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Das magische Licht

  • Fester Einband
  • 181 Seiten
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Mit acht Jahren verlässt Set den Hof seiner Eltern, um bei Scathach, der Schattenhaften, die Künste der Krieger zu lernen. Nach vi... Weiterlesen
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Hinweis: Dieser Artikel ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet.

Beschreibung

Mit acht Jahren verlässt Set den Hof seiner Eltern, um bei Scathach, der Schattenhaften, die Künste der Krieger zu lernen. Nach vier Jahren Lehrzeit schickt sie ihn wie alle auserwählten Schüler vor ihm auf die schwimmende Insel, von der einige nie zurückkehren. Da steht auf einmal Georgina vor ihm, in ihrem orangefarbenen Bademantel, und wundert sich, wie sie aus ihrem Zimmer in diese fremde Welt geraten ist. Sie sind aufeinander angewiesen und versuchen die Prüfung, die Set von Scathach aufgetragen wurde, zu bestehen.

Autorentext

Gabrielle Alioth wurde 1955 in Basel geboren. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Kunstgeschichte und einer mehrjährigen Tätigkeit in der Konjunkturforschung übersiedelte sie 1984 nach Irland. Dort arbeitete sie anfangs als Übersetzerin, dann als Journalistin für deutschsprachige Zeitungen und den Rundfunk. Seit 1990 schreibt sie vor allem Romane und Kinderbücher, zuletzt Die griechische Kaiserin (2011) und Die Braut aus Byzanz (2008). Ihr Werk wurde bisher in mehrere Sprachen übersetzt. Gabrielle Alioth ist Mitglied der Jury des International IMPAC Dublin Literary Award 2009.



Leseprobe
Ein Rauschen geht durch die Kronen der Bäume und für einen Augenblick ist die Luft von kleinen Regentropfen erfüllt. "Autsch." Aus Georginas Finger quillt Blut. "Aua." Etwas stößt gegen Sets verletzten Fuß. Er schlägt die Augen auf. Sie hat nasse Haare und saugt an ihrem Zeigefinger. Sie ist jünger, als Set sie sich vorgestellt hat, viel jünger, und als sie von ihrem Finger aufblickt, erstarrt ihr Gesicht. "Wie kommst du...?" Wie kommst du in mein Bett, will Georgina fragen, doch sie sitzt auf einem feuchten Waldboden. Der Junge vor ihr hat braune Haare, die ihm in die Stirn und über die Ohren fallen, darüber einen blonden Kranz und auf dem Kopf weiße Büschel. Georgina mag gefärbte Haare nicht. "Wer bist du?" Sie hat den Zeigefinger aus dem Mund genommen und Set sieht das Blut daran herunterlaufen. Es muss von ihrem letzten Opfer sein. "Ich bin -" Mitten im Satz besinnt Set sich anders. "Ich sage niemandem meinen Namen", antwortet er. Er hat von einem Krieger gehört, der seinen Namen nicht nannte und deshalb nicht sterben konnte. Georgina leckt das Blut von ihrem Finger. "Ich hab mich an dem Ding gestochen", erklärt sie und deutet auf die Spiralen an ihrem Hals. Set hat sie sofort erkannt, es sind die gleichen wie auf dem Ring seiner Mutter. "Ich würde dir meinen Namen sagen, wenn du mir deinen sagst", bietet Georgina an. Der Junge hält den Kopf schräg. Sein Gesicht ist misstrauisch und schmutzig. "Ich kenne deinen Namen", erwidert Set, "alle kennen deinen Namen." Er hat sich die Todesgöttin ganz anders vorgestellt. Er versteht nicht, warum seine Mutter gesagt hat, sie sei so schrecklich. "Du bist Morrigu." "Ich heiße Georgina, nicht Morrikuh." Sie findet den Jungen nicht nur schmutzig, sondern auch ziemlich dumm. "Gu, nicht kuh", verbessert Set. In diesem Moment hören sie ein Flügelschlagen. Set zuckt zusammen. Georgina erblickt eine Krähe, die wie ein Raubvogel auf sie zustürzt. "Weg da", schreit sie und wirft den Stein, den sie auf einmal in der Hand hat, nach ihr. Die Krähe taumelt in der Luft. Dann fängt sie sich und flattert davon. "Puh, ich hab schon gedacht, ich hätte sie getötet", sagt Georgina erleichtert. Sie hat keine Ahnung, wie der Stein in ihre Hand kam. Hat sie ihn aufgelesen, ohne es zu merken? "Ich hab gedacht, sie würde mich töten", murmelt Set. "Wer?", fragt Georgina. "Morrigu." "Die Krähe heißt Morrigu?" "Nein, Morrigu ist manchmal eine Krähe." Er betrachtet Georgina genauer. Sie erinnert ihn an jemanden, aber es fällt ihm nicht ein, an wen. Wenn sie nicht Morrigu ist - "Wie heißt du, sagst du?" "Georgina. Und du?", fragt Georgina noch einmal. Set zögert. Wenn sie nicht Morrigu ist, kann er ihr wohl seinen Namen verraten: "Set." "Das ist ein seltsamer Name für einen Jungen." "Eigentlich heiße ich Setanta, aber das ist zu lang. Darum nennen mich alle Set." "Das kenne ich", nickt Georgina. "Mein Name ist auch zu lang." Ein süßer Duft weht Set entgegen. "Und wie nennt man dich?", fragt er. Georgina zögert: "George nennt man mich." Es riecht nach Äpfeln, Set ist ganz sicher. Sie muss aus Magnel kommen, der Welt der Götter, auch wenn sie nicht Morrigu ist. Seine Mutter hat von den Apfelbäumen erzählt, die dort wachsen. Sie blühen und tragen gleichzeitig Früchte, und ihr Duft erfüllt die Luft. "Das ist ein seltsamer Name für eine Side", sagt Set. Er hat nicht gedacht, dass der Apfelduft so stark ist. "Eine was?" "Eine Side, jemand aus der anderen Welt." Georgina schaut sich um. "Wo sind wir denn hier?" Der Regen

Produktinformationen

Titel: Das magische Licht
Autor:
EAN: 9783312009169
ISBN: 978-3-312-00916-9
Format: Fester Einband
Altersempfehlung: 12 bis 15 Jahre
Herausgeber: Nagel & Kimche
Genre: Lesen ab 12 Jahre
Anzahl Seiten: 181
Gewicht: 288g
Größe: H203mm x B131mm x T18mm
Jahr: 2001
Land: DE

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