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Gedächtnis und Gewalt

  • Fester Einband
  • 287 Seiten
Gewalterfahrungen im östlichen Europa und der gegenwärtige europäische Erinnerungsdiskurs.Angesichts gegenwärtiger globaler wie eu... Weiterlesen
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Beschreibung

Gewalterfahrungen im östlichen Europa und der gegenwärtige europäische Erinnerungsdiskurs.

Angesichts gegenwärtiger globaler wie europäischer Entwicklungen steht die europäische Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts erneut zur Debatte. Es stellt sich die Frage, in welchem Bezug diese Geschichte zum gegenwärtigen europäischen Erinnerungsdiskurs steht und wofür sie beansprucht wird. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes untersuchen historische, literarische und kulturelle Formen der Bearbeitung der gewaltvollen europäischen Vergangenheit des 20. und 21. Jahrhunderts. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird dabei deutlich, in welcher Weise und mit welcher Absicht die Bilder nationaler Vergangenheiten im Licht der gegenwärtigen Entwicklungen zu- und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Im Blick auf die Gewalterfahrungen und die Flucht- und Vertreibungsbewegungen im östlichen Europa geht es den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Polen und Frankreich dabei im Kern auch um die Frage nach der Legitimität und ethischen Stabilität einer europäischen Gemeinschaft, deren Grundlage Gewalt und Vernichtungsgeschehen sind.

Autorentext
Kerstin Schoor, geb. 1963, Literaturwissenschaftlerin, lehrt an der FU Berlin. Veröffentlichungen zur deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, zur Literatur des antifaschistischen Exils und deutsch-jüdischer Literatur, u.a.: Verlagsarbeit im Exil.

Klappentext

Angesichts gegenwärtiger globaler wie europäischer Entwicklungen steht die europäische Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts erneut zur Debatte. Es stellt sich die Frage, in welchem Bezug diese Geschichte zum gegenwärtigen europäischen Erinnerungsdiskurs steht und wofür sie beansprucht wird. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes untersuchen historische, literarische und kulturelle Formen der Bearbeitung der gewaltvollen europäischen Vergangenheit des 20. und 21. Jahrhunderts. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird dabei deutlich, in welcher Weise und mit welcher Absicht die Bilder nationaler Vergangenheiten im Licht der gegenwärtigen Entwicklungen zu- und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Im Blick auf die Gewalterfahrungen und die Flucht- und Vertreibungsbewegungen im östlichen Europa geht es den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Polen und Frankreich dabei im Kern auch um die Frage nach der Legitimität und ethischen Stabilität einer europäischen Gemeinschaft, deren Grundlage Gewalt und Vernichtungsgeschehen sind.

Produktinformationen

Titel: Gedächtnis und Gewalt
Untertitel: Nationale und transnationale Erinnerungsräume im östlichen Europa
Editor:
EAN: 9783835317901
ISBN: 978-3-8353-1790-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Kulturgeschichte
Anzahl Seiten: 287
Gewicht: 512g
Größe: H233mm x B151mm x T27mm
Veröffentlichung: 01.01.2016
Jahr: 2016
Land: DE