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Die Analyse- und Definitionsphase beim Software Engineering: Geschäftsprozessanalyse mittels Entity-Relationship-Modellierung für Lasten- und Pflichtenhefte

  • Kartonierter Einband
  • 84 Seiten
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Beschreibung

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Anforderungs- und Definitionsphase im Prozess des Software Engineering für ein Industrieholzunternehmen. Sie geht zunächst auf die theoretischen Grundlagen bei der Erstellung von Individualsoftware ein und diskutiert den Begriff der Klein- und Mittelunternehmen im Zusammenhang mit der österreichischen Volkswirtschaft. Die Darstellungen von Geschäftsprozessen des Unternehmens bilden anschließend die Basis für das Lasten- und das Pflichtenheft des Softwareprojekts Holzfirma . Aufbauend auf den Inhalten dieser beiden Dokumente leitet der Autor Entity-Relationship-Modelle für wesentliche Geschäftsprozesse ab. Abschließend werden ein Ausblick auf die spätere Benutzeroberfläche der Software Holzfirma sowie eine grundsätzliche Einschätzung von Individualsoftware für KMUs gegeben.

Autorentext

Frank Schmidt (Dipl. Ök., Dipl. Kaufm. (FH)) studierte in Leipzig, München und Nürnberg Binnenhandel, Internationale Unternehmensführung, Wirtschaftsinformatik und Finanzwissenschaft. Er arbeitet seit mehr als 25 Jahren im Management und betrieblichen Rechnungswesen in verschiedenen Branchen und Führungsebenen. Der Autor lebt aktuell in Österreich. 2009 ist im Bilanzringverlag Graz das Lehrbuch 'Buchhaltung - das kann ich auch' (ISBN 978-3-9502256-7-9) von ihm erschienen.



Leseprobe
Textprobe: Kapitel 2, Verwendete Methoden und Verfahren: 2.1, Die Phasen der Softwareentwicklung: Die Entwicklung von Software ist ein Prozess, bei dem es darum geht, für ein existierendes Problem der realen Welt ein funktionierendes Computerprogramm zu schaffen und erfolgreich zu installieren. Das Programm muss dabei zieldefiniert sein, bestimmten Qualitätsanforderungen genügen und sich auf seine Wirtschaftlichkeit sowohl in Bezug auf die Entwicklung als auch in Bezug auf den tagtäglichen Betrieb überprüfen lassen. Die Softwarekosten dominieren inzwischen die Kosten der Hardware bei weitem. (PAGEL / SIX 1994, 43). Diese Aussage stammt zwar aus dem Jahre 1994, trifft aber heutzutage mehr denn je zu. Eine Einteilung von IT-Projekten zur Softwarebeschaffung aus dem Jahre 1999 gibt als untere Größenordnung für ein einfaches Projekt (z.B. eine Abteilungsanwendung) ein Investitions-volumen bis zu Euro 15.000 vor. Mittlere Investitionssummen für Software bewegen sich bis zu Euro 150.000, von der oberen Größenordnung wird ab Euro 250.000 gesprochen (vgl. GRUPP 1999, 43 f.). Woher kommen diese Kosten? Und was haben diese Kosten mit den Phasen der Softwareentwicklung zu tun? Der Prozess der Softwareentwicklung ist ein hochgradig komplexes und arbeitsteiliges Gebilde, das neben einem materiell-technischen Ressourceneinsatz auch einen ganz erheblichen Aufwand an hochqualifiziertem Personal und Arbeitszeit verursacht. Um diesen Vorgang beherrschen zu können, hat es sich als effektiv erwiesen, den Gesamtprozess zu unterteilen, zu strukturieren und Zielvorgaben zu fixieren. Diese Phaseneinteilung im Prozess der Softwareerstellung ermöglicht es, Arbeitspakete, Ziele, Meilensteine und Verantwortlichkeiten zu definieren, Arbeitsgruppen zu koordinieren, Zeitrahmen und materielle sowie finanzielle Ressourcen festzulegen und zu kontrollieren. Die Phaseneinteilung hat demnach zwei Zielrichtungen: einmal die fachliche und zum anderen eine wirtschaftliche Seite. Alle im Zusammenhang mit der Erstellung von Software ablaufenden Aktivitäten können unter Beachtung von diversen Kriterien wie z.B. Zeit, Zwischenergebnis usw. in Phasen zusammengefasst werden. Das schafft eine organisatorisch-theoretische Grundlage, den Gesamtprozess transparenter zu machen und ihn fachlich und finanziell aktiv zu beherrschen. Folgende Grobeinteilung ist allgemein anerkannt: (1) Analysephase (Problemanalyse und Planung), (2) Definitionsphase (Anforderungsdefinition und Systemspezifikation), (3) Entwurfsphase (System- und Komponentenentwurf), (4) Implementierungsphase (Implementierung und Tests), (5) Abnahme- und Einführungsphase (Einführung beim Anwender), (6) Wartungsphase (Fehlerbehebung, Änderungen, Anpassungen). (vgl. STANIEROWSKI o. J., a, 17 f.). Dieses 6-Phasen-Modell basiert weitgehend auf dem Vorgehensmodell zur Anwendungsentwicklung von RIEMANN, der Vorschlagsphase, Definitionsphase, Konzeptphase, Entwurfsphase, Realisierungsphase, Einführungs- und Implementierungsphase unterscheidet (RIEMANN 1996). Vielfach ist auch eine Zusammenfassung der genannten Einzelphasen anzutreffen. So werden z.B. die beiden ersten Phasen unter dem englischen Begriff requirements engineering oder requirements analysis and specification als A&D-Phase (Anforderungs- und Definitionsphase) zusammengefasst. Danach beginnt diese A&D-Phase bei der Ermittlung und Analyse der Aufgabenstellung und endet mit der Anforderungsdefinition für das System (vgl. KÜHNEL et al. 1987, 334 335). Wieder andere Einteilungen berücksichtigen die interessengeprägte Sicht auf die eigene Involvierung in den Prozess des SE, so dass z.B. die Abnahme- und Einführungs- sowie die Wartungsphase nicht zur eigentlichen Softwareentwicklung gehören, sondern bereits dem weiteren Software-Lebenszyklus zuzuordnen wären. Wichtig ist, dass eine Phaseneinteilung ein theoretisches Grundgerüst sein kann, um den Arbeitsablauf der Softwareentwicklung zu fördern. Die Anforderungs- und die Defi

Produktinformationen

Titel: Die Analyse- und Definitionsphase beim Software Engineering: Geschäftsprozessanalyse mittels Entity-Relationship-Modellierung für Lasten- und Pflichtenhefte
Autor:
EAN: 9783954851690
ISBN: 978-3-95485-169-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Igel Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 84
Gewicht: 227g
Größe: H274mm x B189mm x T15mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage