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Bildungsarbeit mit Frauen
Gabriele Landskron-Weber

Diplomarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissen... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 92 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Erwachsenenbildung als Ziel zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation ist nicht neu. Bildung macht frei und unabhänig. Bereits Frauen in mittelalterlichen Klöstern nutzten die Möglichkeit der Bildung, die im Familienverband in der Regel nicht zugänglich waren. Die Frauenfrage in 19. Jahrhundert war unter anderem eine Bildungsfrage mit der Forderung nach dem Recht auf Bildung und Arbeit. Der bedeutende brasilianische Volkspädagoge Paulo Freire hat sich Zeit seines Lebens für die Erziehung zur Selbstbefreiung eingesetzt. Die Lebenssituation der südamerikanischen unterdrückten Bevölkerung kann laut Freire nur durch den Erkenntnisvorgang, der aus dem Lernen resultiert, bewußt gemacht werden und damit eine Veränderung des eigenen Lebens bewirken. In seinem Modell "educaca problematizadora ist Lernen die Wahrnehmung der eigenen Lebenssituation als Problem und die Lösung des Problems in Reflexion und Aktion und nicht das "Fressen" fremden Wissens. Gerade diese Erkenntnis, durch Bewußtmachung der eigenen Lebenssituation Veränderung herbeizuführen, ist ein frauenspezifisches Thema. Die Lebenswirklichkeiten von Frauen lassen sich durch Fakten darstellen: Frauen sind stärker von Arbeitslosigkeit betroffen, haben geringere Ausbildungs- und Aufstiegschancen als Männer. Frauen sind durch Beruf und Haushalt erheblich überbelastet. Frauen sind im öffentlichen Leben, in Parlamenten, Parteien und in entscheidenden Positionen unterdurchschnittlich vertreten und sie sind noch immer Opfer von Mißhandlungen und Vergewaltigungen. Warum es Frauen so viel Schwierigkeiten macht, ihre Rechte nach dem Gleichheitsgesetz wahrzunehmen, hängt auch mit einer jahrhundertealten Sozialisation in einer patriarchalischen Gesellschaft zusammen. Eine zugeordnete weibliche Rolle der Passivität und des Verzichtens läßt sich daher nicht von einer Generation zur nächsten ablegen wie ein abgetragener Mantel. Der "freiwillige" Verzicht zugunsten der anderen muß diesen Frauen zunächst erst einmal selbst bewußt werden. Die Bildungsarbeit mit Frauen hat hier die Möglichkeit einzuwirken, Orientierungshilfen zu geben zu mehr Bewußtheit zu verhelfen, um es den Frauen zu ermöglichen, eigene Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Die Methode der Themenzentrierten Interaktion (TZI) bietet hier Möglichkeiten. Basierend auf einer humanistischen Grundlage können Personen, die an TZI-geführten Seminaren teilnehmen, in Beziehung ,miteinander neue Bilder von sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt entwickeln lernen. Der methodische Hintergrund der TZI entspringt gruppentherapeutischen Erfahrungen und psychoanalytischen Theorien. Festgelegte Regeln verstehen sich hierbei als humanistisches Manifest. Da diese Methode die Achtung eines jeden Menschen in den Vordergrund stellt, findet sie bei den TeilnehmerInnen meist großen Anklang. Ein lang ersehntes Bedürfnis scheint hier seinen Raum zu finden. Letztendlich muß diese Methode aber als Lebensweise verinnerlicht werden, da sich eine Person nur für oder gegen die Achtung anderer, die Selbstachtung eingeschlossen, entscheiden kann. Erfahrungsmäßig verlieren Menschen auch ihre Feindseligkeiten anderen gegenüber, wenn sie beginnen, sich selbst mehr zu achten und zu lieben. Die TZI-geführten Bildungsarbeit somit Überwiegend positiv. Zweck der zielgerichteten Methode ist es, durch diese für viele Menschen "neue" Sichtweise zu mehr Mut für eine weitere Lebensbewältigung zu gelangen, bewußter den Alltag wahrzunehmen und eigene Bedürfnisse besser in den Tagesablauf einzubauen, was zum Mißverständnis mancher nicht heißen muß, auf Kosten anderer zu leben. Die Achtung auch meines Gege...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Erwachsenenbildung als Ziel zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation ist nicht neu. Bildung macht frei und unabhänig. Bereits Frauen in mittelalterlichen Klöstern nutzten die Möglichkeit der Bildung, die im Familienverband in der Regel nicht zugänglich waren. Die Frauenfrage in 19. Jahrhundert war unter anderem eine Bildungsfrage mit der Forderung nach dem Recht auf Bildung und Arbeit. Der bedeutende brasilianische Volkspädagoge Paulo Freire hat sich Zeit seines Lebens für die Erziehung zur Selbstbefreiung eingesetzt. Die Lebenssituation der südamerikanischen unterdrückten Bevölkerung kann laut Freire nur durch den Erkenntnisvorgang, der aus dem Lernen resultiert, bewußt gemacht werden und damit eine Veränderung des eigenen Lebens bewirken. In seinem Modell "educaca problematizadora ist Lernen die Wahrnehmung der eigenen Lebenssituation als Problem und die Lösung des Problems in Reflexion und Aktion und nicht das "Fressen" fremden Wissens. Gerade diese Erkenntnis, durch Bewußtmachung der eigenen Lebenssituation Veränderung herbeizuführen, ist ein frauenspezifisches Thema. Die Lebenswirklichkeiten von Frauen lassen sich durch Fakten darstellen: Frauen sind stärker von Arbeitslosigkeit betroffen, haben geringere Ausbildungs- und Aufstiegschancen als Männer. Frauen sind durch Beruf und Haushalt erheblich überbelastet. Frauen sind im öffentlichen Leben, in Parlamenten, Parteien und in entscheidenden Positionen unterdurchschnittlich vertreten und sie sind noch immer Opfer von Mißhandlungen und Vergewaltigungen. Warum es Frauen so viel Schwierigkeiten macht, ihre Rechte nach dem Gleichheitsgesetz wahrzunehmen, hängt auch mit einer jahrhundertealten Sozialisation in einer patriarchalischen Gesellschaft zusammen. Eine zugeordnete weibliche Rolle der Passivität und des Verzichtens läßt sich daher nicht von einer Generation zur nächsten ablegen wie ein abgetragener Mantel. Der "freiwillige" Verzicht zugunsten der anderen muß diesen Frauen zunächst erst einmal selbst bewußt werden. Die Bildungsarbeit mit Frauen hat hier die Möglichkeit einzuwirken, Orientierungshilfen zu geben zu mehr Bewußtheit zu verhelfen, um es den Frauen zu ermöglichen, eigene Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Die Methode der Themenzentrierten Interaktion (TZI) bietet hier Möglichkeiten. Basierend auf einer humanistischen Grundlage können Personen, die an TZI-geführten Seminaren teilnehmen, in Beziehung ,miteinander neue Bilder von sich selbst, [...]

Produktinformationen

Titel: Bildungsarbeit mit Frauen
Untertitel: Ein sozialpädagogischer Ansatz zur Persönlichkeitsentwicklung
Autor: Gabriele Landskron-Weber
EAN: 9783838601663
ISBN: 978-3-8386-0166-3
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: diplom.de
Genre: Slawische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 92
Gewicht: 145g
Größe: H210mm x B148mm x T6mm
Jahr: 1997

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