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Freizeitschule

  • Kartonierter Einband
  • 412 Seiten
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Was leicht beginnt, einige Jahre zunehmend fasziniert, kann mtihsam en den. Widriger Umstande wegen wird erst jetzt halbwegs abges... Weiterlesen
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Beschreibung

Was leicht beginnt, einige Jahre zunehmend fasziniert, kann mtihsam en den. Widriger Umstande wegen wird erst jetzt halbwegs abgeschlossen, was 1969 in einem Gesprach mit einem Hamburger Oberschulrat und mit dem Besuch einer Volksschule in Hamburg seinen Anfang nahm, sich als finanziell von Hochschule und Land unterstUtztes Forschungsvorhaben bis 1975 entwickelte und als Versuch zweier Hochschullehrer, den For schungsbericht redaktionell abzuschlie~en, bis 1978 hinzog. HUckblickend erweisen sich die sechziger Jahre als Zeit eines vielsei tigen Aufbruchs. Nach zwanzig Jahren des Wiederaufbaus wurden in der Bundesrepublik Deutschland die neuartigen Probleme hochindustrialer Gesellschaften bewu~t. Durch die Offenheit in der Neugestaltungsmog lichkeit einer weitgehend vernichteten industriellen Basis sowie einer vielfach zerstorten urbanen Infrastruktur, durch die Vehemenz des Wiederaufbaues sowie aufgrund einer nunmehr erfolgenden Rezeption von im Ausland bereits langerfristig entwickelter Ansatze, kam es in der Bundesrepublik Deutschland zu einer explosiven Kumulation von Fra gen und Losungsperspektiven. Die wirtschaftliche, politische wie kul turelle Rezession der siebziger Jahre gibt Gelegenheit, manche Ergeb nisse der Aufbruchbewegung einzufahren. Die vorgelegte Forschungsarbeit verfolgt einen Aspekt, der mit der Auf brur-hbewegung der sechziger Jahre fUr nachindustrielle kapitalistische wie sozialistische Staat en deutlicher geworden ist: Die neuartige Be deutung, die der Freizeitbereich mit Industrialisierung, Urbanisierung und Produktion von Massenreichtum auch fur die Padagogik erhalten hat.

Klappentext

Was leicht beginnt, einige Jahre zunehmend fasziniert, kann mtihsam en­ den. Widriger Umstande wegen wird erst jetzt halbwegs abgeschlossen, was 1969 in einem Gesprach mit einem Hamburger Oberschulrat und mit dem Besuch einer Volksschule in Hamburg seinen Anfang nahm, sich als finanziell von Hochschule und Land unterstUtztes Forschungsvorhaben bis 1975 entwickelte und als Versuch zweier Hochschullehrer, den For­ schungsbericht redaktionell abzuschlie~en, bis 1978 hinzog. HUckblickend erweisen sich die sechziger Jahre als Zeit eines vielsei­ tigen Aufbruchs. Nach zwanzig Jahren des Wiederaufbaus wurden in der Bundesrepublik Deutschland die neuartigen Probleme hochindustrialer Gesellschaften bewu~t. Durch die Offenheit in der Neugestaltungsmog­ lichkeit einer weitgehend vernichteten industriellen Basis sowie einer vielfach zerstorten urbanen Infrastruktur, durch die Vehemenz des Wiederaufbaues sowie aufgrund einer nunmehr erfolgenden Rezeption von im Ausland bereits langerfristig entwickelter Ansatze, kam es in der Bundesrepublik Deutschland zu einer explosiven Kumulation von Fra­ gen und Losungsperspektiven. Die wirtschaftliche, politische wie kul­ turelle Rezession der siebziger Jahre gibt Gelegenheit, manche Ergeb­ nisse der Aufbruchbewegung einzufahren. Die vorgelegte Forschungsarbeit verfolgt einen Aspekt, der mit der Auf­ brur-hbewegung der sechziger Jahre fUr nachindustrielle kapitalistische wie sozialistische Staat en deutlicher geworden ist: Die neuartige Be­ deutung, die der Freizeitbereich mit Industrialisierung, Urbanisierung und Produktion von Massenreichtum auch fur die Padagogik erhalten hat.



Inhalt

1. Freizeitpädagogik als ein neues pädagogisches Handlungs-, Studien- und Forschungsfeld.- 1.1. Qualifizierung der Freizeitpädagogik als internationale Forderung.- 1.2. Freizeitpädagogik in der Schule als eine neue Aufgabe.- 2. Qualifizierung der Freizeitpädagogik durch Freizeitforschung - Ziel und Durchführung des Forschungsvorhabens.- 2.1. Ziel des Forschungsvorhabens.- 2.2. "Freizeitschule" und "Freizeitgeraeinschaften" als Untersuchungsgegenstand.- 2.3. Differenzierung des Forschungsziels.- 2.4. Forschungsverlauf.- 3. Freizeit als pädagogisches Problem - Begründung des Forschungsvorhabens.- 3.1. Freizeit als gesellschaftliches Problem.- 3.2. Ansatz der Freizeitpädagogik.- 3.3. Pädagogik zwischen Schule und Freizeit.- 4. Gesellschaftstheoretische und erziehungswis-senschaftliche Einordnung des Modellversuchs "Freizeitschule".- 4.1. Freizeit und Gesellschaft.- 4.1.1. Gesellschaftliche Produktion und private Aneignung.- 4.1.2. Warenwert (Tauschwert) und Gebrauchswert.- 4.1.3. Arbeitskraft als Ware.- 4.1.4. Widersprüche.- 4.1.5. Verelendungstheorie.- 4.1.6. Spätkapitalismus und Freizeitgesellschaft.- 4.2. Strukturbedingungen der Freizeit.- 4.2.1. Quantitative Vermehrung der Freizeit.- 4.2.2. Reproduktion als bisherige Hauptfunktion der Freizeit.- 4.2.3. Freiheitsbegriff der Freizeit.- 4.3. Ansprüche des Individuums an die Freizeit.- 4.3.1. Bedürfnisentwicklung und Bedürfniserfüllung.- 4.3.2. Leistungsanforderung und Leistungserfüllung.- 4.3.3. Zerstörung der Mitmenschlichkeit.- 4.4. Ansprüche an die Pädagogik.- 4.4.1. Kritik der Schule.- 4.4.1.1. Gesamtkritiken.- 4.4.1.2. Widersprüchliche Funktion der Schule.- 4.4.1.3. Defizitäre Formbestimmung der Schule.- 4.4.1.4. Undemokratische Selektion durch die Schule.- 4.4.1.5. Sozialisation zum Gehorsam.- 4.4.2. Alternativen zur herkömmlichen Schule.- 4.4.2.1. Innerschulische Alternativen.- 4.4.2.2. Expansion des Unterrichts.- 4.4.2.3. Entschulung.- 4.4.3. Die "Freizeitschule" als Gegenschule in der Schule.- 4.5. Freizeitpädagogik.- 4.5.1. Aufgaben.- 4.5.1.1. Form und Inhalt oder offizieller und heimlicher Lehrplan.- 4.5.1.2. Individualisierung und Kollektivierung.- 4.5.2. Hauptfunktionen.- 4.5.2.1. Qualifizierung der Reproduktion der Arbeitskraft.- 4.5.2.2. Sicherung der Massenloyalität.- 4.5.3. Die Form freizeitpädagogischer Vermittlung.- 5. Ansätze freizeitpädagogischer Institutionalisierung - Aufgaben für eine erziehungswissenschaftliche Freizeitforschung.- 5.1. Freizeit als Problem in der Gesamtschule.- 5.1.1. Verbesserung der Verkehrsformen.- 5.1.2. Räumliche Hilfen zur Identitätssicherung.- 5.1.3. Ausbau zum Bildungszentrum.- 5.1.4. Totale Verschulung.- 5.1.5. Freizeitpädagogische Forschungsaufgaben in der Ganztagsschule.- 5.2. Freizeit als Problem in Jugendfreizeitstätten.- 5.2.1. Defizite der Jugendfreizeitstätten.- 5.2.2. Freizeitpädagogische Forschungsaufgaben in der Jugendfreizeitstatte.- 6. Freizeitgemeinschaften in der Schule.- 6.1. Freizeit als Thema in Schulen.- 6.2. Freizeitgmeinschaften an Hamburger Schulen.- 6.2.1. Struktur.- 6.2.2. Leistungsfähigkeit.- 6.2.2.1. Freiwilligkeit der Teilnahme.- 6.2.2.2. Selbst- bzw. Mitbestimmung der Inhalte.- 6.2.2.3. Selbst- bzw. Mitbestimmung von Ablauf und Form.- 6.2.2.4. Förderung der Freizeitfähigkeit.- 6.2.3. Zusammenfassung.- 6.3. Arbeitsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen.- 6.3.1. Arbeitsgmeinschaften an allgemeinbildenden Schulen in Bielefeld.- 6.3.1.1. Interessengemeinschaften und Sonderkurse.- 6.3.1.2. Charakterisierung der Arbeitsgemeinschaften.- 6.3.1.3. Leistungsfähigkeit.- 6.3.2. Arbeitsgemeinschaften an berufsbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen.- 6.4. Arbeits- und Freizeitgemeinschaften in der BRD.- 6.4.1. Überblick.- 6.4.2. Inhaltsstruktur.- 6.4.3. Voraussetzungen.- 6.5. Zusammenfassung.- 7. Freizeitinteressen von Schülern.- 7.1. Vorgehensweise und Parameter.- 7.1.1. Hamburger Untersuchung.- 7.1.2. Bielefelder Untersuchung.- 7.2. Freizeitinteressen Hamburger Schüler.- 7.2.1. Relevanz der Erhebung von Freizeitinteressen und Freizeittätigkeiten für eine Freizeitpädagogik.- 7.2.2. Freizeitinteressen und Freizeittätigkeiten bei Schülern und Lehrern.- 7.2.3. Zusammenfassung.- 7.3. Freizeitinteressen Bielefelder Schüler.- 7.3.1. Auswahl der Gebiete.- 7.3.2. Ergebnisse.- 7.3.2.1. Traditionelle Bildungsgebiete.- 7.3.2.2. "Intimsphäre".- 7.3.2.3. "Informelle Gebiete".- 7.3.2.4. Hobbies.- 7.3.2.3. Arbeitsähnliche Gebiete.- 7.3.2.6. Zusammenfassung.- 7.4. Vergleich von Freizeitinteressen und Freizeittätigkeiten bei Hamburger und Bielefelder Schülern.- 7.4.1. Rangordnungen der Freizeitgebiete.- 7.4.2. Überprüfung einzelner Freizeitgebiete.- 7.4.3. Zusammenfassung.- 7.3. Einstellungen und Stereotype zur Freizeit.- 7.3.1. Vorgehensweise.- 7.3.1.1. Das Polaritätenprofil als Instrument.- 7.3.1.2. Darstellung der Ergebnisse.- 7.5.2.1. Gesamtauszählung.- 7.5.2.2. Merkmal: Alter.- 7.5.2.3. Merkmal: Geschlecht.- 7.5.2.4. Einstellungen und Stereotype.- 7.5.2.4.1. Selbstbestimmte Freizeitgestaltung.- 7.5.2.4.2. Zufriedenheit in der Freizeit.- 7.5.2.4.3. Stellenwert der Freizeit.- 7.5.2.4.4. Freizeit und Konsum.- 7.6. Freizeitpräferenzen.- 7.6.1. Differenzierung nach Freizeittypen.- 7.6.2. Differenzierung nach Merkmalsgruppen.- 7.6.2.1. Ferien.- 7.6.2.2. Wochenende.- 7.6.2.3. Feierabend.- 7.7. Zum Planungsverhalten in der Freizeit.- 7.7.1. Bedeutung der Zeitplanung.- 7.7.2. Aufgabe und Methode der Untersuchung.- 7.7.3. Mitgliedschaft in Vereinen und Jugendgruppen.- 7.7.4. Schülerarbeit (Jobben).- 7.7.5. Verplanung der Woche.- 8. Der Modellversuch "Freizeitschule".- 8.1. Der pädagogische Ansatz.- 8.2. Das Untersuchungskonzept.- 8.2.1. Untersuchung der Bedingung einer Freizeitpadagogik als kommunikatives Handeln in offenen, diffusen Situationen.- 8.2.1.1. Das begriffliche Instrumentarium.- 8.2.1.2. Pädagogik als kommunikatives Handeln.- 8.2.1.3. Symbolische Interaktion.- 8.2.1.4. Das pädagogische Feld.- 8.2.1.5. Axiome der Kommunikation.- 8.2.1.6. Situation.- 8.2.1.7. Strukturmerkmale von Situationen.- 8.2.1.8. Situationsdefinitionen.- 8.2.2. Der Modellcharakter.- 8.2.3. Paradigma "Offene Situation".- 8.2.4. Zielentwicklung als Handlungsforschung.- 8.2.4.1. Ziele einer Freizeitpädagogik.- 8.2.4.2. Lehrzielhierarchie im Modellversuch.- 8.2.5. Das Verhältnis Pädagoge - Educandus.- 8.2.6. Makropädagogik.- 8.2.6.1. Das pädagogische Feld.- 8.2.6.2. Räume mit Aufforderungscharakter.- 8.2.6.3. Situationstypen.- 8.2.7. Mikropädagogik.- 8.2.7.1. Pädagogische Situation.- 8.2.7.2. Definitionsphase.- 8.2.7.3. Entscheidungsphase.- 8.2.7.4. Verlaufsphase.- 8.2.7.5. Konfliktphase.- 8.2.8. Zusammenfassung des Untersuchungskonzepts.- 8.2.9. Das Meßproblem.- 8.2.9.1. Erfassung der Vorgänge in den Situationen (Mikropädagogischer Bereich).- 8.2.9.2. Paradigma für Situationen.- 8.2.10. Erfassung der Vorgänge im pädagogischen Feld (Makropädagogik).- 8.2.10.1. Erfassung der Situation.- 8.2.10.2. Erfassung der Fluktuation der Schüler.- 8.2.10.3. Erfassung der Teilnehmer am Modell.- 8.2.10.4. Erfassung der Lernprozesse.- 8.2.10.5. Erfassung der "mittelbaren Kornrnunikation".- 8.2.11. Erfassung der von außen in das Feld wirkenden Faktoren.- 8.3. Darstellungs- und Untersuchungsverfahren.- 8.3.1. Systemtheorie als Grundlage der Darstellung.- 8.3.2. Empirische Begleitung.- 8.4 Darstellung des Modellversuchs "Freizeitschule".- 8.4.1. Vorbereitung.- 8.4.1.1. Entwicklung der Angebotskriterien.- 8.4.1.2. Testung der Angebotskriterien.- 8.4.1.3. Entwicklung der Angebotsinhalte und -methoden.- 8.4.1.4. Schwerpunktsysteme.- 8.4.2. Intensivphase I (15.8. - 30.10.1973).- 3.4.3. Zwischenphase I (18.12.1973 - 13.2.1974).- 8.4.4. Phase Schulpraktikum (18.2.-15.3.1974).- 8.4.5. Zwischenphase II (31.5. - 12.7.1974).- 8.4.6. Intensivphase II (13.9 - 18.10.1974).- 8.4.7. Schlußphase (8.11. - 20. 12.1974).- 8.5. Perspektiven des Modellversuchs.- 8.5.1. Der Modellversuch als "Freizeitfeld".- 8.5.2. Der Modellversuch als "Freizeitschule".- 8.5.2.1. "Selbstbestimmung" und "Freizeitfähigkeit".- 8.5.2.2. "Inhaltliche" Mitbestimmung.- 8.5.2.3. "Soziale" Mitbestimmung.- 8.5.2.4. "Politische" Mitbestimmung.- 8.5.2.5. "Freizeitfähigkeit".- 8.5.2.6. Grenzen des Modellversuchs "Freizeitschule".- 8.5.2.7. Modellversuch Freizeitschule und Konzeption "Freizeitschule".- 8.6. Schlußfolgerungen.- 8.6.1. Organisatorische Forderungen.- 8.6.2. Pädagogische Forderungen.- 8.6.3. Politische Forderungen.- 9. Der Forschungsprozeß.- 9.1. Forschungsprobleme.- 9.2. Forschung und Administration.- 9.2.1. Genehmigungsverfahren.- 9.2.2. Bewilligungsverfahren.- 9.2.3. Verwaltung der Forschungsmittel.- 9.2.4. Abschließende Überlegungen.- 1. Bereits dokumentierte Ergebnisse des Forschungs Vorhabens.- 2. Weitere Literatur.

Produktinformationen

Titel: Freizeitschule
Untertitel: Selbstbestimmtes Lernen und nicht-direktives Lehren in offenen Situationen
Editor:
EAN: 9783531028491
ISBN: 978-3-531-02849-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 412
Gewicht: 622g
Größe: H235mm x B155mm x T22mm
Jahr: 1979
Auflage: 1979

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