Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Kollektive Arbeitsweisen in der Lyrikproduktion von Goethe

  • Kartonierter Einband
  • 247 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Leseprobe
Johann Wolfgang von Goethe wird nach wie vor zum Originalgenie verklärt, insbesondere seine Lyrik gilt als natürliche und unmittel... Weiterlesen
20%
48.90 CHF 39.10
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Johann Wolfgang von Goethe wird nach wie vor zum Originalgenie verklärt, insbesondere seine Lyrik gilt als natürliche und unmittelbare Poesie. Diese Sichtweise wird stets weiterzitiert, obwohl zahlreiche Dokumente diese Meinung entschieden widerlegen und auch Goethe selbst widerspricht dem Bild vom genuin-intuitiven Dichter. Er stellt klar: "Mein Lebenswerk ist das eines Kollektivwesens, und dies Werk trägt den Namen Goethe." Goethes kunstkritische Äußerungen, seine Briefwechsel, Tagebucheinträge und biographische Notizen, die Gesprächsaufzeichnungen und Berichte von Zeitgenossen sowie die exemplarische Analyse von Gedichten aus allen verschiedenen Schaffensphasen verdeutlichen: Die kollektive Arbeitsweise betrifft nicht nur Einzelbeispiele, sondern zieht sich tatsächlich als wohlüberlegtes Prinzip durch Goethes gesamtes Leben und Werk. In allen Phasen seines lyrischen Schaffens nutzt er gemeinschaftliche Produktionsformen. Diese Forschungsergebnisse sind Aufsehen erregend, denn die kollektive Arbeitsweise ist als wichtige Grundlage für die Qualität und Quantität von Goethes Lyrik anzuerkennen. Goehte selbst ist überzeugt: "Nur durch Aneignung fremder Schätze entsteht ein Großes."

Autorentext

Franziska Lenz studierte Biologie und Germanistik. Sie promovierte 2012 mit der vorliegenden Arbeit an der Universität Karlsruhe.



Klappentext

Johann Wolfgang von Goethe wird nach wie vor zum Originalgenie verklärt, insbesondere seine Lyrik gilt als natürliche und unmittelbare Poesie. Diese Sichtweise wird stets weiterzitiert, obwohl zahlreiche Dokumente diese Meinung entschieden widerlegen und auch Goethe selbst widerspricht dem Bild vom genuin-intuitiven Dichter. Er stellt klar: "Mein Lebenswerk ist das eines Kollektivwesens, und dies Werk trägt den Namen Goethe." Goethes kunstkritische Äußerungen, seine Briefwechsel, Tagebucheinträge und biographische Notizen, die Gesprächsaufzeichnungen und Berichte von Zeitgenossen sowie die exemplarische Analyse von Gedichten aus allen verschiedenen Schaffensphasen verdeutlichen: Die kollektive Arbeitsweise betrifft nicht nur Einzelbeispiele, sondern zieht sich tatsächlich als wohlüberlegtes Prinzip durch Goethes gesamtes Leben und Werk. In allen Phasen seines lyrischen Schaffens nutzt er gemeinschaftliche Produktionsformen. Diese Forschungsergebnisse sind Aufsehen erregend, denn die kollektive Arbeitsweise ist als wichtige Grundlage für die Qualität und Quantität von Goethes Lyrik anzuerkennen. Goehte selbst ist überzeugt: "Nur durch Aneignung fremder Schätze entsteht ein Großes."

Produktinformationen

Titel: Kollektive Arbeitsweisen in der Lyrikproduktion von Goethe
Untertitel: Nur durch Aneignung fremder Schätze entsteht ein Großes
Autor:
EAN: 9783826050503
ISBN: 978-3-8260-5050-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 247
Gewicht: 384g
Größe: H236mm x B157mm x T22mm
Jahr: 2012