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Die lebensgefährliche Verteidigung von Vermögenswerten

  • Kartonierter Einband
  • 255 Seiten
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Das deutsche Notwehrrecht ist als besonders "schneidig" bekannt. Selbst zur Verteidigung bloßer Vermögenswerte durften b... Weiterlesen
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Beschreibung

Das deutsche Notwehrrecht ist als besonders "schneidig" bekannt. Selbst zur Verteidigung bloßer Vermögenswerte durften bisher noch lebensgefährliche Verteidigungsmaßnahmen ergriffen werden. Vielfach wurde auch die Frage diskutiert, ob das Notwehrrecht nicht durch Art. 2 Abs. 2 lit. a der Europäischen Menschenrechtskonvention beschränkt wird, der eine absichtliche Tötung nur "zur Verteidigung eines Menschen gegen rechtswidrige Gewaltanwendung" zuläßt. Dieser Problematik wird mit dieser Schrift erstmals eine umfassende Untersuchung gewidmet. Dabei geht der Verfasser insbesondere auf die Frage der innerstaatlichen Geltung der Konventionsrechte sowie auf deren Geltung zwischen Privatpersonen ein. Er kommt zu dem Ergebnis, daß die bisherigen Argumente gegen eine Notwehreinschränkung gerade unter Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung des EGMR nicht mehr haltbar sind.

Autorentext
Der Autor: Frank Bisson wurde 1975 in Speyer geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. Nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen 2000 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Wirtschaftskanzlei und als Korrekturassistent an der Freien Universität Berlin und der Humboldt Universität Berlin tätig. Im Februar 2002 trat er sein Referendariat in Berlin an. Promotion 2002.

Klappentext

Das deutsche Notwehrrecht ist als besonders «schneidig» bekannt. Selbst zur Verteidigung bloßer Vermögenswerte durften bisher noch lebensgefährliche Verteidigungsmaßnahmen ergriffen werden. Vielfach wurde auch die Frage diskutiert, ob das Notwehrrecht nicht durch Art. 2 Abs. 2 lit. a der Europäischen Menschenrechtskonvention beschränkt wird, der eine absichtliche Tötung nur «zur Verteidigung eines Menschen gegen rechtswidrige Gewaltanwendung» zuläßt. Dieser Problematik wird mit dieser Schrift erstmals eine umfassende Untersuchung gewidmet. Dabei geht der Verfasser insbesondere auf die Frage der innerstaatlichen Geltung der Konventionsrechte sowie auf deren Geltung zwischen Privatpersonen ein. Er kommt zu dem Ergebnis, daß die bisherigen Argumente gegen eine Notwehreinschränkung gerade unter Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung des EGMR nicht mehr haltbar sind.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Die innerstaatliche Geltung der Europäischen Menschenrechtskonvention - Die Reichweite des Tötungsverbotes aus Art. 2 Abs. 1 Satz 2 EMRK - Der personale Anwendungsbereich von Art. 2 Abs. 1 Satz 2 EMRK - Konsequenzen aus der Kollision zwischen Art. 2 Abs. 1 Satz 2 EMRK und § 32 StGB.

Produktinformationen

Titel: Die lebensgefährliche Verteidigung von Vermögenswerten
Untertitel: Eine Untersuchung über die Vereinbarkeit des Notwehrrechts gemäß § 32 StGB mit Art. 2 Abs. 2 lit. a der Europäischen Menschenrechtskonvention
Autor:
EAN: 9783631399866
ISBN: 978-3-631-39986-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 255
Gewicht: 352g
Größe: H208mm x B149mm x T17mm
Jahr: 2002
Auflage: Neuausg.

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