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Historisch-Kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke: Ein Landarzt

  • Fester Einband
  • 189 Seiten
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Kafkas letzte Geliebte Graphische Spuren von Ja und Nein: Dora Dymants Widmung Handschriftliche Widmungen in Büchern versuchen das... Weiterlesen
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Beschreibung

Kafkas letzte Geliebte Graphische Spuren von Ja und Nein: Dora Dymants Widmung Handschriftliche Widmungen in Büchern versuchen das Unmögliche: Dem Typischen, Allgemeinen des Drucks das Individuelle wiederzugeben, das in ihm, durch Typographie, getilgt scheint. Im Falle des vorliegenden Kafka-Drucks, der 1996 von einem Hamburger Antiquariat in Privatbesitz überging, handelt es sich um ein einzigartiges Zeugnis der Verbundenheit mit dessen Autor, auch über die letzte Grenze hinaus. Kafka war zum Zeitpunkt des handschriftlichen Eintrags bereits vier Jahre tot. Wir wissen nicht, wer jene Mine Meyer war, der Dora Dymant (1898-1952) 1928 Kafkas wohl berühmteste Erzählsammlung »Ein Landarzt« »zur Erinnerung an einen schönen Tag im Bergischen« zudachte. Auch über Dora Dymant selbst wissen wir nicht allzuviel. In Kafka-Biographien steht sie in der chronologischen Folge der Kafka-Geliebten an dritter Stelle, nach Felice Bauer und Milena Jesenská. Kafka, der sie 1923 bei einem Erholungsurlaub im Ostseebad Müritz (bei Stettin) kennenlernte, fühlte sich von der damals Neunzehnjährigen sogleich angezogen. Sie arbeitete dort freiwillig im Ferienlager eines jüdischen Berliner Volksheims. Die Berliner Kolonie befand sich direkt neben Kafkas Pension, und die erste Begegnung fand am 13. Juli 1923 statt - anläßlich einer Feier am Vorabend des Sabbats, an dem Kafka auf eigenen Wunsch teilnahm. Das Band, das ihn fortan an diese Frau fesselte, muß so stark gewesen sein, daß es ihm mit ihrer Hilfe erstmals gelang, der Schwerkraft Prags zu entkommen. Vom September 1923 bis März 1924 lebten Dora Dymant und Kafka zusammen in Berlin, zunächst in einer Wohnung in der Miquelstraße 8 (Steglitz), dann, ab Mitte November, in der Grunewaldstraße 13 (Steglitz) und schließlich Februar/März in der Heidestraße 25/26 (Zehlendorf). Die finanziellen Verhältnisse waren schwierig, es war die Hochzeit der großen Inflation. Kafka, schon vom Tod gezeichnet, wog wenig mehr als 50 Kilogramm. Die letzten Monate Kafkas mit ihre

Autorentext

Roland Reuß, Jahrgang 1958, Studium in Heidelberg. Dissertation mit einer Arbeit zu Hölderlin: '.../ Die eigene Rede des andern.' Hölderlins Andenken und Mnemosyne (erschienen bei Stroemfeld/Roter Stern 1990). Herausgeber der editionswissenschaftlichen Zeitschrift Text.Kritische Beiträge (Stroemfeld/Roter Stern 1995ff.) Peter Staengle, 1953 geboren in Heidenheim. In Heidelberg Studium der Germanistik und Philosophie. M.A. mit einer Studie zur Poetologie bei Schiller und Friedrich Schlegel. Mitbegründer des Instituts für Textkritik e.V, Arbeitsschwerpunkte sind Editionswissenschaft, Theorie brieflicher Kommunikation, Romantik, klassische Moderne, Geschichte der literarischen Übersetzung.

Produktinformationen

Titel: Historisch-Kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke: Ein Landarzt
Untertitel: Kleine Erzählungen
Autor:
Editor:
EAN: 9783878779414
ISBN: 978-3-87877-941-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Stroemfeld Verlag
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 189
Gewicht: 588g
Größe: H233mm x B157mm x T23mm
Veröffentlichung: 24.04.2006
Jahr: 2004
Auflage: Faksimile-Edition der Erstausgabe im K. Wolff Verl