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Charlotte Schiller

  • Kartonierter Einband
  • 203 Seiten
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Charlotte Schiller (1766-1826) wurde bisher fast ausschließlich in der Beziehung zu ihrem Mann Friedrich dargestellt. Über ihre ei... Weiterlesen
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Beschreibung

Charlotte Schiller (1766-1826) wurde bisher fast ausschließlich in der Beziehung zu ihrem Mann Friedrich dargestellt. Über ihre eigene literarische Tätigkeit wusste man bislang kaum etwas. Basierend auf jüngsten Archivarbeiten, legt Gaby Pailer jetzt erstmals eine umfassende Würdigung von Charlotte Schiller als Schriftstellerin vor.

Hätte Schiller vor 250 Jahren als 'Friederike' das Licht der Welt erblickt, wäre alles anders gekommen: Frauen seiner Zeit traute man Kreativität nur in Ausnahmefällen zu und selbst dann stand ihr Geschlecht schnell wieder im Zentrum. 'Frauenzimmerlichkeiten' nannte es Goethe, wenn Weimarer Damen dichteten. Als Autorinnen interessierten Frauen kaum, die Biographen erzählten stattdessen ihre Beziehungen zu berühmten Männern. Friedrich Schillers Ehefrau Charlotte, gebürtige von Lengefeld (1766-1826), galt von jeher als mustergültig in der Erfüllung ihrer weiblichen Pflichten. Dass und was sie in fast einem halben Jahrhundert schrieb, erfährt dagegen nur, wer sich ins Archiv begibt: Gedichte und Balladen, Erzählungen und Romanentwürfe, historische Dramen und Komödien, Reiseschilderungen und Reflexionen über Literatur und Philosophie. Gaby Pailer hat die handschriftlichen Nachlässe in Weimar und Marbach a. N. ausgewertet. Sie räumt mit angestaubten Mythen auf und stellt erstmals Charlotte Schillers literarische Tätigkeit im persönlichen und kulturellen Umfeld dar - vor, mit und nach dem 'Klassiker' an ihrer Seite.

Autorentext

Gaby Pailer, geb. 1961, ist Professor of Germanic Studies an der University of British Columbia Vancouver. Ihre Darstellung von Leben und Werk Charlotte Schillers liegt bei der WBG als Buch vor (2009).



Klappentext

Hätte Schiller vor 250 Jahren als >Friederike< das Licht der Welt erblickt, wäre alles anders gekommen: Frauen seiner Zeit traute man Kreativität nur in Ausnahmefällen zu und selbst dann stand ihr Geschlecht schnell wieder im Zentrum. >Frauenzimmerlichkeiten< nannte es Goethe, wenn Weimarer Damen dichteten. Als Autorinnen interessierten Frauen kaum, die Biographen erzählten stattdessen ihre Beziehungen zu berühmten Männern.
Friedrich Schillers Ehefrau Charlotte, gebürtige von Lengefeld (1766-1826), galt von jeher als mustergültig in der Erfüllung ihrer weiblichen Pflichten. Dass und was sie in fast einem halben Jahrhundert schrieb, erfährt dagegen nur, wer sich ins Archiv begibt: Gedichte und Balladen, Erzählungen und Romanentwürfe, historische Dramen und Komödien, Reiseschilderungen und Reflexionen über Literatur und Philosophie. Gaby Pailer hat die handschriftlichen Nachlässe in Weimar und Marbach a. N. ausgewertet. Sie räumt mit angestaubten Mythen auf und stellt erstmals Charlotte Schillers literarische Tätigkeit im persönlichen und kulturellen Umfeld dar - vor, mit und nach dem >Klassiker< an ihrer Seite.



Zusammenfassung
quot;Gaby Pailers ansprechende und kundige Monografie schließt eine lang bestehende Lücke, da sie unter Berücksichtigung vieler Archivmaterialien erstmals quellengestützt herausarbeitet, wie Charlotte auch an der Seite ihres berühmten Gatten nicht zuletzt zu ihrer dichterischen Individualität zu finden vermag." literaturkritik.de "Gaby Pailers Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der Weimarer Klassik." iasl-online

Produktinformationen

Titel: Charlotte Schiller
Untertitel: Leben und Schreiben im klassischen Weimar
Autor:
EAN: 9783534268818
ISBN: 978-3-534-26881-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: wbg academic
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 203
Gewicht: 383g
Größe: H241mm x B169mm x T17mm
Veröffentlichung: 23.02.2017
Jahr: 2017
Auflage: Sonderausgabe der 1. Auflage 2009

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