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Das Frauenzuchthaus Waldheim (1933-1945)
Gabriele Hackl , Birgit Sack

2016 jährt sich die Aufnahme der ersten männlichen und weiblichen Insassen in das "Zucht-, Armen- und Waisenhaus" im sächsischen W... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 287 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

2016 jährt sich die Aufnahme der ersten männlichen und weiblichen Insassen in das "Zucht-, Armen- und Waisenhaus" im sächsischen Waldheim zum 300. Mal. Von 1886 bis 1950 bestand außerhalb der heutigen Anstaltsmauern ein separates "Weiberzuchthaus", die später so genannte Abteilung II. Seit dem Kaiserreich zählte sie zu den größten und bedeutendsten Frauenstrafanstalten Deutschlands. Gab es einen spezifisch weiblichen Strafvollzug? Wie entwickelte sich der Strafvollzug an Frauen in der Waldheimer Anstalt während der nationalsozialistischen Diktatur? Diesen und weiteren Fragen geht Gabriele Hackl in ihrer überarbeiteten Masterarbeit nach. In einem zweiten Teil stellen Gabriele Hackl und Birgit Sack anhand der Biografien ausgewählter Häftlinge individuelles Erleben und die normativen Bedingungen ihrer Gefangenschaft in den Kontext ihres Lebenswegs. Auch einzelne Haftbeamtinnen werden vor dem Hintergrund ihrer Handlungsräume porträtiert.

Autorentext

Gabriele Hackl wurde 1987 in Freistadt (Österreich) geboren und studiert seit 2007 Geschichte an der Universität Wien. Im Winter 2013/14 war sie einige Monate als Praktikantin in den Gedenkstätten Münchner Platz Dresden und Bautzner Straße tätig. Im November 2015 schloss sie ihr Masterstudium mit der Arbeit "Nationalsozialistischer Strafvollzug und die Frauenstrafanstalt Waldheim in Sachsen" mit Auszeichnung ab. Derzeit ist sie Doktorandin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. In ihrem Dissertationsprojekt über das Sondergericht Wien (1938-1945) widmet sie sich ebenfalls der Geschlechter- und Rechtsgeschichte des Nationalsozialismus.



Klappentext

2016 jährt sich die Aufnahme der ersten männlichen und weiblichen Insassen in das "Zucht-, Armen- und Waisenhaus" im sächsischen Waldheim zum 300. Mal. Von 1886 bis 1950 bestand außerhalb der heutigen Anstaltsmauern ein separates "Weiberzuchthaus", die später so genannte Abteilung II. Seit dem Kaiserreich zählte sie zu den größten und bedeutendsten Frauenstrafanstalten Deutschlands. Gab es einen spezifisch weiblichen Strafvollzug? Wie entwickelte sich der Strafvollzug an Frauen in der Waldheimer Anstalt während der nationalsozialistischen Diktatur? Diesen und weiteren Fragen geht Gabriele Hackl in ihrer überarbeiteten Masterarbeit nach. In einem zweiten Teil stellen Gabriele Hackl und Birgit Sack anhand der Biografien ausgewählter Häftlinge individuelles Erleben und die normativen Bedingungen ihrer Gefangenschaft in den Kontext ihres Lebenswegs. Auch einzelne Haftbeamtinnen werden vor dem Hintergrund ihrer Handlungsräume porträtiert.

Produktinformationen

Titel: Das Frauenzuchthaus Waldheim (1933-1945)
Untertitel: Zeitfenster - Beiträge der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Zeitgeschichte
Autor: Gabriele Hackl Birgit Sack
EAN: 9783960230670
ISBN: 978-3-96023-067-0
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Leipziger Universitätsvlg
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 287
Gewicht: 497g
Größe: H241mm x B172mm x T20mm
Veröffentlichung: 03.01.2017
Jahr: 2017
Land: DE

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