Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Die Rede vom Jüngsten Gericht in den Konfessionen der Frühen Neuzeit

  • Fester Einband
  • 337 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Leseprobe
Die seit 1925 erscheinenden Arbeiten zur Kirchengeschichte bilden eine der traditionsreichsten historischen Buchreihen im deutschs... Weiterlesen
20%
134.00 CHF 107.20
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Die seit 1925 erscheinenden Arbeiten zur Kirchengeschichte bilden eine der traditionsreichsten historischen Buchreihen im deutschsprachigen Raum. Sie enthalten Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte des Christentums aller Epochen, veröffentlichen aber auch Arbeiten aus verwandten Disziplinen wie beispielsweise der Archäologie, Kunstgeschichte oder Literaturwissenschaft. Kennzeichnend für die Reihe ist der durchgängige Anspruch, historisch-methodische Präzision mit systematischen Kontextualisierungen des jeweiligen Gegenstandes zu verbinden. In jüngerer Zeit erscheinen verstärkt Arbeiten zu Themen einer Kultur- und Ideengeschichte des Christentums in einem methodisch offenen christentumsgeschichtlichen Horizont.

Lange Zeit blieb die frühneuzeitliche Rede vom Jüngsten Gericht weitgehend unbeachtet. Dies gilt sowohl für die Topik des Letzten Gerichts nach den Werken bei Luther und im Luthertum der Frühen Neuzeit, als auch für die Frage nach inter- und transkonfessionellen Phänomenen mit Bezug zur Thematik des Endgerichts. Die vorliegende Arbeit untersucht im breit angelegten Zugriff frühneuzeitliche, hauptsächlich deutschsprachige Texte verschiedener konfessioneller Provenienz, in denen vom Jüngsten Gericht die Rede ist. Dabei werden diverse Gesichtspunkte und Kontexte beleuchtet und vielfältige literarische Gattungen in die Untersuchungen einbezogen. Es zeigt sich, dass die verschiedenen Aspekte des Theologumenons des Endgerichts (das von Martin Luther und den frühneuzeitlich-lutherischen Theologen durchaus als Gericht nach den Werken verstanden wird) zum einen zur Profilierung konfessioneller Identität bzw. zur Abgrenzung gegenüber anderen Konfessionen oder Nonkonformisten herangezogen werden, zum anderen konfessionsübergreifende Traditionen darstellen, mitunter Gegenstand interkonfessionellen Austausches sind - und als gemeinsame Basis für die Kooperation zwischen Angehörigen verschiedener Konfessionen dienen können.

Autorentext

Frank Alexander Kurzmann, University of Hamburg, Germany.

Produktinformationen

Titel: Die Rede vom Jüngsten Gericht in den Konfessionen der Frühen Neuzeit
Autor:
EAN: 9783110614886
ISBN: 978-3-11-061488-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Religiöse Schriften & Gebete
Anzahl Seiten: 337
Gewicht: 633g
Größe: H236mm x B164mm x T25mm
Jahr: 2018

Weitere Produkte aus der Reihe "Arbeiten zur Kirchengeschichte"