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Essays

  • Kartonierter Einband
  • 146 Seiten
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Die erste Ausgabe der "Essays" erschien 1597, erweiterte Fassungen 1612 und 1625. Knapp und nüchtern im Stil, geht es da... Weiterlesen
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Beschreibung

Die erste Ausgabe der "Essays" erschien 1597, erweiterte Fassungen 1612 und 1625. Knapp und nüchtern im Stil, geht es darin um Öffentliches ("Von hohen Ämtern, Von Parteien") wie Privates ("Von Anhängern und Freunden, Vom Gespräch"), aber auch um allgemein Menschliches ("Von der Wahrheit, Von der Menschennatur"). Bacon verstand die "Essays" als eine Art Gebrauchsanleitung für das Überleben des Einzelnen in der Gesellschaft: Der Mensch sollte sich anpassen und verbessern können, getreu der Formel: "Das Benehmen der Menschen sei wie ihre Kleidung, nicht zu eng oder zu knapp, sondern mit Raum zu Bewegung und Übung." Niemandem ist es gelungen, Ursache und Wirkung menschlicher Handlungen in ihren psychischen und sozialen Verflechtungen so prägnant zu beschreiben wie Francis Bacon, der, angeregt von Montaignes "Essais", von Galilei und Descartes, in seinem Werk die Fundamente des modernen Denkens gelegt hat.

Autorentext
Helmut Winter, 1955 geboren, studierte Germanistik und Anglistik in Greifswald und Berlin und arbeitete als Lektor in Bristol und Frankfurt. Er ist unter anderem Herausgeber der Werkausgabe von Henry Louis Mencken. Heute lebt er in Frankfurt. Francis Bacon (1561-1626), englischer Philosoph und Staatsmann, trug mit seinen Schriften maßgeblich zur Begründung des Empirismus bei. Unter seinen zahlreichen juristischen, literarischen und philosophischen Abhandlungen kommt vor allem zwei Werken eine zentrale Bedeutung zu: den in lateinischer Sprache abgefassten Novum organon scientiarum, die als eine Art ,Gründungsdokument neuzeitlicher Methodenforschung gelten können, sowie der Abhandlung De dignitate et augmentis scientiarum, in der er die erste moderne Universalenzyklopädie konzipiert. Nachdem Bacon als Staatsmann unter James I. eine glänzende Karriere gemacht hatte, wurde er der Bestechlichkeit bezichtigt und vom Parlament verbannt. Nach seiner Begnadigung durch den König widmete er sich bis zu seinem Tod ausschließlich der schriftstellerischen Tätigkeit.

Zusammenfassung
Die erste Ausgabe der »Essays« erschien 1597, erweiterte Fassungen 1612 und 1625. Knapp und nüchtern im Stil, geht es darin um Öffentliches (»Von hohen Ämtern, Von Parteien«) wie Privates (»Von Anhängern und Freunden, Vom Gespräch«), aber auch um allgemein Menschliches (»Von der Wahrheit, Von der Menschennatur«). Bacon verstand die »Essays« als eine Art Gebrauchsanleitung für das Überleben des Einzelnen in der Gesellschaft: Der Mensch sollte sich anpassen und verbessern können, getreu der Formel: »Das Benehmen der Menschen sei wie ihre Kleidung, nicht zu eng oder zu knapp, sondern mit Raum zu Bewegung und Übung.« Niemandem ist es gelungen, Ursache und Wirkung menschlicher Handlungen in ihren psychischen und sozialen Verflechtungen so prägnant zu beschreiben wie Francis Bacon, der, angeregt von Montaignes »Essais«, von Galilei und Descartes, in seinem Werk die Fundamente des modernen Denkens gelegt hat.

Produktinformationen

Titel: Essays
Untertitel: In der überarbeiteten Fassung der Übertragung von Paul Melchers. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Helmut Winter
Nachwort von:
Editor:
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783458332145
ISBN: 978-3-458-33214-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Insel
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 146
Gewicht: 142g
Größe: H175mm x B108mm x T11mm
Jahr: 1993
Auflage: 2. A.

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