streeruwitz' Roman Die Schmerzmacherin. Irmela von der Lühe Verlorene Töchter und verdrängte Vergangenheit. Zu zwei Erzählungen von Barbara Honigmann und Esther Dischereit Arvi Sepp ,Selbstportrait als Jüdin'. Familiengedächtnis, Gender und kulturelles Selbstverständnis in Barbara Honigmanns autobiographischen Erzählungen Alexandra Pontzen Die Kleider der Frauen und ihre Erzählungen. Gender, Gedächtnis und Autofiktion bei Brigitte Kronauer Jan Süselbeck Verfluchung einer Kriegskinderbiografie. NS-Geschlechterbilder und Generationenkritik in Gisela Elsners Roman Fliegeralarm Stefan Krammer Zwischen Erinnern und Vergessen. Genealogisches Erzählen in Arno Geigers Roman Es geht uns gut Die Beiträgerinnen und Beiträger Bibliographie Mireille Tabah

Produktinformationen

Titel: Gender im Gedächtnis
Untertitel: Geschlechtsspezifische Erinnerungsdiskurse
Editor: Christian Poetini
EAN: 9783849810573
ISBN: 978-3-8498-1057-3
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Aisthesis Verlag
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 244
Gewicht: 360g
Größe: H211mm x B147mm x T22mm
Jahr: 2015
Auflage: 1. Aufl .

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