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Quirlende elektrische Felder
Fritz Emde

Um die Jabrhundertwende kam die Hochspannungstechnik auf und veranlaßte die Elektrotechniker, sich messend und rechnend mit dem el... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 132 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Um die Jabrhundertwende kam die Hochspannungstechnik auf und veranlaßte die Elektrotechniker, sich messend und rechnend mit dem elektrischen Feld zu beschäftigen, so daß sie bald mit der Elektrostatik vertraut wurden. Die elektrischen Felder der Hoch spannungstecbnik können als quirl frei betrachtet und daher als Gefälle eines skalaren elektrischen Potentials dargestellt werden. Die elektrischen Felder, die entstehen, wenn das magnetische Feld schwankt oder wenn sich Körper im magnetischen Felde bewegen, sind sehr schwach im Yergleich zu den Feldern, die bei Überschlägen und Durchschlägen vorkommen. Man hat diesen schwachen Feldern bisher nicht viel Beachtung geschenkt. Und doch sind sie technisch sehr wichtig und gerade für die Starkstromtechnik. Diese Wichtig keit beruht darauf, daß die Metalle ein sehr hohes Leitvermögen 2 für elektrische Ströme haben. Bei einer Stromdichte von I A/mm beträgt die elektrische Feldstärke in Kupfer nur 20 Millivolt je Meter. Diesen quirlenden elektrischen Feldern, die sich nicht als Gefälle eines skalaren elektrischen Potentials darstellen lassen, ist die vor liegende Schrift gewidmet. Ich gehe aus von wenigen einfachen und technisch wichtigen Bei spielen und beschreibe sie mit in;;truktiven Figuren und mit bestimm ten Zahlen eingehend. Der Leser erhält so ein deutliches Bild und auch eine Vorstdlullg \'on den GrößelJ(irdnungen. Bei geeigneter \\-ahl der Beispiele ist das beherrschcnde Gesetz leICht zu erkennen. Die Hegriffs\velt der Vektorenrechntlng hilft dann die richtige Ver allgemeinerun~ auf beliebige hille erraten.

Klappentext

Um die Jabrhundertwende kam die Hochspannungstechnik auf und veranlaßte die Elektrotechniker, sich messend und rechnend mit dem elektrischen Feld zu beschäftigen, so daß sie bald mit der Elektrostatik vertraut wurden. Die elektrischen Felder der Hoch­ spannungstecbnik können als quirl frei betrachtet und daher als Gefälle eines skalaren elektrischen Potentials dargestellt werden. Die elektrischen Felder, die entstehen, wenn das magnetische Feld schwankt oder wenn sich Körper im magnetischen Felde bewegen, sind sehr schwach im Yergleich zu den Feldern, die bei Überschlägen und Durchschlägen vorkommen. Man hat diesen schwachen Feldern bisher nicht viel Beachtung geschenkt. Und doch sind sie technisch sehr wichtig und gerade für die Starkstromtechnik. Diese Wichtig­ keit beruht darauf, daß die Metalle ein sehr hohes Leitvermögen 2 für elektrische Ströme haben. Bei einer Stromdichte von I A/mm beträgt die elektrische Feldstärke in Kupfer nur 20 Millivolt je Meter. Diesen quirlenden elektrischen Feldern, die sich nicht als Gefälle eines skalaren elektrischen Potentials darstellen lassen, ist die vor­ liegende Schrift gewidmet. Ich gehe aus von wenigen einfachen und technisch wichtigen Bei­ spielen und beschreibe sie mit in;;truktiven Figuren und mit bestimm­ ten Zahlen eingehend. Der Leser erhält so ein deutliches Bild und auch eine Vorstdlullg \'on den GrößelJ(irdnungen. Bei geeigneter \\-ahl der Beispiele ist das beherrschcnde Gesetz leICht zu erkennen. Die Hegriffs\velt der Vektorenrechntlng hilft dann die richtige Ver­ allgemeinerun~ auf beliebige hille erraten.



Inhalt

I. Ruhende Körper.- 1. Der induktive Spannungsverlust in einer Leitung.- 1, 1. Beharrungszustand (Gleichstrom). Der Ohmsche Spannungsverlust.- 1, 2. Veränderlicher Zustand. Der induktive Spannungsverlust.- 2. Das Eisenblechpaket.- 2, 1. Grenzbedingungen.- 2, 2. Eisenblechpaket. Feld im Eisen.- 2, 3. Feld im Papier.- 2, 4. Feld in der Umgebung.- 2, 5. Spule ohne Eisenkern.- 3. Elektrische Ströme in Metallen.- 3, 1. Das magnetische Feld und das Durchflutungsgesetz.- 3, 2. Das Strömungsfeld und das Induktionsgesetz.- 3, 3. Es gelten die Gesetze der Wärmeleitung.- 3, 4. Eindringen eines Magnetfeldes.- 4. Elektrische Wechselströme in Metallen.- 4, 1. Fortschreitende gedämpfte Sinuswelle.- 4, 2. Darstellung durch komplexe Zahlen.- 4, 3. Die Scheinleistung als Bewegung einer Substanz.- 4, 4. Die Stromlinien und die magnetischen Kraftlinien sind Scharen paralleler Geraden.- 4. 5. Die magnetischen Kraftlinien sind Kreise um eine Achse.- 5. Die induzierte elektromotorische Kraft.- 5, 1. Niederspannungsleitung.- 5, 2. Eisenblechpaket.- 5, 3. Bilanz.- 5, 4. Vergleich mit der eingeprägten elektromotorischen Kraft.- II. Sich bewegende Körper.- 6. Die Bedingtheit des Begriffes "elektrische Feldstärke".- 6, 1. Kraft des Feldes auf bewegte Ladungen.- 6, 2. Das Ohmsche Gesetz für homogene Leiter.- 6, 3. Das Ohmmsche Gesetz für heterogene Leiter.- 6, 4. Bewegte Leiter.- 7. Änderung eines Flächenelementes bei einer Bewegung.- 8. Der Bewegungsschwund.- 9. Das Feld an der (O1berfliiche eines sich bewegenden K örpers.- 10. Die durch die Be wegung induzierte Feld stärke.- 11. Sit z der clekirischen Quirle.- 12. Umstrittene hälle.- 12, 1. Einpolige Induktion.- 12, 2. Herings Versuch.- 12, 3. Der Nutenanker.- 13. Bewegungen von isolierenden Körpern.- 13, 1. Vierdimensionale Vektorenrechnung.- 13, 2. Drehungen des Achsenkreuzes.- 13, 3. Die elektromagnetischen Materialgleichungen.- 13, 4. Die Messungen von Harold A. Wilson und von L. Slepian.- III. Kraftliniengeometrie.- 14. Die natürliche Darstellung der Divergenz und des Rotors eines Feldvektors.- 14, 1. Darstellung in geradlinigen Koordinaten.- 14, 2. Darstellung in Polarkoordinaten. Spreizung und Drillung.- 14, 3. Ein sonderbarer Fall.- 14, 4. Quellenfreies Feld.- 14, 5. Quirlfreies Feld.- 15. Das Feld in der äquatorialen Nachbarschaft.- 15, 1. Der Nabla-Affinor des Feldvektors. Das berührende lineare Feldiuo.- 15, 2. Der äquatoriale Affinor.- 15, 3. Die reziproken Affinoren.- 16, 4. Spaltung des Affinors in Tensor und Axiator.- 15, 5. Zusammensetzung aus einer Verformung und einer Drehung.- 15, 6. Ungeänderte Richtungen.- 16. Das Tangenten bündel.- 16, 1. Änderung des Affinors mit dem Abstand von der Ausgangse Dene.- 16, 2. Mittelebene.- 16, 3. Koaffinor.- 16, 4. Brenngeraden.- 16, 5. Abstand der Tangenten von der Achse.

Produktinformationen

Titel: Quirlende elektrische Felder
Autor: Fritz Emde
EAN: 9783663039730
ISBN: 978-3-663-03973-0
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Vieweg+Teubner Verlag
Genre: Naturwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 132
Gewicht: 180g
Größe: H210mm x B148mm x T7mm
Jahr: 1949
Auflage: 1949

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