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Europa und der Islam

  • Kartonierter Einband
  • 308 Seiten
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Halbmond über dem Abendland Dieses Buch erzählt die Geschichte von 13 Jahrhunderten voller Missverständnisse und Mystifikationen, ... Weiterlesen
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Beschreibung

Halbmond über dem Abendland Dieses Buch erzählt die Geschichte von 13 Jahrhunderten voller Missverständnisse und Mystifikationen, die Europa und den Islam voneinander getrennt haben. Dabei kommen Kriege und Eroberungen wie die Kreuzzüge, die "Reconquista" oder die Zurückdrängung des Osmanischen Reichs vom Balkan ebenso zur Sprache wie politische und wirtschaftliche Aspekte und nicht zuletzt die vielfältigen kulturellen Beziehungen zwischen Europa und dem Islam.

Dieses glänzend geschriebene Buch erzählt die Geschichte von 13 Jahrhunderten voller Mißverständnisse und Mystifikationen, die Europa und den Islam voneinander getrennt haben. Dabei kommen Kriege und Eroberungen wie die Kreuzzüge, die " Reconquista" oder die Zurückdrängung des Osmanischen Reichs vom Balkan ebenso zur Sprache wie politische und wirtschaftliche Aspekte und nicht zuletzt die vielfältigen kulturellen Beziehungen zwischen Europa und dem Islam. Der Islam klopft heute erneut an die Pforte Europas - wie schon im 7. und 8. Jahrhundert, als muslimische Heere weite Bereiche des Mittelmeerraums eroberten, oder zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert, als das Osmanische Reich Europa in Bann hielt. Die historischen Umstände sind jeweils verschieden, aber heute wie früher läuft der Westen Gefahr, den Islam grundlegend mißzuverstehen. Das beginnt mit der Ansicht, daß Europa der Hort des Christentums sei und daß alle, die in Europa leben, ohne Christen zu sein, Fremde oder gar Invasoren sind. Aber auch die wohl-wollende Hinwendung zum Islam ist sehr oft von Vorurteilen geprägt. Die Islamwissenschaft entstand im 16. und 17. Jahrhundert unter anderem mit dem Ziel, den Koran besser zu verstehen, um die " Ungläubigen" besser bekehren zu können. Die im Spätmittelalter aufgekommenen Phantasien von fliegenden Teppichen und Wunderlampen sowie die Nachahmung muslimischer Kostüme und Architektur in der Neuzeit prägen bis heute ein Islam-Bild, das sich dem " Geschmack am Exotischen" verdankt. /P

Autorentext

Franco Cardini ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Florenz und gehört international zu den renommiertesten Historikern.

Zusammenfassung

Dieses glänzend geschriebene Buch erzählt die Geschichte von 13 Jahrhunderten voller Mißverständnisse und Mystifikationen, die Europa und den Islam voneinander getrennt haben. Dabei kommen Kriege und Eroberungen wie die Kreuzzüge, die " Reconquista" oder die Zurückdrängung des Osmanischen Reichs vom Balkan ebenso zur Sprache wie politische und wirtschaftliche Aspekte und nicht zuletzt die vielfältigen kulturellen Beziehungen zwischen Europa und dem Islam.
Der Islam klopft heute erneut an die Pforte Europas - wie schon im 7. und 8. Jahrhundert, als muslimische Heere weite Bereiche des Mittelmeerraums eroberten, oder zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert, als das Osmanische Reich Europa in Bann hielt. Die historischen Umstände sind jeweils verschieden, aber heute wie früher läuft der Westen Gefahr, den Islam grundlegend mißzuverstehen. Das beginnt mit der Ansicht, daß Europa der Hort des Christentums sei und daß alle, die in Europa leben, ohne Christen zu sein, Fremde oder gar Invasoren sind. Aber auch die wohl-wollende Hinwendung zum Islam ist sehr oft von Vorurteilen geprägt.
Die Islamwissenschaft entstand im 16. und 17. Jahrhundert unter anderem mit dem Ziel, den Koran besser zu verstehen, um die " Ungläubigen" besser bekehren zu können. Die im Spätmittelalter aufgekommenen Phantasien von fliegenden Teppichen und Wunderlampen sowie die Nachahmung muslimischer Kostüme und Architektur in der Neuzeit prägen bis heute ein Islam-Bild, das sich dem " Geschmack am Exotischen" verdankt. >/P<



Leseprobe
"1. Ein Prophet und drei Kontinente Europa und Asien, Christentum und Islam: Vergleiche und Mißverständnisse Europa und Islam - diese Gegenüberstellung hat immer etwas Konfrontatives. Das mag daran liegen, daß man noch heute explizit oder wenigstens implizit in den Kategorien einer Fortsetzung, womöglich auch Wiederaufnahme der Auseinandersetzungen zwischen Christentum und Islam denkt. Andererseits dürfte es schwierig sein, heutzutage etwa Novalis mit seinem Hendiadyoin Christenheit oder Europa zu zitieren und die beiden Begriffe zur Ausdrucksverstärkung bedeutungsgleich zu verwenden. Der Prozeß der mit der abendländischen Moderne untrennbar verbundenen Säkularisierung erlaubt es nicht, Europa weiterhin mit der Christenheit oder auch nur einer Christenheit gleichzusetzen. Auch ist die westliche Welt ihrerseits nicht einfach ein Synonym für Europa, so wenig wie der Islam mit seinen vielen Facetten als 'fundamentalistisch' bezeichnet werden kann ..."

Produktinformationen

Titel: Europa und der Islam
Untertitel: Geschichte eines Missverständnisses
Autor:
EAN: 9783406510960
ISBN: 978-3-406-51096-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Beck, C H
Anzahl Seiten: 308
Gewicht: 306g
Größe: H190mm x B123mm x T19mm
Jahr: 2004
Land: DE

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