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Die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Mitglieder von Kollegialorganen

  • Kartonierter Einband
  • 298 Seiten
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Mit Schlagwörtern wie "Produkthaftung", "Industrieabfall" und "Subventionsbetrug" verbindet sich in ... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit Schlagwörtern wie "Produkthaftung", "Industrieabfall" und "Subventionsbetrug" verbindet sich in der Gesellschaft zunehmend der Ruf, die Führungsspitzen von Wirtschaftsunternehmen auch strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Die Mitglieder der Geschäftsleitungen stehen vor der Frage, wo die Grenze zwischen strafrechtlich erlaubtem und verbotenem Verhalten verläuft. Dies gilt für das Verhalten bei gemeinsamen Abstimmungen, aber auch dort, wo eine Geschäftsverteilung existiert. Die Lösungen, die das Buch auf solche gremiumsspezifischen Fragen bereithält, gehen auch Parteispitzen, politische Gremien, richterliche Spruchkörper, Redakteurkollektive und überhaupt alle Bereiche der Teamarbeit an. Den Strafjuristen konfrontieren diese Fragen mit neuartigen dogmatischen Schwierigkeiten, weil unser Strafrecht zuallererst auf den Einzeltäter zugeschnitten ist. Sie betreffen die Lehren von Täterschaft und Teilnahme, Garantenstellung, Kausalität und objektiver Zurechnung. Zur Aufarbeitung dieser Probleme beizutragen, ist das zweite Anliegen des Buches.

Autorentext
Die Autorin: Gabriele Neudecker wurde 1968 in Bamberg geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und Poitiers (Frankreich). Erstes Staatsexamen 1992. Ab 1992 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozeßrecht und Rechtstheorie der Universität Freiburg. Seit April 1994 ist sie Rechtsreferendarin am Landgericht Heidelberg. Promotion 1995.

Klappentext

Mit Schlagwörtern wie «Produkthaftung», «Industrieabfall» und «Subventionsbetrug» verbindet sich in der Gesellschaft zunehmend der Ruf, die Führungsspitzen von Wirtschaftsunternehmen auch strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Die Mitglieder der Geschäftsleitungen stehen vor der Frage, wo die Grenze zwischen strafrechtlich erlaubtem und verbotenem Verhalten verläuft. Dies gilt für das Verhalten bei gemeinsamen Abstimmungen, aber auch dort, wo eine Geschäftsverteilung existiert. Die Lösungen, die das Buch auf solche gremiumsspezifischen Fragen bereithält, gehen auch Parteispitzen, politische Gremien, richterliche Spruchkörper, Redakteurkollektive und überhaupt alle Bereiche der Teamarbeit an. Den Strafjuristen konfrontieren diese Fragen mit neuartigen dogmatischen Schwierigkeiten, weil unser Strafrecht zuallererst auf den Einzeltäter zugeschnitten ist. Sie betreffen die Lehren von Täterschaft und Teilnahme, Garantenstellung, Kausalität und objektiver Zurechnung. Zur Aufarbeitung dieser Probleme beizutragen, ist das zweite Anliegen des Buches.



Inhalt
Aus dem Inhalt: Allzuständigkeit von Geschäftsleitungsgremien - Strafrechtliche Relevanz von Ressortaufteilungen: Vertrauensgrundsatz, Garantenstellung, Pflichtendelegation - Verhaltensnormen der Gremiumsmitglieder - Abstimmung: Kausalität des Abstimmungsverhaltens, objektive Zurechnung des Abstimmungsergebnisses.

Produktinformationen

Titel: Die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Mitglieder von Kollegialorganen
Untertitel: Dargestellt am Beispiel der Geschäftsleitungsgremien von Wirtschaftsunternehmen
Autor:
EAN: 9783631490006
ISBN: 978-3-631-49000-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 298
Gewicht: 381g
Größe: H208mm x B146mm x T20mm
Jahr: 1995
Auflage: Neuausg.

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