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Wut, Chaos und Zerstörung. Gesellschaft und Ichbewusstsein

  • Kartonierter Einband
  • 232 Seiten
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Fachbuch aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: keine, , 77 Quellen im... Weiterlesen
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Beschreibung

Fachbuch aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: keine, , 77 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wo liegen die Gründe stets zunehmender Aggression und Zerstörungswut in unserer Gesellschaft? Nicht allein der politische Ausdruck dieses Phänomens durch link- oder rechtsextreme Gruppierungen wirkt beunruhigend und verunsichernd auf den Alltag zurück. Die zunehmende Gewaltbereitschaft auf Pausenhöfen und in Klassenzimmern gegenüber Gleichaltrigen oder Erwachsenen lässt längst aufhorchen. Die jungen Menschen als Indikatoren des Gesundheits- oder Krankheitszustandes unserer Gesellschaft reagieren am schnellsten auf Störungen im zwischenmenschlichen oder staatlich-sozialen Bereich. Das Phänomen zeigt sich ebenso in den Fussballstadien und in den Discotheken. Durch wirklichkeitsfremde, aus Statistiken und Prognosen erzeugte soziologische Konstrukte, durch welche die Gesellschaftsstrukturen verändert und der Zeit angepasst werden sollen, lässt sich das Bedürfnis der Kinder und Jugendlichen nach echter, wirklichkeitsgemässer (eben nicht konstruierter!) Begegnung nicht erfüllen. Repression und Prävention auf der Grundlage wirklichkeitsferner Konstrukte haben keine Wirkung. Die jungen Menschen empfinden sich nicht als die psychischen Konstrukte, als welche ihr Ich-Bewusstsein wissenschaftsgegeben bezeichnet wird, sondern als reale Wirklichkeiten, welche wahrgenommen und ernst genommen werden wollen. In diesem Buch wird das gesellschaftliche Denken, das zur gegenwärtigen Situation geführt hat gründlich analysiert. In der Analyse kommt der Autor zum Schluss, dass einerseits wirklichkeitsfernes Denken letztlich zu Repression führt, ebenso wie zusammenhangloses Denken zur Unverbindlichkeit zwischen den Menschen führen muss. Beide Denkweisen der Erwachsenenwelt finden keinen Zugang zu den jungen Menschen. Ein Umdenken, das die Wirklichkeit des Menschen und der Welt erfassen kann tut not. Denn durch ein solches Denken ist jeder Mensch erreichbar, es ist geradezu eine Grundvoraussetzung zu einer gesunden Entwicklung. Der Weg dahin ist im Buch dargestellt. Ebenso werden die Gründe ausgeführt, warum sich die postmoderne Gesellschaft mit Händen und Füssen gegen ein solches Umdenken wehrt.

Autorentext

Fritz Frey, geb. 1949 in Gontenschwil/AG, Schweiz. In Lehramtsausbildung Studium von Pädagogik, Psychologie und Philosophie. Später Mathematik und Naturwissenschaften. Seit 1977 Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften. 1988 bis 1995 öffentliche Referate zum modernen Welt- und Menschenbild. Von 1993 bis 2005 methodisch-didaktische Beratung bei der Erstellung von Ausbildungskonzepten für das Pflegepersonal. Seit 2005 erschienen sein Gedichtband "Innen und außen - Oben und unten", seine gesellschaftskritischen Nachforschungen über das menschliche Individuum in den Büchern "Der entscheidende Zeit- Not- wendige Schritt. Welt- und Ichbewusstsein, Illusion oder Realität?" und "Die Informationslücke. Ist die Selbstbestimmung des Menschen eine Illusion?" sowie als weiteres poetisch-literarisches Werk "Vorhanggeschichten. Gedichte und Kurzgeschichten".

Produktinformationen

Titel: Wut, Chaos und Zerstörung. Gesellschaft und Ichbewusstsein
Autor:
EAN: 9783638000253
ISBN: 978-3-638-00025-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 232
Gewicht: 341g
Größe: H210mm x B148mm x T16mm
Jahr: 2006
Auflage: 1. Auflage.

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