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Askese und asketische Erziehung als pädagogisches Problem

  • Kartonierter Einband
  • 471 Seiten
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Tragende Begriffe dieser Untersuchung sind "asketische Erziehung" (E. Meissner) und "innerweltliche Askese" (M... Weiterlesen
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Beschreibung

Tragende Begriffe dieser Untersuchung sind "asketische Erziehung" (E. Meissner) und "innerweltliche Askese" (M. Weber). Vor allem Weber hat das begriffliche Instrumentarium zur Verfügung gestellt, mit dem die inner- und außerweltliche Landerziehungsheim-(LEH)-Bewegung analysiert werden konnte. Die frühe LEH-Bewegung in Deutschland verstand sich als Abwehr- und Erneuerungsinstitution der für dekadent gehaltenen großstädtischen Zivilisation. Ihre Protagonisten, allen voran Hermann Lietz, entwarfen eine asketische Gegenwelt, in der ein neuer Menschentypus erzogen werden sollte. Dieser wird hermeneutisch aufgespürt und in dem Begriff des radikalen erzieherischen Neupietisten konzentriert. Denn alle untersuchten LEH-Reformer waren protestantisch geprägt und insofern Erzieher, die das "asketische Ideal" (Nietzsche) vielleicht ein letztes Mal in der europäischen Kulturgeschichte in voller Intonation zur Aufführung brachten.

Autorentext

Der Autor: Frank Wild, geboren 1959, studierte Geschichte, Philosophie, Politik, Pädagogik und Germanistik an der Universität Gießen. Nach dem Magisterabschluß und dem 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien arbeitete er zeitweise als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Jena-Plan-Forschungsstelle der Universität Gießen. Frank Wild ist Lehrer an den Bundeswehrfachschulen Gießen und Mainz.



Klappentext

Tragende Begriffe dieser Untersuchung sind «asketische Erziehung» (E. Meissner) und «innerweltliche Askese» (M. Weber). Vor allem Weber hat das begriffliche Instrumentarium zur Verfügung gestellt, mit dem die inner- und außerweltliche Landerziehungsheim-(LEH)-Bewegung analysiert werden konnte. Die frühe LEH-Bewegung in Deutschland verstand sich als Abwehr- und Erneuerungsinstitution der für dekadent gehaltenen großstädtischen Zivilisation. Ihre Protagonisten, allen voran Hermann Lietz, entwarfen eine asketische Gegenwelt, in der ein neuer Menschentypus erzogen werden sollte. Dieser wird hermeneutisch aufgespürt und in dem Begriff des radikalen erzieherischen Neupietisten konzentriert. Denn alle untersuchten LEH-Reformer waren protestantisch geprägt und insofern Erzieher, die das «asketische Ideal» (Nietzsche) vielleicht ein letztes Mal in der europäischen Kulturgeschichte in voller Intonation zur Aufführung brachten.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Wurzeln der Landerziehungsheim-(LEH)-Bewegung sind in Pietismus, Herbartianismus sowie der Philosophie Rousseaus zu finden - Erziehungsphilosophische und organisatorische Fundamente werden am Beispiel von sieben Heimmodellen untersucht.

Produktinformationen

Titel: Askese und asketische Erziehung als pädagogisches Problem
Untertitel: Zur Theorie und Praxis der frühen Landerziehungsheimbewegung in Deutschland zwischen 1898 und 1933
Autor:
EAN: 9783631320495
ISBN: 978-3-631-32049-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 471
Gewicht: 613g
Größe: H211mm x B151mm x T26mm
Jahr: 1997
Auflage: Neuausg.

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