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Untersuchungen zu Verschuldung und Deflation

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
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Anknüpfend an die länderübergreifende Rezession Ende der achtziger Jahre, beschäftigt sich die Autorin mit den Auswirkungen von Ve... Weiterlesen
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Beschreibung

Anknüpfend an die länderübergreifende Rezession Ende der achtziger Jahre, beschäftigt sich die Autorin mit den Auswirkungen von Verschuldung und Deflation auf die realen und monetären Größen einer Volkswirtschaft. Unterschiedliche Verhaltensweisen der relevanten Wirtschaftseinheiten, aber auch institutionelle Besonderheiten führen dazu, daß die Schulden-Deflation mit großen ökonomischen Kosten verbunden ist. Diese bestehen vornehmlich in einer Umverteilung des Vermögens und in einem unerwünschten Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Aktivität. Zwei eng miteinander verbundene Fragestellungen durchziehen die Arbeit: erstens der Versuch, die geschilderten Zusammenhänge für die betroffenen Länder empirisch zu verifizieren und zweitens die Frage nach einfachen idealtypischen Modellen, die die interessierenden ökonomischen Beziehungen in entwickelten Volkswirtschaften abbilden. Es zeigt sich, daß Deflationen auf charakteristische Weise die Einkommens- und Vermögenssituation unter den Wirtschaftssubjekten verändern. Der Versuch einzelner Wirtschaftssubjekte, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufrecht zu erhalten, mündet in eine kollektive Verschlechterung. Dieses Phänomen verschärft sich zusätzlich unter dem Einfluß von Schuldbeziehungen. Ein Übergreifen der Zahlungsunfähigkeit der Kreditnehmer auf die Kreditgeber erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß eine Rezession in eine Finanzkrise mündet. Die Autorin schließt mit einer Gegenüberstellung der Inflation und der Deflation und kommt zu dem Ergebnis, daß es ökonomisch wenig sinnvoll ist, die Deflation als die Inverse der Inflation zu behandeln.

Klappentext

Anknüpfend an die länderübergreifende Rezession Ende der achtziger Jahre, beschäftigt sich die Autorin mit den Auswirkungen von Verschuldung und Deflation auf die realen und monetären Größen einer Volkswirtschaft. Unterschiedliche Verhaltensweisen der relevanten Wirtschaftseinheiten, aber auch institutionelle Besonderheiten führen dazu, daß die Schulden-Deflation mit großen ökonomischen Kosten verbunden ist. Diese bestehen vornehmlich in einer Umverteilung des Vermögens und in einem unerwünschten Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Aktivität. Zwei eng miteinander verbundene Fragestellungen durchziehen die Arbeit: erstens der Versuch, die geschilderten Zusammenhänge für die betroffenen Länder empirisch zu verifizieren und zweitens die Frage nach einfachen idealtypischen Modellen, die die interessierenden ökonomischen Beziehungen in entwickelten Volkswirtschaften abbilden. Es zeigt sich, daß Deflationen auf charakteristische Weise die Einkommens- und Vermögenssituation unter den Wirtschaftssubjekten verändern. Der Versuch einzelner Wirtschaftssubjekte, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufrecht zu erhalten, mündet in eine kollektive Verschlechterung. Dieses Phänomen verschärft sich zusätzlich unter dem Einfluß von Schuldbeziehungen. Ein Übergreifen der Zahlungsunfähigkeit der Kreditnehmer auf die Kreditgeber erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß eine Rezession in eine Finanzkrise mündet. Die Autorin schließt mit einer Gegenüberstellung der Inflation und der Deflation und kommt zu dem Ergebnis, daß es ökonomisch wenig sinnvoll ist, die Deflation als die Inverse der Inflation zu behandeln.



Inhalt

Inhaltsübersicht: A. Problemstellung - B. Begriffliche Konzeption des Vermögens, der Schulden und der Deflation: Definition und Abgrenzung verschiedener Vermögenskonzeptionen - Definition und Abgrenzung des Schuldbegriffes - Abgrenzung verschiedener Definitionen der Deflation - Begriffliche Bestimmung der Schulden-Deflation - C. Einige typische Entwicklungen von Schulden-Deflationen: Die Große Depression in den Vereinigten Staaten von Amerika - Immobilienpreise und Aktienkurse in ausgewählten Ländern in den achtziger und neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts - Auswirkungen der Schulden-Deflation auf das Verhalten der privaten Haushalte - Einflüsse der Schulden-Deflation auf das Verhalten der Unternehmen - Auswirkungen von Schuldenkrisen auf das Verhalten von Banken - D. Theoretische Untersuchungen zur Schulden-Deflation seit dem Ausbruch der Großen Depression: Der quantitätstheoretische Erklärungsansatz der Schulden-Deflation von Fisher - Ein Modell der Schulden-Deflation - Der liquiditätstheoretische Ansatz von Mishkin - Kings Interpretation der Schulden-Deflation als Phänomen der Realen Konjunkturzyklen - E. Einzelprobleme: Makroökonomische Folgen von Deflation und Verschuldung: Redistributive Wirkungen einer Deflation - Die Schuldner-Gläubiger-Beziehung in der Schulden-Deflation - Vermögen und Konsum - Die Bedeutung des Kredites für die Schulden-Deflation - Finanzkrisen im Kontext asymmetrischer Informationen - F. Einige grundsätzliche Bemerkungen zum Verhältnis von Inflation und Deflation - G. Schlußbetrachtung - Literaturverzeichnis - Sachwortregister

Produktinformationen

Titel: Untersuchungen zu Verschuldung und Deflation
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428096732
ISBN: 978-3-428-09673-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 180
Gewicht: 251g
Größe: H233mm x B159mm x T12mm
Jahr: 2000

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