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Raubtiere in Bayern - der Bär und der Wolf, der Luchs und der Fuchs in der Kulturlandschaft

  • Kartonierter Einband
  • 150 Seiten
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Großraubtiere in der Kulturlandschaft. Ein Essay von Dr. phil. Pauline Bengelmann und Sarah Bezalel-Bengelmann, London (Auszug): -... Weiterlesen
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Beschreibung

Großraubtiere in der Kulturlandschaft. Ein Essay von Dr. phil. Pauline Bengelmann und Sarah Bezalel-Bengelmann, London (Auszug): -----------Alle Menschen, die sich über die künstliche Ansiedlung von Großraubtieren, wie z.B. Wölfe und Bären, in der KULTURLANDSCHAFT informieren wollen. Denn die Kulturlandschaft hat sich seit dem Beginn der Ackerbauperiode in der Menschheitsgeschichte der Mensch selbst schaffen müssen, weil die natürlichen Bedingungen an der Erdoberfläche für die Bewohnung durch Menschen überhaupt nicht geeignet gewesen sind. Nach Auffassung der meisten Menschen hätte es gereicht, wenn die Großraubtiere in einigen unbewohnten Wildnisregionen der Erde unter Naturschutz stünden. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund dafür, daß von Norddeutschland bis zu den Alpen jetzt Großraubtiere künstlich ausgewildert werden und das Leben der Menschen verändern: das Leben der Menschen in Stadt und Land. Denn die Menschen werden neue Verhaltensvorschriften bekommen, weil ja Großraubtiere zu berücksichtigen sind. Und Vieh und Haustiere werden gefährdet, Steuergelder verplempert, Ausgehverbote in Erholungsgebieten werden verhängt und No-Go-Areas geschaffen. Dies ist der Anfang vom Ende der Kulturlandschaft: Wenn jemand nach 18 Uhr das Hotel in den Dolomiten nicht verlassen darf, weil sich dort Wolf und Bär herumtreiben. Veranstaltet wird so was von Misanthropen, und Geld aus Steuern und Spenden fließt dazu auch noch reichlich ......Und es Schönrednerei und grobe Täuschung, wenn man der hart arbeitenden Landbevölkerung, insbesondere den Landwirten und Viehzüchtern, vorgaukelt, man könne das Vieh etwa mit Elektrozäunen schützen. Erstens kostet das Steuergelder. Zweitens schaut das furchtbar häßlich aus. Und drittens muß sich jeder denkende Mensch fragen, was die hungrigen Wölfe und Bären denn fressen sollen, wenn 100% des Nutztierbestandes durch Elektrozäune geschützt sind. Ja, was sollen die denn fressen? Doch nicht etwa einen Wolfsanwalt oder Bärenanwalt, der auf Kosten des Steuerzahlers gerade die Kothaufen von Bär und Wolf für die mikroskopische Untersuchung im Wildtierlabor einsammelt .....ZEITZEUGE für Wolfsangriffe auf Almhütten in den Alpenregionen: ANDREAS HOFER (1767 - 1810): Zeitzeuge dafür, daß sich der Mensch auch in früheren Zeiten gegen Wolfsangriffe verteidigen mußte: Andreas Hofer. (zitiert nach: Ilse Wolfram, 200 Jahre Volksheld Andreas Hofer auf der Bühne und im Film, Herbert Utz Verlag, München 2010, Seite 36 ff) ANDREAS HOFER hat sich im Januar 1810 in seinem Versteck in der Mähderhütte auf der Pfandleralm gegen Wölfe verteidigen müssen. Andreas Hofer sagte bei seiner Verteidigung vor einem Scheingericht in Mantua, wohin ihn die Sieger in rechtswidriger Weise verschleppt hatten, zu der Anklage wegen illegalem Waffenbesitz in seinem Versteck auf der Pfandleralm: "Die Waffen habe ich auf der Almhütte schon vorgefunden und nur zum Schutz gegen Wölfe behalten" Andreas Hofer, Januar 1810 Franz von Kobell (1803 - 1882), Dichter der "G'schicht' von' Brandner Kasper" Der Jägersmann weiß, daß Freund Pätz auf der Flucht Gewöhnlich sein Heil mit dem Laufen versucht, Doch wenn er am Berghang nicht laufen mehr kann, Dann fängt er's gemütlich per Purzelbaum an. Die Gaben, die einem der Schöpfer gegeben, Die darf man benutzen nach Kräften im Leben". © Bengelmann Verlag 2011. Zitieren im Rahmen buchhändlerischer Usancen und des deutschen Zitierrechts im Urheberrechtsgesetz ausdrücklich gestattet! Eine seiner jagdwissenschaftlichen und wildtierbiologischen Veröffentlichungen (Wildanger. Skizzen aus dem Gebiete der Jagd und ihrer Geschichte mit besonderer Rücksicht auf Bayern, Cotta'scher Verlag Stuttgart 1859, Original im Besitz des Bengelmann Verlages) hat er "Seiner Majestät dem König Maximilian II., dem erlauchten Waidmann und Schutzherrn der Jagden in Bayern in tiefster Ehrfurcht gewidmet". Im Jahre 1858 hatte Kobell seinen Vortrag

Autorentext

Franz Ritter von Kobell, geboren in München am 19. Juli 1803, gestorben in München am 11. November 1882. Dichter und Naturwissenschaftler, Professor für Mineralologie. Als Dichter bekannt für Mundartdichtungen, insbesondere die bis heute noch berühmte, imnmer wieder im Theater aufgeführte und auch verfilmte "G'schicht' von' Brandner-Kasper" (Tegernseeer Mundart, auf hochdeutsch: Die Geschichte vom Brandner Kasper). Neben seiner Lehrtätigkeit und der Arbeit an seinen Erfindungen (Repro-Fotographie) beschäftigte sich Kobell mit der Jagd und der Jagdwissenschaft bzw. Zoologie. Seine diesbezüglichen Veröffentlichungen (Wildanger, 1859) hat er "Seiner Majestät dem König Maximilian II., dem erlauchten Waidmann und Schutzherrn der Jagden in Bayern in tiefster Ehrfurcht gewidmet".



Klappentext

Raubtiere in Bayern - der Bär und der Wolf, der Luchs und der Fuchs in der Kulturlandschaft. Bibliophile Geschenkausgabe mit zahlreichen kolorierten Holzstichen aus dem 19. Jahrhundert



Leseprobe
quot;Kobells "Brandner Kasper" beginnt mit dem berühmten Satz: "Der Brandner-Kasper is a' Schlosser g'west und hat bei Tegernsee a' kloa's Häusl g'habt, hübsch hoch ob'n a'm Albach, wo mar auf Schliersee 'nübergeht." Weitgehend unbekannt ist das nachfolgende Gedicht des lebensfreudigen Mannes und Jagdgesellschafter bayerischer Könige, das der Germanist Dr.phil. W.H. Rathgeber in alten Handschriften Kobells entdeckt hat und in dem vorliegenden Buch erstmalig zur Veröffentlichung kommt: (C) Copyright 2010 by Dr. phil. W.H. Rathgeber, Munich / Malta, All Rights Reserved, Nachdruck verboten, Zitieren im Rahmen eigenständiger redaktioneller Beiträge oder wissenschaftlicher Arbeiten im Rahmen des deutschen Zitierrechtes / Urheberechtsgesetzes gestattet! "Waidmanns Heil von schönen Frauen Hat sich oft bei mir bewährt, Aber manchmal ging's verkehrt, Ob auch standhaft mein Vertrauen. Was war schuld? Ich will's euch sagen, Dachte immer dann beim Jagen Weniger des edlen Wilds Als des schönen Frauenbilds. Die Gaben, die einem der Schöpfer gegeben, Die darf man benutzen nach Kräften im Leben." (C) Dr. W.H. Rathgeber 2010, München. der Naturwissenschaftler, Jäger und Jagdwissenschaftler Kobell: "Wenn der Bär von jeher in seiner Art als ein ritterliches Tier galt und mancher gutmütige Zug von ihm erzählt wird, z.B. daß er Kindern, die Erdbeeren gesammelt hatten, nur diese abnahm, ohne ihnen etwas zu leide zu tun, so läßt sich das vom Wolf und vom Fuchs nicht sagen. Diese sind im Gegenteil nur den gemeinsten und verschlagensten Spitzbuben und Bösewichtern zu vergleichen."(Franz von Kobell, Handschrift 1858, (c) Dr. W.H. Rathgeber, München, Zitieren im Rahmen eigenständiger redaktioneller beiträge gestattet). Kobell, der mit seinem "Brandner Kasper" ja schon das Spiel ums Leben thematisiert hat, berichtet über die Nöte der Bergbewohner. Ein Wolf um das Jahr 1815 habe sich"in der Gegend von Schliersee, Tegernsee usw. neun Jahre lang herumgetrieben, ehe er erlegt wurde. Er hat nach amtlichen Erhebungen in dieser Zeit gegen 1000 Schafe gerissen und dazu noch viel Wild, so daß der Schaden auf 8 bis 10,000 Gulden veranschlagt wurde" (Zitat Kobell nach alter Handschrift, (c) Dr.phil. W.H. Rathgeber, Zitieren gestattet. Kobell führt weiter aus: "Ein Wolf frißt ein ganzes Schaf auf eine Mahlzeit, auch zwei, wenn er hungrig ist, außerdem frißt er von einem Stück nur die Weichen, die blutreiche Milz und das fettreiche Netz usw. und macht wieder auf ein anderes Jagd. Ein Wolf zu Amberg habe um Schönsee einige Kinder angefallen und z.Tl. zerrissen. Kobell hat trotzdem ein lustiges Gedicht zum Wolf geschrieben: "Der Vielfraß, der Wolf, wenn der Hunger ihn plagt, Und er nichts erbeuten kann, trotz aller Jagd, Dann füllt er den Magen mit Steinen und Lehm, Und heult, daß die Haare zu Berge Einem steh'n"...."

Produktinformationen

Titel: Raubtiere in Bayern - der Bär und der Wolf, der Luchs und der Fuchs in der Kulturlandschaft
Untertitel: Bibliophile Geschenkausgabe mit zahlreichen kolorierten Holzstichen aus dem 19. Jahrhundert
Überarbeitet von:
Autor:
EAN: 9783930177165
ISBN: 978-3-930177-16-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Bengelmann Verlag
Genre: Natur & Technik
Anzahl Seiten: 150
Gewicht: 300g
Größe: H210mm x B147mm
Jahr: 2020