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Die Illusion des Universums
Gary Renard

Wie würden Sie reagieren, wenn sich zwei Menschen scheinbar aus dem Nichts kommend in Ihrem Wohnzimmer materialisieren und sich al... Weiterlesen
Fester Einband, 576 Seiten
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Beschreibung

Wie würden Sie reagieren, wenn sich zwei Menschen scheinbar aus dem Nichts kommend in Ihrem Wohnzimmer materialisieren und sich als "aufgestiegene Meister" ausgeben? Gary Renard entschied sich dafür, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und Fragen zu stellen - über Bewusstsein, Reinkarnation, das Leben und die Lehren Jesu, über die Entstehung und Fälschungen in den Evangelien, über den persönlichen Hintergrund der zwei Besucher und vor allem über die letzte Realität des Universums. Die Aussagen der Meister orientieren sich - untermauert durch zahlreiche Zitate - in hohem Maß an der Philosophie des spirituellen Klassikers "Ein Kurs in Wundern". Daher wird "Die Illusion des Universums" von vielen Lesern als höchst willkommener "Kommentar" zur Kurs-Philosophie begrüßt werden. Insgesamt siebzehn Mal erschienen dem Autor die zwei Meister über einen Zeitraum von neun Jahren. Der sich entfaltende Dialog liegt auf einer Linie mit Platons Höhlengleichnis und Eckhart Tolle. Kaum ein Buch hat in der Sphäre ernsthafter spiritueller Literatur so kontroverse Reaktionen hervorgerufen wie die amerikanische Originalausgabe. "Die Illusion des Universums": eine "verrückte" Geschichte!

Autorentext
Gary Renard, geboren in Massachusetts, USA, war ein erfolgreicher professioneller Gitarrist, bevor er Anfang der 90er-Jahre durch ein eindrucksvolles Erweckungserlebnis auf den spirituellen Weg geführt wurde. Nach dem Erscheinen seines Grundlagenwerkes Die Illusion des Universums trat er zunehmend als Vortragsredner, Kursleiter und spiritueller Lehrer in Erscheinung. Gary Renard lehrte die Erkenntnisse von Ein Kurs in Wundern in 35 Staaten der Erde.

Leseprobe
Geleitwort von D. Patrick Miller
Vorwort und Dank
Über den Autor

I. EIN FLÜSTERN IM TRAUM

1 Arten und Pursah erscheinen
2 Die J-Untergrundbewegung
3 Das Wunder
4 Das Geheimnis der Existenz
5 Der Plan des Ego

II. Erwachen

6 Die Alternative des Heiligen Geistes
7 Das Gesetz der Vergebung
8 Erleuchtung
9 Nahleben-Erfahrungen
10 Die Kranken heilen
11 Eine ganz kurze Geschichte der Zeit
12 Die Tagesschau sehen
13 Wahres Gebet und Fülle
14 Besser als Sex
15 Blick in die Zukunft
16 Tote erwecken
17 Vom Verschwinden des Universums

Quellenangaben

Geleitwort

Meine erste Reaktion auf Gary Renards Bitte um eine professionelle Beurteilung des Manuskripts zu diesem Buch war durchaus realistisch. Als er mir sagte, das Manuskript habe über 600 Seiten, klärte ich ihn erst einmal darüber auf, dass kein vernünftiger Verleger ein solches Buch in einem Band herausgeben würde. Entweder würde er zwei daraus machen oder, noch besser, es auf ein einziges mit weniger als 300 Seiten zusammenstreichen. Das konnte ich ihm bereits sagen, ohne das Manuskript gesehen zu haben.
Gary fand weder die eine noch die andere Lösung gut, aber er wollte es sich überlegen. Ob ich mir inzwischen sein Manuskript ansehen wolle, das vorwiegend aus einer Reihe längerer Gespräche mit zwei »aufgestiegenen Meistern« bestehe?
Da reagierte ich zum zweiten Mal ganz realistisch, nur sagte ich das Gary nicht. »O nein, dachte ich, noch ein so langatmiges Manifest spirituellen Geschwafels, das so ein armer Seppel geschrieben hat, der glaubt, die Stimmen in seinem Kopf seien Manifestierungen des Göttlichen«. In meinen fast zwei Jahrzehnten Arbeit als Journalist, Rezensent, Lektor und Verleger auf dem Gebiet der Alternativspiritualität waren mir mehr Anhäufungen von solchem Zeug unter die Augen gekommen, als mir lieb war. Unversehens fiel mir eine Stelle von Johannes vom Kreuz ein, der sich über irregeleitete Vielschreiber seiner Zeit beklagte: »Das gibt es häufig, und viele Menschen lassen sich dadurch durchaus täuschen und glauben, sie hätten eine hohe Stufe des Gebets erlangt und empfingen Mitteilungen von Gott. Infolgedessen schreiben sie diese entweder nieder oder sehen zu, dass sie aufgeschrieben werden. Es erweist sich aber als nichts, besitzt keinerlei Tugend in seiner Substanz und dient nur dazu, ihre Eitelkeit zu schüren.«
Aber dieser Renard war bereit, für eine umfassende Kritik seines Buches zu bezahlen. Damit hatte er bei mir gleich einen Stein im Brett. Ich hatte aus Dutzenden von literarischen Beurteilungen gelernt, dass man immer irgendetwas zum Werk eines Autors sagen kann, das hilfreich ist und eine Art »konstruktiver Kritik« bildet, die mehr beiträgt als die Eitelkeit eines angehenden Autors anzufachen. Also antwortete ich, klar könne er mir sein Manuskript schicken, und ich würde es zuvorkommend und gründlich prüfen.
Ich war beim Lesen des Manuskripts noch nicht weit gediehen, als ich dem Himmel dankte, meine zweite persönliche Reaktion Gary nicht mitgeteilt zu haben, denn ich hätte meine Worte zurücknehmen müssen. So bizarr seine Geschichte oberflächlich klang, ließ sie sich erstaunlich gut lesen und war sogar packend. Die Gespräche, die Gary mit seinen unerwarteten und äußerst ungewöhnlichen spirituellen Lehrern »Arten« und »Pursah« aufgezeichnet hatte, sind gescheit, komisch und ohne die salbungsvolle Pseudotiefe, die ich inzwischen von so genannten Channelmedien zu erwarten pflege. Außerdem scheint das Buch Garys Eitelkeit nicht besonders zu schmeicheln. Seine überweltlichen Gesprächspartner necken ihn schonungslos, nennen ihn einen Bummelanten und Klugschwätzer, aber sie machen ihm auch sehr liebevoll Mut im Umgang mit der spirituellen Disziplin, die sie ihn drängen sich anzueignen.
Der Leser wird bald merken, dass diese Disziplin inzwischen auf der ganzen Welt millionenfach durch den spirituellen Führer »Ein Kurs in Wundern« bekannt geworden ist. Zweifellos hatte Gary Kontakt mit mir aufgenommen, weil ich einiges zum Kurs einschließlich »The Complete Story of the Course« geschrieben hatte. Es war der Überblick eines Journalisten zur Entstehungsgeschichte dieser Lehre, den wichtigsten Lehrern und Menschen, die sie bekannt gemacht hatten, sowie über Kritiken und Kontroversen, die darüber entstanden waren. Vielleicht war Gary auch unbewusst wegen unserer psychischen Ähnlichkeiten an mich gelangt. Ich bin zwar beileibe kein Bummelant wie Renard, habe aber eindeutig ziemliche Klugschwätzertendenzen.
Als ergänzende Lernhilfe zu den Kurs-Prinzipien wies Garys Manuskript eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft auf: Es war kompromisslos der spirituellen Philosophie des »reinen Nichtdualismus« des Kurses und seiner inneren Übung der Vergebung verpflichtet: Vergeben, vergeben und nochmals vergeben, bis Vergeben 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zur Gewohnheit geworden ist. Zwar ist eine Hand voll sehr erfolgreicher Bücher erschienen, die sich vorwiegend auf die Grundsätze des Kurses berufen, aber am beliebtesten sind diejenigen, die am stärksten verwässert und meist mit schmackhafteren Selbsthilfe- und New-Age-Auffassungen vermischt sind. Es beeindruckte mich, wie treu Garys Manuskript dem Kern der Metaphysik und der anspruchsvollen Geistesschulung des Kurses bleibt, und das meistens klar und deutlich. »Arten« und »Pursah« sind eindeutig keine Vertreter der neusten Wochenend-Erleuchtungs-Workshops, wer auch immer sie sind und woher auch immer sie gekommen sein mögen.
Beim ersten Durchlesen des Manuskripts fand ich allmählich, es verdiene doch, veröffentlicht zu werden. Allerdings sprach auch noch mehr dagegen, als ich zuerst gedacht hatte. Es ist tatsächlich zu lang. Es ist als Gespräch zwischen drei Personen geschrieben, was es für die meisten Standardverleger als ungeeignet erscheinen lässt. Und schließlich beruft es sich auf metaphysische Quellen, die es in den Bereich des New-Age einreihen. Dabei ist der Text auch noch zu streng für einen Teil dieser Leserschaft.
Als mein professionelles Interesse geweckt war und ich Gary nicht nur eine Beurteilung seines Manuskripts liefern, sondern ihm auch helfen wollte, einen Verleger zu finden, fiel mir kein einziger großer oder kleiner Verlag ein, der es annehmen und dem durchaus praktischen Drang widerstehen würde, es zusammenzuschneiden, mundgerecht zu machen und den vorherrschenden Gepflogenheiten anzupassen. Aus Garys Gesprächen wurde deutlich, dass er einen Verleger suchte, der sowohl den ganzen Umfang wie auch die thematische Konsequenz seiner Arbeit wahren würde. Mir schien, jeder Verleger, der dieses Manuskript eines völlig unbekannten Autors herausbringen wollte, sollte sich dahingehend untersuchen lassen, ob er ganz bei Trost sei.
Da wurde mir klar, dass ich es veröffentlichen würde.
Das ist mehr als nur ein bisschen paradox, weil ich nicht einmal an »aufgestiegene Meister« glaube, wohl hauptsächlich deswegen, weil bisher keiner in meinem zugegebenermaßen engen Gesichtsfeld aufgetaucht ist. Trotz all des Guten, das ich dem Kurs in Wundern in meinem Leben zu verdanken habe, hatte ich seiner angeblich spirituellen Autorschaft stets ambivalent gegenübergestanden. Andere Kursschüler schockiert es vielleicht zu hören, dass es mir nie besonders wichtig war, ob Jesus Christus irgendetwas damit zu tun hatte. Die Echtheit des Kurses hat sich für mich bestätigt, weil er funktioniert, drastische und positive Veränderungen in meinem Leben und dem Leben vieler anderer, die ich kennen gelernt und befragt habe, bewirkt hat und nicht weil er vorgibt, aus göttlicher Quelle zu stammen. Darin stimme ich mit »Arten« und »Pursah« überein, die Gary in seinem Buch immer wieder daran erinnern, dass es stets die innere Wahrheit der Botschaft ist, die zählt, und nicht die Besonderheit ihrer Überbringer.
Seltsamerweise fiel mir die Botschaft dieses Buches genau zur richtigen Zeit in den Schoß, um meinem eigenen Studium des Kurses einen neuen Anstoß zu geben. Als ich Garys Manuskript las, dachte ich immer wieder: »Ach, darum ging es« und »das hatte ich vergessen« und »Vergebung ich frage mich, ob das wirklich funktioniert«.
Als ich mit dem Manuskript durch war, merkte ich, dass es genauso auf mich gewirkt hatte, wie Garys Lehrer es für ihn und künftige Leser beabsichtigt hatten. Ich schreibe das, weil »Ein Kurs in Wundern« trotz der rasanten Zunahme seiner Leserschaft seit der Veröffentlichung der englischen Ausgabe 1976 noch immer verhältnismäßig wenige Schüler zählt. Ich denke auch, dass sich das wahrscheinlich in den nächsten Generationen kaum ändern wird. Die Metaphysik des Kurses unterscheidet sich einfach zu sehr von dem, was die meisten Menschen glauben, und die zur Veränderung nötige Disziplin ist viel zu anspruchsvoll, um schon bald als Basis für eine spirituelle Massenbewegung zu dienen. Doch wie Garys Lehrer es voraussagen, glaube auch ich, dass es eines Tages so weit sein wird.
Der Kurs klingt zwar manchmal fordernd und unnachgiebig, aber unter anderem spricht für ihn, dass er sich lediglich als eine Fassung des »universellen Lehrplans« beschreibt und generell andere spirituelle und psychologische Wege um ihrer inneren Weisheit willen billigt. Er beteuert allerdings, dass der ernsthafte Schüler auf diesem Weg schneller vorankommt als mit jeder anderen Methode. Als spiritueller Pragmatiker weiß ich diesen Vorzug zu schätzen.
Immer wieder wird im Kurs deutlich darauf hingewiesen, dass das Erkennen und Erfüllen der eigenen Vergebungsaufgaben in der spirituellen Entwicklung »Tausende von Jahren« einsparen wird. Da ich nie viel von Reinkarnation gehalten habe, wusste ich nicht, was ich dazu sagen sollte. Aber ich habe das seltsame Gefühl, dass Entscheidungen unter dem Einfluss des Kurses mir viel künftiges Leiden erspart haben, Entscheidungen, in denen es darum ging, gewohnheitsmäßigen Groll, lähmenden Zorn und einengende Angst fallen zu lassen.
Bevor ich den Kurs kennen lernte, war ich eindeutig nicht auf dem Weg zu einer so erhabenen und zugleich praktischen Weisheit. Ich stolperte über dieses seltsame blaue Buch, als ich es am meisten brauchte, und kann mit Genugtuung sagen, dass ich nicht der Einzige bin, dem die scheinbare Zufallsbekanntschaft mit einer wunderbaren Lehre geholfen hat. Ich bin mir sicher, dass meine Bücher nicht Tausende von Lesern erreicht und ihnen genützt hätten, hätte ich mich nicht der Disziplin des Kurses verpflichtet.
Ich spürte unmissverständlich den Einfluss des Kurses, als ich beschloss, die erste Auflage des Buches herauszubringen. Es dauerte nicht lange, bis klar wurde, dass alle Risiken im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Manuskripts sich mehr als bezahlt machten. Das Buch fand rasch begeisterte Leser unter Tausenden von Kursschülern und spirituellen Suchern, denen der Kurs noch nicht vertraut war. Nach einem Jahr wechselte es von Fearless Books zum größeren unabhängigen Verlag Hay House mit unübertroffenem Ruf in zeitgenössischer Spiritualität, der sowohl die Begeisterung wie die Mittel besaß, den nächsten Schritt für das Buch zu tun und für dessen weltweite Verbreitung zu sorgen. Gary und ich sind für die Großzügigkeit und ungewöhnliche Flexibilität des neuen Verlegers sehr dankbar, der sofort zusagte, das Buch ohne jede Änderung von Inhalt, Stil und Bedeutung dieser provozierenden Lehre in seiner ursprünglichen Fassung zu veröffentlichen.
Das Buch ist kein Ersatz für den »Kurs in Wundern«. Ich bin mir aber sicher, dass es vielen als anregende Vorschau oder radikale Wiederholung der wichtigen Grundsätze dieser Lehre dient. Auch Leser, denen der Kurs nicht viel sagt, finden einiges darin, worüber sie lachen, mit dem sie sich auseinander setzen oder über das sie staunen können. Wenn Sie mir auch nur entfernt ähnlich sind, werden Sie feststellen, dass das Buch kein bisschen dem entspricht, was Sie erwarten aber es nimmt Sie auf eine tolle Fahrt mit. Wie »Arten« und »Pursah« sagen würden: Viel Spaß!
D. Patrick Miller

Vorwort und Dank

Als ich noch in Maine auf dem Land wohnte, besuchten mich zwei aufgestiegene Meister namens Pursah und Arten in Fleisch und Blut. Bald stellte sich heraus, dass sie in einer ihrer früheren Inkarnationen die heiligen Thomas und Thaddäus gewesen waren. (Trotz überlieferter Vorstellung waren die damaligen Inkarnationen als zwei der ursprünglichen Jünger Jesu nicht ihre letzten gewesen.)
Meine Besucher erschienen nicht, um einige der spirituellen Plattitüden aufzusagen, an die viele bereits glauben. Vielmehr offenbarten sie mir nichts weniger als das Geheimnis des Universums, besprachen den wahren Sinn des Lebens, erörterten ausführlich das »Thomasevangelium« und erklärten mir ohne Umschweife die Grundsätze eines erstaunlichen spirituellen Dokuments, das sich derzeit in der ganzen Welt verbreitet und eine neue Denkweise einläutet, die in diesem neuen Jahrtausend immer mehr um sich greifen wird.
Es ist nicht wichtig, ob Sie glauben, dass diese Erscheinungen tatsächlich stattgefunden haben, um Nutzen aus dem Inhalt des Buches zu ziehen. Ich kann mich nur dafür verbürgen, dass das Buch von einem relativ ungebildeten Laien wie mir ohne Eingebung dieser Meister niemals hätte geschrieben werden können. Doch überlasse ich es dem Leser, den Ursprung des Buches so zu sehen, wie er es für gut befindet.
Ich glaube, dass »Die Illusion des Universums« eine hilfreiche Lektüre ist und jedem aufgeschlossenen Menschen auf einem spirituellen Weg Zeit einsparen hilft. Wenn Sie eine Erfahrung dieser Botschaft gemacht haben, wird es Ihnen wahrscheinlich nicht mehr möglich sein, Ihr Leben und das Universum ebenso zu betrachten wie zuvor, genau wie es bei mir der Fall war.
Die folgenden Seiten sind ein Bericht über Ereignisse in der Zeit von Dezember 1992 bis Dezember 2001. Der Bericht findet im Rahmen eines Gesprächs zwischen drei Gesprächspartnern statt: Gary (also mir) sowie »Arten« und »Pursah«, den beiden aufgestiegenen Meistern, die mir in Person erschienen. Meine Ausführungen werden nicht als solche gekennzeichnet, außer wenn sie als »ANMERKUNG« das Gespräch unterbrechen. Die vielen Kursivstellen markieren Betonungen der Sprecher. Beachten Sie bitte, dass ich das Gespräch nicht wesentlich geändert habe, auch wenn es mir schwer fiel, beim Nachlesen der Texte manche unreife oder abfällige Bemerkung stehen zu lassen, die ich selbst im Lauf der Entstehungsjahre des Buches von mir gab. Rückblickend kann ich sagen, dass ich erst in den letzten Kapiteln wahrhaft Vergebung übte.
Zwar wirken einige Aussagen der Meister auf diesen Seiten in gedruckter Form wohl etwas hart oder kritisch. Ich kann aber bezeugen, dass sie stets eine sanfte, humorvolle, demütige und liebevolle Haltung bewahrten. Als Analogie könnte man gute Eltern anführen, die wissen, dass Kinder manchmal mit Bestimmtheit zurechtgewiesen werden müssen, deren Motivation hinter der Zurechtweisung jedoch eine positive ist. Wenn die Gespräche also manchmal etwas rau erscheinen, sollte man nicht vergessen, dass »Arten« und »Pursah« zu meinem Nutzen vorsätzlich eine mir verständliche Sprache wählten, um mich allmählich an ihr Lehrziel heranzuführen. »Pursah« sagte mir, sie hätten diesen Stil gewählt, damit ich aufpasse. Damit ist vielleicht schon alles gesagt.
Ich habe mir jede erdenkliche Mühe gegeben, alles richtig wiederzugeben. Aber ich bin nicht vollkommen, und somit ist das Buch auch nicht vollkommen. Sollten sich irgendwelche faktischen Fehler eingeschlichen haben, können Sie sicher sein, dass es sich um Fehler meinerseits handelt und nicht um Fehler meiner Besucher. Um nichts zu verschweigen sollte ich auch gleich erwähnen, dass ich einige Gespräche mit Dialogen ergänzt habe, die mir erst später wieder eingefallen sind. Das tat ich mit »Artens« und »Pursahs« Segen und Ermutigung, und manche ihrer Anweisungen für mich sind in diesen ergänzten Gesprächen enthalten. Das Buch wäre somit als persönliches Projekt zu sehen, wozu »Arten« und »Pursah« sowohl den Anstoß als auch laufende Anleitung gaben, sogar in den gelegentlichen Fällen, in denen es sich nicht um eine wörtliche Wiedergabe unserer Begegnungen handelt.
Die »Quellenangaben« zu den Zitaten aus »Ein Kurs in Wundern« einschließlich der Eingangszitate in jedem Kapitel finden Sie am Ende des Buches. Mein grenzenloser Dank gilt der Stimme, die im Kurs zu uns spricht und deren wahre Identität hier noch besprochen wird.
Meine größte Wertschätzung gilt zudem folgenden Menschen für viele Jahre hilfreicher Gespräche und Unterstützung: Chaitanya York, Eileen Coyne, Dan Stepenuck, Paul D. Renard, Karen Renard, Glendon Curtis, Louise Flynt, Ed Jordan, Betty Jordan, Charles Hudson und Sharon Salmon.
Schließlich möchte ich die Gelegenheit nutzen, Gloria und Kenneth Wapnick meinen aufrichtigen Dank auszusprechen, den Gründern der »Foundation for A Course in Miracles«, auf deren Arbeit dieses Buch zum großen Teil basiert. Wie der Leser noch sehen wird, schlugen meine Besucher vor, bei den Wapnicks in die Schule zu gehen. Dieses Buch ist somit auch das Ergebnis aller meiner Lernerfahrungen.
Aus rechtlichen Gründen noch eine Bemerkung: Die in diesem Buch vorgestellten Gedanken stellen die persönliche Meinung und Interpretation sowie das persönliche Verständnis des Autors dar und nicht die der Rechteinhaber von »Ein Kurs in Wundern«.
Gary R. Renard

Über den Autor

Gary R. Renard wurde an der Nordküste von Massachusetts geboren und begann dort eine Karriere als erfolgreicher professioneller Gitarrist. Während der »Harmonischen Konvergenz« 1987 hörte er einen Ruf und lenkte sein Leben in eine andere Richtung. Zu Beginn der Neunzigerjahre des letzten Jahrhunderts zog er nach Maine, wo ihm ein gewaltiges spirituelles Erwachen beschieden war.
Nach Anleitung schrieb er im Lauf von neun Jahren langsam und sorgfältig »Die Illusion des Universums« nieder. Heute schreibt er, reist viel und bespricht metaphysische Grundsätze mit anderen Suchern auf dem spirituellen Weg.

Es gibt diejenigen, die GOTT direkt erreicht haben, ohne eine Spur weltlicher Grenzen beizubehalten, und die sich vollkommen an ihre eigene IDENTITÄT erinnern. Diese könnte man die LEHRER der Lehrer nennen, weil ihr Bild, obwohl sie nicht mehr sichtbar sind, noch angerufen werden kann. Und sie werden erscheinen, wann und wo es hilfreich ist, dass sie es tun. Denjenigen, für die solche Erscheinungen beängstigend wären, geben sie ihre Ideen. Niemand kann sie vergeblich anrufen. Auch gibt es niemanden, dessen sie nicht gewahr wären.

»Ein Kurs in Wundern«

Produktinformationen

Titel: Die Illusion des Universums
Untertitel: Gespräche mit Meistern über Religion, Reinkarnation und das Wunder der Vergebung
Übersetzer: Mirella Seibel
Autor: Gary Renard
EAN: 9783442337453
ISBN: 978-3-442-33745-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Arkana HC
Genre: Esoterik
Anzahl Seiten: 576
Gewicht: 773g
Größe: H221mm x B162mm x T47mm
Veröffentlichung: 01.03.2013
Jahr: 2006
Auflage: 5. A.
Land: DE

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