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Gedenken abschaffen

  • Kartonierter Einband
  • 343 Seiten
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Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin - unnötig bomba... Weiterlesen
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Beschreibung

Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin - unnötig bombardiert, kurz vor Ende des Krieges mit "Hunderttausenden Toten". Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen Bezugspunkt der Erinnerung und des Gedenkens in Dresden. Durch die Jahrzehnte war die Stadt Kulminationspunkt und Ausdruck jeweils aktueller Geschichtspolitik. Sie präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen sogar für wahrhaftiges Erinnern gegen geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen hinterfragt, Fakten erforscht und die nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das? Muss nicht vielmehr das Gedenken selbst abgeschafft werden? Dieser Band sagt: ja! Die hier versammelten Texte geben einen Überblick über Inhalte und Entwicklungen des Dresdner Gedenkens und liefern eine grundlegende Kritik an diesem sowie an aktueller deutscher Erinnerungspolitik.

Autorentext

Mit Beiträgen von Mathias Berek, Henning Fischer, Claudia Jerzak, Antonia Schmid, Swen Steinberg, Gunnar Schubert, Andrea Hübler, Antifa Recherche Team, Philipp Kurz, Sophie Abbe, René Haase, Heike Ehrlich/Kathrin Krahl, Radiokollektiv Volume Mascara Murmansk, Gruppe Keine Versöhnung mit Deutschland, venceremos, LeA.



Klappentext

Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin - unnötig bombardiert, kurz vor Ende des Krieges mit »Hunderttausenden Toten«. Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen Bezugspunkt der Erinnerung und des Gedenkens in Dresden. Durch die Jahrzehnte war die Stadt Kulminationspunkt und Ausdruck jeweils aktueller Geschichtspolitik. Sie präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen sogar für wahrhaftiges Erinnern gegen geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen hinterfragt, Fakten erforscht und die nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das? Muss nicht vielmehr das Gedenken selbst abgeschafft werden? Dieser Band sagt: ja! Die hier versammelten Texte geben einen Überblick über Inhalte und Entwicklungen des Dresdner Gedenkens und liefern eine grundlegende Kritik an diesem sowie an aktueller deutscher Erinnerungspolitik.



Inhalt

Vorwort Werkzeug Erinnerungskultur Die Funktionen des kollektiven Gedächtnisses Mathias Berek FOKUSSIERT Im Kielwasser Der Mythos Dresden und der Wandel der deutschen Nationalgeschichte Henning Fischer "Während des Angriffs beobachteten wir, wie die Bomben wie Manna vom Himmel fielen." Interview mit Olga Horak audioscript Dresden "Da seht ihr`s, jetzt wisst ihr`s" Friedenspolitische Initiativen im Gedenken an die Bombardierungen Dresdens seit 1980 Claudia Jerzak One Nation on the Screen »Dresden«, filmisches Erinnern und deutsch-deutsche Geschichtspolitik Antonia Schmid Frauenkirchen-Mania Über die Frauenkirche, den Dom zu Dresden und den Wiederaufbau Philipp Klein Nicht Gedenkort, sondern Lernort Was der Dresdner Heidefriedhof erzählt und erzählen könnte Swen Steinberg Dresdner Denkmal-Stories Widersprüche zwischen Wiederaufbau und Opferidentität Philipp Klein Dresden Christ Superstar Eine Farce in fünf Akten Andrea Hübler Dresden ruft Wie einer der größten europäischen Naziaufmärsche entsteht Antifa Recherche Team Dresden Gedenken per Gesetz Das neue Sächsische Versammlungsgesetz Antifa Recherche Team Dresden Zum Turme hebt es, zum Turme strebt es Gunnar Schubert CHRONOLOGISCH "Plötzlich", "Unerwartet", "Sinnlos"? Dresden im Nationalsozialismus René Haase "Gestern Dresden, heute Korea, morgen die ganze Welt" Anfänge und Entwicklung einer ideologischen Ausrichtung des 13.-Februar-Gedenkens in der SBZ und der DDR Sophie Abbe Aus alt mach neu Das Dresden-Gedenken im vereinten Deutschland Andrea Hübler AKTIVISTISCH Provokation als Mittel: "Wir danken den Alliierten für die Zerschlagung Nazideutschlands" Teile der sogenannten Gruppe venceremos "Lieber eine Bombe auf den Kopf als nach Auschwitz ..." Aktion des Antifa Recherche Team Dresden am 13. Februar 2000 Antifa Recherche Team Dresden "Es sollte eine Provokation sein, die dazu führte, dass die Leute mal darüber nachdenken, was hier eigentlich gerade abläuft in Deutschland." Interview mit Krischan, einem Vertreter des Antinationalen Plenums Hamburg Judith Lauer (Autorinnenkollektiv) "Auch weil niemand um Verzeihung bat. Die Geschichte des Pardons ist in Auschwitz zu Ende gegangen." audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933-1945 Heike Ehrlich/Kathrin Krahl Der Denkmalswettbewerb des Radiokollektiv Volume Mascara Murmansk RVMM Ausgerechnet Geschichtsrevisionismus? Gruppe Keine Versöhnung mit Deutschland Warum in Dresden mehr stattfindet als ein Naziaufmarsch, und warum mehr getan werden muss, als diesen zu verhindern Leipziger Antifa (LeA) DOKUMENTIERT Chronologie der Proteste Plakate und Transparente Autorinnenverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Gedenken abschaffen
Untertitel: Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945
EAN: 9783943167238
ISBN: 978-3-943167-23-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Verbrecher Verlag
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 343
Gewicht: 440g
Größe: H200mm x B141mm x T35mm
Veröffentlichung: 01.02.2013
Jahr: 2013
Land: DE

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