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Gefühle zeigen

  • Fester Einband
  • 592 Seiten
Zu wissen, wann es angebracht ist, Gefühle zu zeigen - und wann nicht -, ist grundlegend für unsere alltägliche Orientierung. Wir ... Weiterlesen
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Beschreibung

Zu wissen, wann es angebracht ist, Gefühle zu zeigen - und wann nicht -, ist grundlegend für unsere alltägliche Orientierung. Wir wissen allerdings auch, dass je nach Kultur und Situation gegenüber dem Zeigen von Gefühlen ganz unterschiedliche Haltungen eingenommen werden. Damit ergeben sich nicht nur Probleme praktischer Art, es stellt sich zugleich auch die Frage, was wir überhaupt unter Gefühlen verstehen und als solche bezeichnen. Wer sagt, was Gefühle sind und wie sie - gegebenenfalls - gezeigt werden sollen? Welches Wissen über Gefühle wird hierfür geltend gemacht, worauf kann sich dieses stützen und wie ist das Verhältnis von Gefühlen zu Emotionen?

Autorentext

Johannes Fehr
Titularprofessor für Sprachtheorie an der Universität Zürich und stellvertretender Leiter des Collegium Helveticum.

Gerd Folkers
ordentlicher Professor für pharmazeutische Chemie an der ETH Zürich. Seit Oktober 2004 leitet er das Collegium Helveticum.



Zusammenfassung
Zu wissen, wann es angebracht ist, Gefühle zu zeigen und wann nicht , ist grundlegend für unsere alltägliche Orientierung. Wir wissen allerdings auch, dass je nach Kultur und Situation gegenüber dem Zeigen von Gefühlen ganz unterschiedliche Haltungen eingenommen werden. Damit ergeben sich nicht nur Probleme praktischer Art, es stellt sich zugleich auch die Frage, was wir überhaupt unter Gefühlen verstehen und als solche bezeichnen. Wer sagt, was Gefühle sind und wie sie gegebenenfalls gezeigt werden sollen? Welches Wissen über Gefühle wird hierfür geltend gemacht, worauf kann sich dieses stützen und wie ist das Verhältnis von Gefühlen zu Emotionen?

Inhalt

Ingolf U. Dalferth: Der Zorn Gottes
Klaus R. Scherrer, Sebastian Korb: Ausdruck von Emotionen: Produktion, Kontrolle und Manipulation Tania Singer, Romana Snozzi: Empathie aus der Sicht der sozialen Neurowissenschaften
Michael Hagner: Das weibliche Gehirn. Über einen alten Mythos der Hirnforschung
Mai Wegener: Warum die Psychoanalyse keine Gefühlstheorie hat
Angelika Linke: Sprache, Körper und Siegergesten.
Georg Schönbächler: Man zeigt wieder Gefühle
Fritz Gutbrodt: Pygmalion: Von der Ästhetik als Modellierung der Gefühle
Reinhard Nesper: Pygmalion: Ästhetische Emotion als Leitmotiv wissenschaftlicher Erkenntnis
Kurt M. Forster: Energie, Emotion und Erinnerung in Aby Warburgs Kulturwissenschaft
Christina Thurner: Ein Funke, der hinübertanzt. Zur Vorstellung bewegter Gefühle im Bühnentanz
Eduard Klopfenstein: Maske und Emotion. Einführung zum Workshop mit dem No-Spieler Okada Koichi
Okada Koichi, Harald Meyer: Maske und Emotion im japanischen No-Spiel
Elisabeth Bronfen: Die Fragilität des Glücks. Gefühl und Geschlecht im Hollywood Melo
Günter A. Buchwald: Orchestrierung der Gefühle
Gerhard Herrgott, Joëlle Naim: Was das Werk denkt
Olivier Senn: Affekt und Interpretation - Über eine Gesangsphrase von Sarah Vaughan
Susanne Kübler: Kritik und Gefühle. Wie emotional darf, muss, kann Musikkritik sein?
Jeannette Nüssli, Felix Escher: Sensorische Aspekte der Lebensmittelverarbeitung
Steven Shapin: Feeding, Feeling, Thinking
Michael Guggenheim: From Spinach to Brain. Some Comments on a Menu for the Workshop
Florian Keller: «Emotions on a Plate»

Produktinformationen

Titel: Gefühle zeigen
Untertitel: Manifestationsformen emotionaler Prozesse
Editor:
EAN: 9783034009454
ISBN: 978-3-0340-0945-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Chronos
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 592
Gewicht: 1480g
Größe: H246mm x B176mm x T66mm
Jahr: 2009
Auflage: 03.2009

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