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Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1897, Vol. 2 (Classic Reprint)

  • Fester Einband
  • 492 Seiten
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Excerpt from Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1897, Vol. 2Venturi widerlegt hier in erster Linie die ... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Excerpt from Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1897, Vol. 2

Venturi widerlegt hier in erster Linie die Ansicht (lombroso, Have lock Ellis), dass Mann und Frau auf verschiedener Entwicklungsstufe be findliche Individuen einer Spezies vorstellen. Schon Morselli und Mante gazza haben darauf hingewiesen, dass die Frau nicht quantitativ, sondern qualitativ vom Manne verschieden sei. Die Frau steht nicht unter oder über dem Manne, sondern neben ihm. Venturi führt Lombrosos Ansicht ad absurdum, indem er darauf hindeutet, dass in der Entwicklung zurück gebliebene Männer (idioten, Imbecille) durchaus nicht den weiblichen Typus zeigen, ebensowenig hochentwickelte Frauen den männlichen. Er stellt dagegen eine neue Theorie auf: Mann und Frau, wie überhaupt Männchen und Weibchen einer jeden Spezies, gehören ursprünglich zwei verschiedenen Spezies an, Spezies, die unter sich die engste Affinität gehabt haben, aber dennoch hinreichend verschieden gewesen sind. Die verschiedenen Charaktere beider Geschlechter einer Spezies weisen also nicht auf einen verschiedenen Grad der Entwicklung, sondern auf einen verschiedenen Ursprung hin. Von und gegenüber einer Periode der Differenzierung, phylogenetischen sowohl wie ontogenetischen, muss man nämlich eine solche der Verein fachung unterscheiden. Das phylogenetische und ontogenetische Leben ist keine kontinuierliche Linie oder Reihe von unaufhörlich aufeinanderfolgen den Verzweigungen, sondern verläuft cyklisch in einer Divergenz oder evolutiven und einer Konvergenz oder involutiven Periode. Das Indi viduum, anfangs e1n Klümpchen amorpher Substanz, wird in der ersten Periode unter fortwährenden Differenzierungen zu einem Komplex von Teilen, von denen schliesslich kein einziger dem anderen gleich ist; in der zweiten, der Konvergenzperiode, nähert sich das alternde Individuum den Formen' verwandter Spezies, und unter fortwährenden Reduktionsprozessen gelangt es durch Zustände immer geringerer Individualisierung und ein facherer Funktion schliesslich nach dem Tode zu den einfachen Substanzen zurück, aus denen sich jenes Klümpchen amorpher Materie gebildet hatte. Ähnlich die Spezies und Gattungen der Tiere und P anzen. Auf der Höhe der phylogenetisch möglichen Entwicklung und Diffe renzierung angelangt, steigen sie durch Paarung und Ver mischung wieder zu den einfacheren Formen zurück und schliesslich zu den einfachsten Formen, aus denen das organische Leben der Erde überhaupt erwachsen sein mag.

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Produktinformationen

Titel: Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1897, Vol. 2 (Classic Reprint)
Autor:
EAN: 9780666105332
ISBN: 978-0-666-10533-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: Forgotten Books
Genre: Ethnologie
Anzahl Seiten: 492
Gewicht: 809g
Größe: H229mm x B152mm x T30mm
Jahr: 2018

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