Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Der Fernsehkrieg und andere Erzählungen

  • Leinen-Einband
  • 157 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Fernzusehen, dem Zeitgenossen eine vertraute Art der Information, gehört im spezifischen Sinn zum Metier des Schriftstellers. Die ... Weiterlesen
20%
20.90 CHF 16.70
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 2 bis 3 Wochen.

Beschreibung

Fernzusehen, dem Zeitgenossen eine vertraute Art der Information, gehört im spezifischen Sinn zum Metier des Schriftstellers. Die Titelgeschichte dieses Bandes ist Darstellung und zugleich Kritik der Praktiken staatlicher Kommunikationsmedien. Vier Tanten schickt der Erzähler in ausländische Hauptstädte und nach Westberlin. Die Bilder der offiziellen Fernsehstationen über den vietnamesischen Krieg, die mehr der Rechtfertigung der Herrschaftsstrukturen im eigenen Land als der Berichterstattung dienen, konfrontiert Fries mit Zitaten aus der Geschichte und der politisch-sozialen Gegenwart Vietnams. Dagegen das Fern-Sehen als Qualität sprachlich-formaler Reflexion. Aus der Ferne betrachtet, doch als aktuelle Vorgänge verstanden, werden die Entdeckung Amerikas ebenso wie das Gelingen der cubanischen Revolution. In die nahe Ferne nazistischer Vergangenheit führen Erzählungen wie die über den Juden Zeisig. Und mit der Darstellung des Aufbaus der neuen, einer sozialistischen Gesellschaft erweitert sich die Perspektive auf Zukünftiges, die verhaltenen Optimismus rechtfertigt: "Die Tuberkulose ist eine Krankheit, sagt sie, die sich besiegen läßt."

Autorentext
Fritz Rudolf Fries wurde 1936 in Bilbao (Spanien) als Sohn eines deutschen Kaufmanns geboren. 1942 siedelte die Familie nach Leipzig über. Er studierte Anglistik und Romanistik in Leipzig und arbeitete im Anschluß als Übersetzer und Dolmetscher. Von 1960-1966 arbeitete er als Assistent an der Akademie der Wissenschaften in Berlin, DDR. 1972 wurde er Mitglied des Pen-Zentrums der DDR und kurz darauf in dessen Präsidium gewählt. Nach der Wiedervereinigung wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt sowie der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg. Fritz Rudolf Fries verstarb im Dezember 2014.

Klappentext

"Fernzusehen, dem Zeitgenossen eine vertraute Art der Information, gehört im spezifischen Sinn zum Metier des Schriftstellers. Die Titelgeschichte dieses Bandes ist Darstellung und zugleich Kritik der Praktiken staatlicher Kommunikationsmedien. Vier Tanten schickt der Erzähler in ausländische Hauptstädte und nach Westberlin. Die Bilder der offiziellen Fernsehstationen über den vietnamesischen Krieg, die mehr der Rechtfertigung der Herrschaftsstrukturen im eigenen Land als der Berichterstattung dienen, konfrontiert Fries mit Zitaten aus der Geschichte und der politisch-sozialen Gegenwart Vietnams. Dagegen das Fern-Sehen als Qualität sprachlich-formaler Reflexion. Aus der Ferne betrachtet, doch als aktuelle Vorgänge verstanden, werden die Entdeckung Amerikas ebenso wie das Gelingen der cubanischen Revolution. In die nahe Ferne nazistischer Vergangenheit führen Erzählungen wie die über den Juden Zeisig. Und mit der Darstellung des Aufbaus der neuen, einer sozialistischen Gesellschaft erweitert sich die Perspektive auf Zukünftiges, die verhaltenen Optimismus rechtfertigt: "Die Tuberkulose ist eine Krankheit, sagt sie, die sich besiegen läßt." "



Inhalt
Viva América!. Der Schlaf eines Diktators. Der Seeweg nach Indien. Der Läufer auf dem Dach. Liebold. Der Bananenkönig. Die Bücher. Beschreibung meiner Freunde. Die Entbindung. Der Park von Warna. Der Fernsehkrieg.

Produktinformationen

Titel: Der Fernsehkrieg und andere Erzählungen
Autor:
EAN: 9783518028315
ISBN: 978-3-518-02831-5
Format: Leinen-Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 157
Gewicht: 215g
Größe: H196mm x B121mm x T15mm
Jahr: 1970

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel


Zuletzt angesehen
Verlauf löschen