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Wie erleben alte Menschen den Eintritt in ein Pflegeheim?

  • Kartonierter Einband
  • 216 Seiten
Die bekannte Redewendung Einen alten Baum verpflanzt man nicht macht deutlich, dass es sich bei einem Heimeintritt um eine existen... Weiterlesen
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Beschreibung

Die bekannte Redewendung Einen alten Baum verpflanzt man nicht macht deutlich, dass es sich bei einem Heimeintritt um eine existentiell herausfordernde Situation handelt. Der Betroffene wird dabei verstärkt mit seiner eigenen Lebensgeschichte, mit seiner Gebrechlichkeit und mit der Endlichkeit seines Daseins konfrontiert. Hinzu kommt die plötzliche Auseinandersetzung mit sehr vielen unbekannten und alten Menschen, die zumeist ebenso an einer Beeinträchtigung oder Krankheit leiden. Die Entscheidungsprozesse bezüglich eines Heimeintrittes stellen komplexe Situationen sowohl für den alten Menschen selbst als auch für dessen Angehörigen dar. Es zeigt sich, dass dabei unter anderem die Lebenseinstellung und die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen basale Elemente und Einflussfaktoren auf die Erlebensweise darstellen. Es war mir wichtig, die Gefühle und das Erleben der Heimbewohner ans Licht zu bringen um besser verstehen zu können, warum betagte Menschen auf eine bestimmte Art und Weise handeln. Es war, wie wenn ich in den Krieg einrücken müsste. Ich habe müssen, es gab nichts anderes, es ist nichts anderes übrig geblieben! Verstehen sie was das heißt, verstehen sie mich?

Autorentext

Mag. phil. Gabriele Erlach-Stickler, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, Studium der Pädagogik mit FK Pflegewissenschaft und Heilpädagogik (Universität Wien), Praxisbegleiterin für Basale Stimulation® in der Pflege, Dozentin für das Erlebensorientierte Pflege- und Betreuungsmodell (Mäeutik).



Klappentext

Die bekannte Redewendung "Einen alten Baum verpflanzt man nicht" macht deutlich, dass es sich bei einem Heimeintritt um eine existentiell herausfordernde Situation handelt. Der Betroffene wird dabei verstärkt mit seiner eigenen Lebensgeschichte, mit seiner Gebrechlichkeit und mit der Endlichkeit seines Daseins konfrontiert. Hinzu kommt die plötzliche Auseinandersetzung mit sehr vielen unbekannten und alten Menschen, die zumeist ebenso an einer Beeinträchtigung oder Krankheit leiden. Die Entscheidungsprozesse bezüglich eines Heimeintrittes stellen komplexe Situationen sowohl für den alten Menschen selbst als auch für dessen Angehörigen dar. Es zeigt sich, dass dabei unter anderem die Lebenseinstellung und die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen basale Elemente und Einflussfaktoren auf die Erlebensweise darstellen. Es war mir wichtig, die Gefühle und das Erleben der Heimbewohner "ans Licht zu bringen" um besser verstehen zu können, warum betagte Menschen auf eine bestimmte Art und Weise handeln. "Es war, wie wenn ich in den Krieg einrücken müsste. Ich habe müssen, es gab nichts anderes, es ist nichts anderes übrig geblieben! Verstehen sie was das heißt, verstehen sie mich?"

Produktinformationen

Titel: Wie erleben alte Menschen den Eintritt in ein Pflegeheim?
Untertitel: Welche Faktoren tragen dazu bei, dass ein Heimeintritt positiv erlebt wird? Eine qualitative Forschungsarbeit
Autor:
EAN: 9783639210866
ISBN: 978-3-639-21086-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Genre: Wirtschaft
Anzahl Seiten: 216
Gewicht: 342g
Größe: H221mm x B151mm x T18mm
Jahr: 2013

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