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'Zhong De Ban' oder Wie die Psychotherapie nach China kam

  • Kartonierter Einband
  • 250 Seiten
Am 12. September 1976 bestieg eine Gruppe deutscher Studenten in Karatschi ein Flugzeug nach Peking, unter ihnen eine Psychologin.... Weiterlesen
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Beschreibung

Am 12. September 1976 bestieg eine Gruppe deutscher Studenten in Karatschi ein Flugzeug nach Peking, unter ihnen eine Psychologin. Dies war der Anfang des Abenteuers Deutsch-Chinesisches Psychotherapie-Projekt und seiner deutsch-chinesischen Klasse, der Zhong de Ban. Die Veränderungen Chinas nach der Kulturrevolution überforderten viele Menschen in ihrer Integrationsfähigkeit. Der Zerfall der familiären und traditionellen Strukturen verlangte neue Antworten psychologischer Beratung und Behandlung. Das Psychotherapie-Projekt entwickelte vor diesem Hintergrund eine institutionelle und organisatorische Infrastruktur für Ausbildung und Anwendung psychotherapeutischer Methoden. Über eintausend chinesische Psychiater und Psychologen wurden bis heute in deutsch-chinesischer Zusammenarbeit in psychodynamischer Therapie, Verhaltenstherapie oder systemischer Familientherapie ausgebildet. Die Zhong de Ban hat diese Entwicklung wesentlich mitgetragen. Dadurch erlangte sie in chinesischen Fachkreisen einen legendären Ruf. Die drei Autoren dieses Buches entführen ihre Leser auf ein interkulturelles Abenteuer in einem sich politisch und kulturell rasch verändernden Land. Praxis- und erlebnisnah vermitteln sie aus der Sicht von unmittelbar Beteiligten, auf welche Schwierigkeiten und Hindernisse sie bei der Arbeit in interkulturellen Kontexten gestoßen sind und welche Lösungsmöglichkeiten es geben kann. Zahlreiche Interviews ergänzen die aus systemisch-organisationstheoretischer Perspektive analysierte Zusammenarbeit.

Autorentext

Fritz B. Simon, Dr. med., Professor für Führung und Organisation am Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke. Systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut. Mitbegründer der Management Zentrum Witten GmbH und der Simon, Weber and Friends, Systemische Organisationsberatung GmbH. Autor bzw. Herausgeber von ca. 240 wissenschaftlichen Fachartikeln und 26 Büchern, die in 13 Sprachen übersetzt sind. Margarete Haaß-Wiesegart, Studium der Psychologie, Philosophie, Chinesisch an den Universitäten Mannheim, Berlin, Bonn, Peking; Dozentin am Institut für Verhaltenstherapie Bad Dürkheim; Organisatorin und Lehrtherapeutin in Deutsch-Chinesischen Projekten seit 1988; seit 1985 Praxis in Verhaltenstherapie und systemischer Paartherapie; Mitbegründerin und Ehrenpräsidentin der Deutsch-Chinesischen Akademie e. V. für Psychotherapie, Preis der Chinese Mental Health Association China und der Jiao Tong Universität Shanghai für die Unterstützung der Entwicklung der Psychotherapie in China; Schwerpunkte: Psychotherapie mit Frauen, Sozio-kulturelle Aspekte beim Wissenstransfer von Psychotherapie, Engagement in Deusch-Chinesischen Projekten. Xudong Zhao Prof. Dr.; Professor an der Tongji Universität, Chefarzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin am Shanghai East Hospital; Präsident der Deutsch-Chinesischen Akademie für Psychotherapie auf chinesischer Seite. 1990-1993 Gastwissenschaftler und Doktorand an der Abteilung für Psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Psychosomatischen Klinik an der Universität Heidelberg, danach Aufbau eines familientherapeutischen Instituts in China. Mitorganisator und Lehrtherapeut des Deutsch-Chinesischen Ausbildungsprojekts für Psychotherapie in China seit 1997.



Klappentext

Die Veränderungen Chinas nach der Kulturrevolution überforderten viele Menschen in ihrer Integrationsfähigkeit. Der Zerfall der familiären und traditionellen Strukturen verlangte neue Antworten psychologischer Beratung und Behandlung. Das hier beschriebene Psychotherapie-Projekt entwickelte vor diesem Hintergrund eine institutionelle und organisatorische Infrastruktur für die Ausbildung und Anwendung psychotherapeutischer Methoden. Über eintausend chinesische Psychiater und Psychologen wurden bis heute in deutsch-chinesischer Zusammenarbeit in psychodynamischer Therapie, Verhaltenstherapie oder systemischer Familientherapie ausgebildet. Die "Zhong De Ban" (deutsch-chinesische Klasse) hat diese Entwicklung wesentlich mitgetragen. Dadurch erlangte sie in chinesischen Fachkreisen einen legendären Ruf. Die drei Autoren dieses Buches entführen ihre Leser auf ein interkulturelles Abenteuer in einem sich politisch und kulturell rasch verändernden Land. Praxis- und erlebnisnah vermitteln sie aus der Sicht von unmittelbar Beteiligten, auf welche Schwierigkeiten und Hindernisse sie bei der Arbeit in interkulturellen Kontexten gestoßen sind und welche Lösungsmöglichkeiten es geben kann. Zahlreiche Interviews ergänzen die aus systemisch-organisationstheoretischer Perspektive analysierte Zusammenarbeit.

Produktinformationen

Titel: 'Zhong De Ban' oder Wie die Psychotherapie nach China kam
Untertitel: Geschichte und Analyse eines interkulturellen Abenteuers
Autor:
EAN: 9783896707918
ISBN: 978-3-89670-791-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Carl Auer
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 250
Gewicht: 354g
Größe: H216mm x B139mm x T22mm
Veröffentlichung: 08.09.2011
Jahr: 2011

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