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Eine Weltsicht
Fritz Thom

Erste Anzeichen, dass Menschen nach dem Was und Woher ihrer einsehbaren Welt fragten, gehen weit vor unsere Zeitrechnung zurück. D... Weiterlesen
Fester Einband, 175 Seiten
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Beschreibung

Erste Anzeichen, dass Menschen nach dem Was und Woher ihrer einsehbaren Welt fragten, gehen weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Das ist aus Religionen und philosophischen Überlieferungen entnehmbar. So kommt die Annahme einer ewig existierenden Welt aus Vorderasien während für die Philosophen des alten China die Welt einem Urfeuer entstammt. Auch die griechische Philosophie beschäftigte diese Frage. Etwa seit deren Beginn glaubten die Hebräer an eine Schöpfung der Welt durch ihren Gott. Mit der Entwicklung von Astronomie und Naturwissenschaft befreite sich das menschliche Suchen zunehmend von religiösen Dogmen. Beobachtungen wurden nun Grundlage entstehender Ansichten oder bildlicher Vorstellungen der Welt. Naturwissenschaftliche Kenntnisse der letzten dreihundert Jahre nährten dieses Streben. Hierauf baut der Autor seine Sicht über unsere Welt auf. Es werden die zentralen Fragen eines aufgeklärten Weltbildes verständlich behandelt und deren Verständnislücken weiterführend gefüllt oder benannt. Betrachter der Welt ist einzig der Mensch, der auch Teil derselben ist, was nicht übersehen werden darf. Ist er befähigt, die Natur in ihrem nativen Dasein zu erkennen? Es gelingt ihm eine quantitative Deutung seiner Beobachtungen, die native Welt kann er jedoch nicht erfassen. Ihn selbst betreffen Jahrtausende alte Fragen nach dem Verständnis der Seele, dem Charakter und dem Verstand selbst, ja, was unterscheidet die leblose von der lebenden Natur? Als soziales Wesen unterlag der Mensch schon früh seiner fortschreitenden Gier nach Reichtum. Entsprungen ist hieraus sein unachtsamer Umgang mit den lebensnotwendigen Schätzen der Erde. Gegenwärtig entzieht er sich mit großer Wahrscheinlichkeit selbst seine Lebensbasis, das wiederkehrende stabile Klima. Dessen Abwendung betreibt er aber geradezu zögerlich, die Gier des Kapitals blockiert das Handeln, und die einzige klimafreundliche Energieerzeugung aus Kernenergie schließt man in Deutschland aus. Die radioaktive Gefahr wird überbetont, das globale irreversible Dahinsiechen der Menschheit auf einer überheizten Erde erst gar nicht gesehen. Trotz der Möglichkeit eines aufgeklärten Verständnisses der Welt glaubt ein großer Teil der Menschheit auch heute an religiöse Weltbilder. Grund dafür sind überwiegend ihre naturgegebenen Ängste. Die Christliche Religionen beansprucht den Terminus "Glaube", heute fordern ihn aber auch aufgeklärte Weltbilder ein. Das irdische Leben zeichnet sich durch Arterhaltung aus, so ist das menschliche schöne Geschlecht naturgegeben umworben. Der Begriff "schön" erfordert hier gegenüber dem Herkömmlichen aber einen neuen Inhalt. Meist als Folge der Gier ist die menschliche Seele zu Bösem fähig. Mit markanten Beispielen hierzu schließt der Autor seine Sicht auf unsere Welt ab.

Klappentext

Zeit seines Lebens beschäftigten Fritz Thom Fragen des Universums und des Lebens. Seine Sicht der Welt faßt vorhandenes Wissen und Fragen mit eigenen Deutungen zusammen. Dazu gehören das Erkennen der Wahrhaftigkeit der Natur, des Lebens, der Seele wie psychologische und soziologische Aspekte. Die Natur selbst ist dabei ihr Beobachter durch Menschen. Für den Autor ist eine aufgeklärte Sicht in Teilen auch ein Glaube, jedoch ohne Mystik. Charaktermerkmale formen die Menschheit, voran die Gier. Menschen können Gier aber nicht begrenzen. Folgen sind das Versiegen der Rohstoffe, der unsachgemäße Umgang mit Abfällen und allem voran die Klimaveränderung. Ausweg kann nur Nutzung erneuerbarer Energie und Kernkraft sein. Gefahren erscheinen beherrschbar. Ein Blick auf das Schöne schließt zur Seelenfreude ab. Aber auch Böses existiert.



Leseprobe
"Diese neue Form materiellen Daseins lebt! Könnte man Zellkern, Zytoplasma und Membran im Labor, wie auch immer, zu einer Zelle zusammenzusetzen, dann würde diese im geeigneten Nährstoffmilieu und bei geeigneter Temperatur wie eine biologisch entstandene Zelle ihr Leben demonstrieren. Dieses Experiment ist in anderer Weise sehr grob genähert bekannt. Kühlt man eine biologische Zelle, etwa ein Spermium, schonend, sodaß ihre Struktur unbeschädigt erhalten bleibt, bis zu sehr tiefen Temperaturen (etwa -196°C) ab, wie bei der Tieftemperaturkonservierung praktiziert, so erlischt jeglicher Stoffwechsel in diesem Zustand. Es verbleibt bei dieser Temperatur einzig die rein materielle Anordnung der Zelle, ein lebloses Objekt. Vergleichbar ist sie mit der oben im Labor gedanklich "gebauten" Zelle, alle Strukturen einer unversehrten Zelle sind erhalten. Erwärmt man dieses tiefgefrorene Spermium nun wiederum schonend bis zur physiologischen Temperatur auf dem Tisch eines Tieftemperaturmikroskopes, dann demonstriert es sein erneutes Leben bereits durch seine Fortbewegung. Leben äußert somit eine differenziert gebaute biochemische Struktur, Zelle genannt, die durch Stoffwechsel mit der Außenwelt vermöge ihrer Haut, der Membran, in Kontakt ist, durch Erscheinungen wie gleichartige Vermehrung und/oder Bewegung ihres Körpers. Keine Hilfserklärung, keine Mystik ist dafür erforderlich ...."

Inhalt

Vorwort Kapitel : Seite * Neugier 11 * Suche 13 * WIIIIEIIoher stammt der Kosmos? 17 * Die Welt und ihre Naturgesetze 21 * Der Mensch 49 * Erkennbarkeit der Welt 81 * Mensch und Natur 103 * Mensch und Religion 131 * Glaube 147 * Der Mensch und das Schöne 153 * Das Böse in der lebenden Natur 169 * Welträtsel aus heutiger Sicht 173

Produktinformationen

Titel: Eine Weltsicht
Untertitel: Der Mensch in seiner Unvollkommenheit
Autor: Fritz Thom
EAN: 9783828030343
ISBN: 978-3-8280-3034-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Frieling & Huffmann GmbH
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 175
Gewicht: 279g
Größe: H197mm x B124mm x T18mm
Veröffentlichung: 01.07.2012
Jahr: 2012
Land: DE

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