Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Bildung des Gewissens

  • Kartonierter Einband
  • 203 Seiten
Instanz oder Leerstelle? - Das Gewissen nach der "Postmoderne" One of the first English-language publications to offer a... Weiterlesen
20%
82.00 CHF 65.60
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 4 bis 5 Werktagen.

Beschreibung

Instanz oder Leerstelle? - Das Gewissen nach der "Postmoderne" One of the first English-language publications to offer a comprehensive assessment of Iran's natural resources and mineral deposits, this volume contains more than 1000 references, and its contents have been meticulously verified by the author's own surveys.

Nach der "Postmoderne" kann vom Gewissen als einer identitätsstiftenden Instanz keine Rede mehr sein. Zurück bleibt eine Leerstelle, deren dauerhafte und einseitige Besetzung gerade vom widersprechenden Gewissen verhindert wird. Gewissen, das nicht mehr von einer höheren Position aus erkennt oder aus tieferer Einsicht urteilt, erscheint nun vielmehr als "Platzhalter", ohne selbst denPlatz zu beanspruchen. Es vermag nicht Gewissheit zu geben, sondern irritiert vermeintliche Gewissheiten. Damit ist Gewissen keine Instanz, die über gut oder böse richtet und entscheidet, was getan oder gelassen werden soll. Als Differenzerfahrung drückt Gewissen Widersprüche aus und bietet Anlässe zum Anderswerden. Insofern kann Gewissen nicht gebildet werden, sondern fordert Bildung heraus.

Vorwort
Instanz oder Leerstelle? - Das Gewissen nach der "Postmoderne"

Autorentext
Gabriele Weiß ist wissenschaftliche Assistentin am Institut für Pädagogik der Universität Potsdam.

Klappentext
Nach der "Postmoderne" kann vom Gewissen als einer identitätsstiftenden Instanz keine Rede mehr sein. Zurück bleibt eine Leerstelle, deren dauerhafte und einseitige Besetzung gerade vom widersprechenden Gewissen verhindert wird. Gewissen, das nicht mehr von einer höheren Position aus erkennt oder aus tieferer Einsicht urteilt, erscheint nun vielmehr als "Platzhalter", ohne selbst den Platz zu beanspruchen. Es vermag nicht Gewissheit zu geben, sondern irritiert vermeintliche Gewissheiten. Damit ist Gewissen keine Instanz, die über gut oder böse richtet und entscheidet, was getan oder gelassen werden soll. Als Differenzerfahrung drückt Gewissen Widersprüche aus und bietet Anlässe zum Anderswerden. Insofern kann Gewissen nicht gebildet werden, sondern fordert Bildung heraus.

Inhalt
Der Gewissensbegriff im pädagogischen Diskurs - Sokrates' zweifelnde Daimonion: Zur Irritation durch das Gewissen - Die Widerspruchsfreiheit der aufgegebenen Existenz und das widersprechende Gewissen - Gewissensbildung zwischen Disziplinierung, Kultivierung und Moralisierung - Wenn Gewissen mit in die Oper geht - Gewissen mit und unter Sollensanspruch

Produktinformationen

Titel: Bildung des Gewissens
Untertitel: Diss.
Autor:
EAN: 9783531143378
ISBN: 978-3-531-14337-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaft
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 203
Gewicht: 266g
Größe: H214mm x B151mm x T14mm
Veröffentlichung: 01.11.2004
Jahr: 2004

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel