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Folter und ärztliche Verantwortung

  • Fester Einband
  • 241 Seiten
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Aspekte einer medizinischen und psychologischen Begutachtung innerhalb ausländerrechtlicher Verfahren.Eine wirksame Untersuchung v... Weiterlesen
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Beschreibung

Aspekte einer medizinischen und psychologischen Begutachtung innerhalb ausländerrechtlicher Verfahren.

Eine wirksame Untersuchung von Folteranschuldigungen im deutschsprachigen und europäischen Raum nach den internationalen Standards des 'Istanbul-Protokolls' ist vor allem im Kontext von Asylverfahren zu erwarten. Die Bestätigung der traumatischen Erfahrungen eines Flüchtlings oder Asylsuchenden kann hier ausschlaggebend für den Ausgang des Verfahrens sein.Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich vor allem den unterschiedlichen Aspekten einer medizinischen und psychologischen Begutachtung innerhalb ausländerrechtlicher Verfahren. Dabei wird sowohl von juristischer als auch von ärztlicher Seite ein kritischer Blick auf die spezifischen Probleme geworfen. Im Mittelpunkt stehen die betroffenen Opfer und Fragen des Verfahrens. Darüber hinaus greift der Band auch die aktuelle Debatte um Folter im Rechtsstaat und die problematischen Ereignisse in amerikanischen Militärgefängnissen auf.

Autorentext
Frewer, Andreas Prof. Frewer studierte Philosophie, Medizingeschichte und Humanmedizin, promovierte an der FU Berlin und arbeitete als Arzt an der Charité der Humboldt-Universität in Berlin sowie als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen. In Hannover habilitierte er sich für das Gebiet 'Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin'. Er hat Institute in Frankfurt und Hannover geleitet und lehrt seit 2007 an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Klinische Ethik, Medizin im 20. Jahrhundert und Menschenrechte. Furtmayr, Holger Holger Furtmayr ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Ethik in der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Bis 2004 hat er an der Universität Würzburg Philosophie, Germanistik und Volkswirtschaft studiert. Von 2004 bis 2007 war er Mitglied des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs 'Bioethik' am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Tübingen. Seine Hauptarbeitsgebiete liegen im Bereich der philosophischen, juristischen und ökonomischen Aspekte von Eigentumsrechten, der Bioethik und den Menschenrechten. Krása, Kerstin Dr. Krása studierte und promovierte im Fach Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie arbeitete als Ärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Bayreuth und seit 2006 als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medizin und Menschenrechte, Gesundheitliche Folgen von Krieg und Trauma, Sexualisierte Gewalt an Frauen und Kindern sowie ärztliche Verantwortung in der Menschenrechtsarbeit.

Leseprobe
In its original context the "Istanbul Protocol" - vol. 2 of this series represents the first German edition - intended to serve as a set of internationally acknowledged guidelines for the effective documentation of allegations of torture with a strong view of preventing future maltreatment and facilitating the legal prosecution of suspected perpetrators. Within the context of European and German-speaking countries, where actual incidents of torture seem rather unlikely, one of the main purposes of the Istanbul Protocol is its application within asylum procedures. Confirmation of the traumatic experience of a refugee could be decisive for him/her obtaining asylum status.The third volume of the series "Medicine and Human Rights" explores different aspects of medical and psychological assessment of torture victims within asylum procedures. It focuses on the victims and the problems created by the different logics underlying legal procedures and psychological evaluations. Additional contributions shed light on the complicity of physicians in torture and discuss comprehensively why torture or maltreatment can never be a legal part of a democratic state. The annex contains the most important documents and declarations regarding torture as well as a transcript of a documentary about the Istanbul Protocol.

Produktinformationen

Titel: Folter und ärztliche Verantwortung
Untertitel: Das Istanbul-Protokoll und Problemfelder in der Praxis
Editor:
EAN: 9783899716993
ISBN: 978-3-89971-699-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: V & R Unipress GmbH
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 241
Gewicht: 619g
Größe: H246mm x B168mm x T25mm
Jahr: 2009
Auflage: 1. Aufl. 09.12.2009
Land: DE