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Basiswissen Externes Rechnungswesen

  • Kartonierter Einband
  • 230 Seiten
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Der Buchführung wird nachgesagt, sie sei eine trockene Materie. Damit dieses Vorurteil keine Bestätigung erfährt, ist die Vorgehen... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Buchführung wird nachgesagt, sie sei eine trockene Materie. Damit dieses Vorurteil keine Bestätigung erfährt, ist die Vorgehensweise beispielorientiert und durchgängig eine Fallstudie: Sie begleiten den Geschäftsführer Max Moritz bei seinen Entscheidungen und betrachten die buchhalterischen Auswirkungen seines geschäftlichen Handelns bis hin zum Buchungssatz. Die Besonderheiten, die sich auf Grund der deutschen Gesetzgebung ergeben, werden bei der Darstellung ebenso berücksichtigt wie die Unternehmenssteuerreform 2008. Sämtliche Geschäftsfälle werden mit ihren Auswirkungen visualisiert, um die Ergebnisse begreifbar zu machen. Das didaktische Konzept verwirklicht die Vermittlung durch Theorie – Technik – Transfer. Alle Fachbegriffe, die im Text aufgerufen werden, werden im Glossar erläutert, so dass es sich bei diesem Lehrbuch um ein Kompendium buchhalterischer Begriffe handelt

Basiswissen Externes Rechnungswesen Theorie - Technik - Transfer Jeder Gewerbetreibende kann etwas mit dem Begriff "Externes Rechnungswesen" anfangen. Denn er ist gesetzlich verpflichtet eine doppelte Buchführung vorzunehmen: Von der Eröffnungsbilanz bis zur Schlussbilanz. Der Buchführung wird nachgesagt, dass sie eine trockene Materie sei. Damit dieses Vorurteil keine Bestätigung erfährt, ist die Vorgehensweise in diesem Lehrbuch beispielorientiert und wird durchgängig durch eine Fallstudie veranschaulicht. Sämtliche Geschäftsfälle werden mit ihren Auswirkungen visualisiert, um die Ergebnisse begreifbar zu machen. Das didaktische Konzept verwirklicht die Vermittlung durch Theorie - Technik - Transfer. Dieses Lehrbuch ist für alle wertvoll, die sich erstmalig einen Einblick in das System der doppelten Buchführung verschaffen wollen: Studierende der BWL, FOS- und Berufskollegschüler, Umschüler in kaufmännische Berufe, technische Betriebswirte und Existenzgründer. Alle Beispiele sind der betrieblichen Praxis entnommen. In der Fallstudie wird der Geschäftsführer eines neu gegründeten Computergeschäftes bei der buchhalterischen Beurteilung der von ihm eingegangenen Geschäfte begleitet. Die Besonderheiten, die sich auf Grund der deutschen Gesetzgebung ergeben, werden bei der Darstellung ebenso berücksichtigt wie die Unternehmenssteuerreform 2008. Alle Fachbegriffe, die im Text vorkommen, werden im Glossar erläutert, so dass es sich bei diesem Lehrbuch auch um ein Kompendium buchhalterischer Begriffe handelt. Ein kostenloser E-Learning-Kurs "Schnelleinstieg Bilanz" mit Tests ist Bestandteil des Buches. Ein kostenpflichtiger, umfangreicher E-Learning-Kurs mit Tutor enthält zahlreiche Test und Aufgaben. Er schließt mit einem qualifizierten Zertifikat ab. Folgende Themen werden in diesem Buch behandelt: - Bilanz ziehen - Buchhaltung als Teilgebiet des Rechnungswesens - Grundgeschäftsfälle - Besondere Geschäftsfälle - Umsatzbesteuerung - Private Vorgänge - Jahresabschluss - Bilanzpolitik und Jahresabschlussanalyse - Zahlreiche Beispiele - Fallstudie Der Autor Ass. Frank Wischmann aus Dortmund ist Geschäftsführer, Dozent und Trainer. Das Buch umfasst 230 Seiten mit 75 Abbildungen und 123 Glossarbegriffen im Format DIN A 5, Softcover. Es kostet 19,90 und kann im W3L-Online-shop www.W3L.de oder im Buchhandel erworben werden (ISBN 978-3-937137-49-0). Coverfoto und Fotos der Autoren finden Sie auf www.W3L-Bildung.de (siehe Presseservice). Das Wichtigste in Kürze.Sie lernen in diesem Lehrbuch das System der doppelten Buchführung anhand nachvollziehbarer Beispiele, die der betrieblichen Praxis entnommen sind. Sie begleiten den Geschäftsführer des neu gegründeten Computergeschäftes bei der buchhalterischen Beurteilung der von ihm eingegangenen Geschäfte. Das Buch ist für alle wertvoll, die sich erstmalig einen Einblick in das System der doppelten Buchhaltung verschaffen wollen. Wichtige Themen werden anschaulich dargestellt. Visualisierung und Praxisbeispiele sind das methodische Vehikel der Umsetzung des didaktischen Konzeptes: Handlungsorientiertes Lernen. Studierende der BWL, FOS- und Berufskollegschüler, Umschüler in kaufmännische Berufe, Technische Betriebswirte, Existenzgründer.

Autorentext

Studienassessor, Geschäftsführer der DV Organisation GmbH, Solingen, Dozent und Trainer für Rechnungswesen und Personal



Leseprobe
1 Bilanz ziehen (S. 1) Bilanz ziehen - Ausgangspunkt jeder geschäftlichen Tätigkeit In diesem Kapitel gehen Sie zunächst der Frage nach, was es bedeutet Bilanz zu ziehen, wie dies in einem Unternehmen geschieht und wie eine Bilanz aufgebaut ist. Jeder kennt den umgangssprachlichen Ausdruck "Ich habe Bilanz gezogen". Diese Feststellung für den privaten Bereich liegt gar nicht weit entfernt vom geschäftlichen Bereich. Der Geschäftsmann verhält sich ähnlich einer Privatperson! Viele geschäftliche Entscheidungen des täglichen Lebens liegen gar nicht so weit entfernt von den kaufmännischen Entscheidungen eines Unternehmens. Dies wird im ersten Unterkapitel "Bilanzwaage" (S. 2) deutlich. Im zweiten Unterkapitel "Inventar - Bilanz - Kapital" (S. 3) geht es darum, wie die Werte einer Bilanz zustande kommen. Bevor die Bilanz erstellt werden kann, muss festgestellt werden, was überhaupt an Vermögenswerten und Schuldposten zur Verfügung steht und woher diese Positionen stammen. Hierzu dient die Inventur als Durchführung der Aufnahme und das Inventar als Aufstellung des Ergebnisses. Rechtliche Vorschriften bestimmen an dieser Stelle das Handeln. Im dritten Unterkapitel "Der Bilanzaufbau" (S. 7) wird das Ergebnis der Inventur und des Inventars - die Bilanz in ihrer Struktur - näher betrachtet. Rechtliche Vorgaben bestimmen die Struktur. 1.1 Bilanzwaage Die Bilanz ist als Waage zu verstehen, deren linke Seite die Vermögenswerte und deren rechte Seite das benötigte Kapital darstellen. Vorüberlegung vor einer Beschaffung Jeder hat die Situation persönlich schon erlebt: Es liegt eine Beschaffung an und nun muss die Frage geklärt werden, ob die Beschaffung wirklich vorgenommen werden kann. Die sich stellende Frage lautet: Sind genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden, um den Kauf zu tätigen oder besteht die Möglichkeit, die finanziellen Mittel durch Dritte zu erhalten? Um die Frage beantworten zu können, ist es nötig Bilanz zu ziehen. Bilanz - ein Begriff aus dem Italienischen - übersetzt heißt das "Waage" (Abb. 1.1-1). Die rechte Schale enthält das Geld, das notwendig ist, um den Kauf zu tätigen. Dabei spielt die Herkunft zunächst keine Rolle. Die linke Schale enthält das Gekaufte. Eine Beschaffung kann nur dann erfolgen, wenn sich die Waage im Gleichgewicht befindet. Denn das zu Beschaffende muss dem Lieferer bezahlt werden, der Lieferer des PC erwartet das Geld ebenso wie Tante Emma im Kaufladen vom Käufer. Das Geld kann in dieser Situation vom Käufer selbst oder von einem Dritten, z. B. der Bank oder den Eltern, stammen. Bevor es zu der Beschaffung kommt, muss daher immer geklärt werden, ob genügend eigene Mittel zur Verfügung stehen oder ob es externe Geldgeber gibt, die den fehlenden Betrag zur Verfügung stellen. Bei den Überlegungen bleibt an dieser Stelle völlig außer Betracht, ob der Kauf überhaupt notwendig ist und wie die Rückzahlung eines Kredites vorgenommen werden soll. Diesen Fragen wird im Bereich der Investition nachgegangen. Kommen Sie zu dem Schluss, dass die Frage zur Beschaffung der Finanzmittel geklärt ist, kann der Kauf getätigt werden. Zur Klärung der Frage, ob ein Kauf getätigt werden soll, wur- de Bilanz gezogen und eine Entscheidung gefällt. Nichts Anderes geschieht im Unternehmen! 1 Bilanz ziehen (S. 1) Bilanz ziehen - Ausgangspunkt jeder geschäftlichen Tätigkeit In diesem Kapitel gehen Sie zunächst der Frage nach, was es bedeutet Bilanz zu ziehen, wie dies in einem Unternehmen geschieht und wie eine Bilanz aufgebaut ist. Jeder kennt den umgangssprachlichen Ausdruck "Ich habe Bilanz gezogen". Diese Feststellung für den privaten Bereich liegt gar nicht weit entfernt vom geschäftlichen Bereich. Der Geschäftsmann verhält sich ähnlich einer Privatperson! Viele geschäftliche Entscheidungen des täglichen Lebens liegen gar nicht so weit entfernt von den kaufmännischen Entscheidungen eines Unternehmens. Dies wird im ersten Unterkapitel "Bilanzwaage" (S. 2) deutlich. Im zweiten Unterkapitel "Inventar - Bilanz - Kapital" (S. 3) geht es darum, wie die Werte einer Bilanz zustande kommen. Bevor die Bilanz erstellt werden kann, muss festgestellt werden, was überhaupt an Vermögenswerten und Schuldposten zur Verfügung steht und woher diese Positionen stammen. Hierzu dient die Inventur als Durchführung der Aufnahme und das Inventar als Aufstellung des Ergebnisses. Rechtliche Vorschriften bestimmen an dieser Stelle das Handeln. Im dritten Unterkapitel "Der Bilanzaufbau" (S. 7) wird das Ergebnis der Inventur und des Inventars - die Bilanz in ihrer Struktur - näher betrachtet. Rechtliche Vorgaben bestimmen die Struktur. 1.1 Bilanzwaage Die Bilanz ist als Waage zu verstehen, deren linke Seite die Vermögenswerte und deren rechte Seite das benötigte Kapital darstellen. Vorüberlegung vor einer Beschaffung Jeder hat die Situation persönlich schon erlebt: Es liegt eine Beschaffung an und nun muss die Frage geklärt werden, ob die Beschaffung wirklich vorgenommen werden kann. Die sich stellende Frage lautet: Sind genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden, um den Kauf zu tätigen oder besteht die Möglichkeit, die finanziellen Mittel durch Dritte zu erhalten? Um die Frage beantworten zu können, ist es nötig Bilanz zu ziehen. Bilanz - ein Begriff aus dem Italienischen - übersetzt heißt das "Waage" (Abb. 1.1-1). Die rechte Schale enthält das Geld, das notwendig ist, um den Kauf zu tätigen. Dabei spielt die Herkunft zunächst keine Rolle. Die linke Schale enthält das Gekaufte. Eine Beschaffung kann nur dann erfolgen, wenn sich die Waage im Gleichgewicht befindet. Denn das zu Beschaffende muss dem Lieferer bezahlt werden, der Lieferer des PC erwartet das Geld ebenso wie Tante Emma im Kaufladen vom Käufer. Das Geld kann in dieser Situation vom Käufer selbst oder von einem Dritten, z. B. der Bank oder den Eltern, stammen. Bevor es zu der Beschaffung kommt, muss daher immer geklärt werden, ob genügend eigene Mittel zur Verfügung stehen oder ob es externe Geldgeber gibt, die den fehlenden Betrag zur Verfügung stellen. Bei den Überlegungen bleibt an dieser Stelle völlig außer Betracht, ob der Kauf überhaupt notwendig ist und wie die Rückzahlung eines Kredites vorgenommen werden soll. Diesen Fragen wird im Bereich der Investition nachgegangen. Kommen Sie zu dem Schluss, dass die Frage zur Beschaffung der Finanzmittel geklärt ist, kann der Kauf getätigt werden. Zur Klärung der Frage, ob ein Kauf getätigt werden soll, wur- de Bilanz gezogen und eine Entscheidung gefällt. Nichts Anderes geschieht im Unternehmen!

Inhalt

1 Bilanz ziehen * ........................................................ 1 1.1 Bilanzwaage * ........................................................... 2 1.2 Inventar - Bilanz - Kapital *....................................... 3 1.3 Der Bilanzaufbau *.................................................... 7 2 Buchhaltung - Teilgebiet des Rechnungswesens * 11 2.1 Bereiche und Aufgaben des Rechnungswesens * ....... 11 2.2 Rechtliche Grundlagen der Buchführungspflicht * ..... 14 2.3 Aufzeichnungen, Bücher, Ergebnisse * ..................... 18 3 Grundgeschäftsfälle darstellen *............................ 23 3.1 Bilanzveränderungen durch Grundgeschäftsfälle * .... 23 3.2 Das T-Konto und sein Abschluss * ............................ 27 3.3 Der Buchungssatz * .................................................. 31 3.4 Erfolgsbuchungen * .................................................. 34 3.5 Von der Eröffnung bis zum Abschluss * .................... 41 4 Visualisierung und Beispielunternehmen * ............ 45 4.1 Flussdiagramm der Zusammenhänge * ..................... 46 4.2 Die Geschäftsidee und das Unternehmen * ............... 48 5 Umsatzbesteuerung * ............................................. 53 5.1 Das Umsatzsteuersystem **...................................... 54 5.2 Umsatzsteuerpraxis * ............................................... 58 5.3 Vorsteuerpraxis *...................................................... 61 5.4 Der Umsatzsteuerabschluss * ................................... 64 6 Besondere Geschäftsfälle * ..................................... 69 6.1 Beschaffungswirtschaft * .......................................... 70 6.2 Handelswaren * ........................................................ 74 6.3 Fertige und unfertige Erzeugnisse * .......................... 78 6.4 Bezugskosten und Wertreduzierung * ....................... 82 6.5 Umsatzerlöse und Kosten des Vertriebs * ................. 86 6.6 Absatz und Wertreduzierungen * .............................. 89 6.7 Grundlagen Anlagenwirtschaft * .............................. 94 6.8 Anlagen und Verkauf *.............................................. 100 6.9 Grundlagen Personalwirtschaft * .............................. 104 6.10 Abrechnung Personal * ............................................. 108 6.11 Steuern und steuerliche Nebenleistungen *............... 111 7 Private Vorgänge * .................................................. 119 7.1 Privateinlagen * ........................................................ 119 7.2 Privatentnahmen * .................................................... 123 8 Jahresabschluss - Ergebnis und Neubeginn *........ 131 8.1 Zweck und Umfang des Jahresabschlusses * ............. 132 8.2 Bilanzierungsgrundsätze und -maßstäbe * ................ 136 8.3 Bilanzierungsgegenstände *...................................... 140 8.4 Gewinn- und Verlustrechnung * ................................ 143 8.5 Aktive und Passive Rechnungsabgrenzungsposten * . 146 8.6 Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten *.......... 150 8.7 Rückstellungen *....................................................... 152 8.8 Abgrenzung und Umsatzsteuer * .............................. 156 8.9 Bewertung Anlagevermögen * ................................... 159 8.10 Bewertung Umlaufvermögen *................................... 164 8.11 Bewertung Forderungen * ......................................... 169 8.12 Ausweis Eigenkapital bei Personengesellschaften * ... 174 8.13 Ausweis Eigenkapital bei Kapitalgesellschaften *....... 179 8.14 Bewertung Verbindlichkeiten * .................................. 182 9 Bilanzpolitik und Jahresabschlussanalyse *........... 187 9.1 Bilanzpolitik * ........................................................... 188 9.2 Bilanzkennzahlen * ................................................... 192 9.3 Kennzahlen basierend auf der Erfolgsrechnung * ...... 196 Glossar ......................................................................

Produktinformationen

Titel: Basiswissen Externes Rechnungswesen
Untertitel: Theorie - Technik - Transfer
Autor:
EAN: 9783868340075
ISBN: 978-3-86834-007-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: W3l Ag
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 230
Gewicht: 332g
Größe: H213mm x B149mm x T20mm
Veröffentlichung: 01.02.2009
Jahr: 2009
Auflage: 2. Auflage
Land: DE