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Leitfaden der Desinfektion für Desinfektoren und Krankenpflegepersonen in Frage und Antwort

  • Kartonierter Einband
  • 172 Seiten
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IV Fettgehalt, Waschmittel und Reinigungsgeräte zur Verfügung stehen. Da gerade die Seife eines der wichtigsten Mittel zur Förderu... Weiterlesen
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Beschreibung

IV Fettgehalt, Waschmittel und Reinigungsgeräte zur Verfügung stehen. Da gerade die Seife eines der wichtigsten Mittel zur Förderung der Reinlichkeit und damit zur Seuchenverhütung ist, aber ihre derzeitige Zuteilung ungenügend ist, sollte eine ver mehrte Seifenzuteilung an die Bevölkerung erfolgen. Infolge der nach dem Kriege eingetretenen Verk~appung der Rohstoffbasis einer Reihe von Desinfektionsmitteln und der interzonalen Handelsbeschränkungen sind manche älteren und bewährten Desinfektionsmittel oft nicht oder nur in unzureichender Menge erhältlich. Andererseits entsprechen viele der neu auf dem Markt erschienenen Präparate mangels einer maßgebenden Prüfungsstelle nicht den an sie zu stellenden Anforderungen oder sind ganz unwirksam. Es empfiehlt sich deshalb, bei den bisher erprobten Desinfektionsmitteln zu bleiben. Zu dem Zweck wäre es allerdings sehr zu begrüßen, wenn die einschlägigen, altbewährten Fabriken eine erhöhte Zuteilung der nötigen Rohstoffe, insbesondere von Kresolen, erhalten könnten. Denn auch unter den heutigen Verhältnissen, wo oft nur die wenigen chemischen Stoffe wie Phenol, Kresol, Chloramin und Formaldehyd zur Verfügung stehen, lassen sich auch die meisten Desinfektionen zuverlässig aus führen.

Klappentext

IV Fettgehalt, Waschmittel und Reinigungsgeräte zur Verfügung stehen. Da gerade die Seife eines der wichtigsten Mittel zur Förderung der Reinlichkeit und damit zur Seuchenverhütung ist, aber ihre derzeitige Zuteilung ungenügend ist, sollte eine ver­ mehrte Seifenzuteilung an die Bevölkerung erfolgen. Infolge der nach dem Kriege eingetretenen Verk~appung der Rohstoffbasis einer Reihe von Desinfektionsmitteln und der interzonalen Handelsbeschränkungen sind manche älteren und bewährten Desinfektionsmittel oft nicht oder nur in unzureichender Menge erhältlich. Andererseits entsprechen viele der neu auf dem Markt erschienenen Präparate mangels einer maßgebenden Prüfungsstelle nicht den an sie zu stellenden Anforderungen oder sind ganz unwirksam. Es empfiehlt sich deshalb, bei den bisher erprobten Desinfektionsmitteln zu bleiben. Zu dem Zweck wäre es allerdings sehr zu begrüßen, wenn die einschlägigen, altbewährten Fabriken eine erhöhte Zuteilung der nötigen Rohstoffe, insbesondere von Kresolen, erhalten könnten. Denn auch unter den heutigen Verhältnissen, wo oft nur die wenigen chemischen Stoffe wie Phenol, Kresol, Chloramin und Formaldehyd zur Verfügung stehen, lassen sich auch die meisten Desinfektionen zuverlässig aus­ führen.



Inhalt

A. Allgemeiner Teil.- I. Allgemeines über Krankheitserreger.- II. Allgemeines über Infektionsquellen und Infektionswege sowie Empfänglichkeit für Infektionen.- III. Die ansteckenden Krankheiten hinsichtlich der gesetzlichen Anzeigepflicht, der Erreger, Art und Sitz der Erkrankung, Übertragungsweise, Vorbeugungs- und Bekämpfungsmaßnahmen.- Aussatz S..- Bangsche Krankheit S..- Cholera S..- Diphtherie S..- Fleckfieber S..- Gehirnentzündung, übertragbare, S..- Gelbfieber S..- Genickstarre, übertragbare, S..- Grippe S..- Keuchhusten S..- Kindbettfieber S..- Kinderlähmung, übertragbare, S..- Körnerkrankheit S..- Krätze S..- Bakterielle Lebensmittelvergiftung S..- Malaria S..- Masern S..- Milzbrand S..- Papageienkrankheit S..- Paratyphus S..- Pest S..- Pocken S..- Rotz S..- Rückfallfieber S..- Ruhr S..- Scharlach S..- Syphilis S..- Tollwut S..- Trichinenkrankheit (Trichinose) S..- Tripper S..- Tuberkulose S..- Tularämie S..- Typhus S..- Weilsche Krankheit S..- Wundinfektionskrankheiten S..- Wurmkrankheiten (Maden- und Spulwürmer) S..- Seuchengesetze.- Tabellarische Übersicht über Anzeigepflicht, Inkubationszeit, Erreger, Übertragungsweise und Eintrittspforten der in der Reichsverordnung vom 1. Dezember 1938 aufgeführten übertragbaren Krankheiten.- B. Spezieller Teil.- I. Erläuterungen einiger rechnerischer Vorbegriffe.- II. Desinfektionsmittel und ihre Anwendung im allgemeinen.- 1. Die Hitze 41 u..- a) Heißer Wasserdampf 41 u..- b) Siedendes Wasser . 42 u..- c) Verbrennung 42 u..- d) Trockene Hitze 42 u..- 2. Chemische Mittel 43 u..- a) Kresol-Seifenpräparate 43 u..- 1. Kresolseifenlösung (Liquor Cresoli saponatus) S. 43 u..- 2. Lysol S. 44 u..- 3. Alkalysol S. 44 u..- aa) Seifenfreies Kresolpräparat: Liquor Cresoli Grünau S. 44 u..- b) Chlorkresol-Seifenpräparate.- 1. Sagrotan S. 44 u..- 2. Lavasteril S. 44 u..- bb) Seifenfreie-Chlorkresolpräparate 44 u..- 1. Pangrol S. 45 u..- 2. Parmetol S. 45 u..- c) Karbolsäure 45 u..- d) Ätzkalk . 45 u..- e) Chlorpräparate 45 u..- 1. Chlorkalk S. 45 u..- 2. Caporit S. 45 u..- 3. Chloramin und Rohchloramin S. 46 u..- f) Formaldehyd 46 u..- 1. Formalin S. 46 u..- 2. Lavagrol S. 47 u..- III. Ausführung der Desinfektion im besonderen.- A. Die laufende Desinfektion am Krankenbett.- 1. Die Desinfektion am Krankenbett (laufende Desinfektion) bei den gemeingefährlichen Krankheiten Aussatz, Cholera, Pest und Pocken.- a) Die Desinfektion der Ausscheidungen des Kranken.- b) Die Desinfektion der mit dem Kranken oder seinen Ausscheidungen in Berührung gekommenen Gegenstände.- c) Die Desinfektion von Krankenzimmern, Aborten, Abortgruben u. dgl..- d) Die Desinfektion am Kranken selbst.- e) Die Desinfektion der mit den Kranken in Berührung gekommenen Personen, insbesondere des Warte- und Pflegepersonals.- 2. Die Desinfektion am Krankenbett (laufende Desinfektion) bei den hauptsächlichsten übertragbaren Krankheiten.- a) Die Desinfektion am Krankenbett (laufende Desinfektion) bei Diphtherie, übertragbarer Genickstarre, Keuchhusten, Scharlach, übertragbarer Gehirnentzündung und übertragbarer Kinderlähmung.- b) Die Desinfektion am Krankenbett (laufende Desinfektion) bei Typhus, Paratyphus, bakterieller Lebensmittelvergiftung, Ruhr und Weilscher Krankheit.- c) Die Desinfektion am Krankenbett (laufende Desinfektion) bei Tuberkulose.- d) Die Desinfektion am Krankenbett (laufende Desinfektion) bei Körnerkrankheit, Kindbettfieber und sonstigen Wundinfektionskrankheiten, Tripper (insbesondere Augentripper des Neugeborenen).- e) Die Desinfektion am Krankenbett (laufende Desinfektion) bei Milzbrand, Papageienkrankheit und Rotz.- f) Die Desinfektion von Krankentransportmitteln nach der Benutzung bei übertragbaren Krankheiten.- B. Die Schlußdesinfektion.- 1. Die Schlußdesinfektion bei den gemeingefährlichen Krankheiten Aussatz, Cholera, Pest und Pocken.- Besondere Vorschriften für die Desinfektion von Eisenbahnwagen, Brunnen, Schiffen und Flößen.- 2. Die Schlußdesinfektion beiden hauptsächlichsten übertragbaren Krankheiten.- a) Die Schlußdesinfektion bei Diphtherie, übertragbarer Genickstarre, Keuchhusten, Scharlach, übertragbarer Gehirnentzündung und übertragbarer Kinderlähmung.- b) Die Schlußdesinfektion bei Typhus, Paratyphus, bakterieller Lebensmittelvergiftung, Ruhr und Weilscher Krankheit.- c) Die Schlußdesinfektion bei Tuberkulose.- d) Die Schlußdesinfektion bei Körnerkrankheit, Kindbettfieber und sonstigen Wundinfektionskrankheiten.- e) Die Schlußdesinfektion bei Milzbrand,Papageienkrankheit und Rotz.- Die Formaldehyddesinfektion.- Die Dampfdesinfektion.- IV. Die Bekämpfung und Vernichtung der wichtigsten, Krankheiten übertragenden Schädlinge (Entwesung).- A. Die Vernichtung des Körperungeziefers.- 1. Die Entlausung 99 u..- a) Die einfache Entlausung 100 u..- b) Die mit gleichzeitiger Desinfektion verbundene Entlausung 101 u..- ?) Entlausungsmittel.- ß) Entlausungsverfahren..- 2. Die Vertilgung von Wanzen und Flöhen.- B. Die Bekämpfung der Stechmücken, Fliegen und Schaben.- 1. Die Bekämpfung der Stechmücken . . 110 u..- 2. Die Fliegenbekämpfung .114 u..- 3. Die Bekämpfung der Schaben.- C. Die Vertilgung von Ratten und Mäusen.- V. Die persönliche Hygiene des Desinfektors oder Krankenpflegers.- VI. Besonders zu beachtende Regeln.- C. Anhang. Anleitungen zur Entnahme und Versendung von Untersuchungsmaterial.- I. Anleitungen zur Entnahme und Einsendung von typhus-, paratyphus- und ruhrverdächtigem Material an die bakteriologischen Untersuchungsanstalten.- II. Anleitung zur Entnahme und Einsendung von tuberkuloseverdächtigem Material an die bakteriologischen Untersuchungsanstalten.- III. Anleitung zur Entnahme und Einsendung von diphtherie- und scharlachverdächtigem Material an die bakteriologischen Untersuchungsanstalten.- IV. Anleitung zur Entnahme und Versendung von Wasserproben zur chemischen Untersuchung.- V. Anleitung zur Entnahme und Versendung von Wasserproben zur Untersuchung auf Bacterium coli, Typhus- und Ruhrbazillen.- Anlagen. Gang der Desinfektion bzw. Entlausung und Desinfektion?.- Anlage A. Gang bei der Überwachung der laufenden Desinfektion seitens des Desinfektors.- Anlage B. Gang bei einer chemisch-mechanischen Schlußdesinfektion.- Anlage C. Gang einer Schlußdesinfektion unter Zuhilfenahme der Formaldehyd- Desinfektion.- Anlage D. Gang einer Schlußdesinfektion unter Zuhilfenahme der Dampfdesinfektion.- Anlage E. Gang einer Schlußdesinfektion unter Zuhilfenahme der Formaldehyd- und Dampfdesinfektion.- Anlage F. Gang der Entlausung und Desinfektion von Räumen bei Fleckfieber und Rückfallfieber.

Produktinformationen

Titel: Leitfaden der Desinfektion für Desinfektoren und Krankenpflegepersonen in Frage und Antwort
Autor:
EAN: 9783642495380
ISBN: 978-3-642-49538-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 172
Gewicht: 230g
Größe: H210mm x B148mm x T9mm
Jahr: 1949
Auflage: 21. Aufl. 1949.

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