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Flurname

  • Kartonierter Einband
  • 42 Seiten
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 41. Kapitel: Börde, Geest, Waterkant, Alm, Hufe, Ofen, Kar, Fluh, Hain, Flurstück, Springfield, Donk, W... Weiterlesen
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 41. Kapitel: Börde, Geest, Waterkant, Alm, Hufe, Ofen, Kar, Fluh, Hain, Flurstück, Springfield, Donk, Wolfskuhle, Werder, Gorge, Thie, Rodungsname, Brink, Hag, Ortsnamen auf -au, Horst, Liste slowenischer Flurnamen in Kärnten, Bystritza, Kinzig, Kulm, Anger, Wolfsschlucht, Gewann, Schwaighof, Hutweide, Bulte, Steig, Klus, Hardt, Riviera, Lohwald, -gast, Klause, Kamp, -fehn, Espan, Nol, Delf, Palve, Bishop, Vogelweide. Auszug: Die Hufe, in Süddeutschland Hube genannt, ist ein altes, relativ großes Flächenmaß. Typischerweise beträgt es dreißig Morgen, also entsprechend etwa sechs bis achtzehn Hektar. Das Wort Hufe bezeichnet ein landwirthschaftliches Gut, welches mit einem Pfluge bestellt werden kann und demnach der Arbeitskraft einer Familie entspricht. Die korrelative Fläche wurde von Anfang des 9. bis ins 19. Jahrhundert hinein meist auf rund 30 Morgen veranschlagt. Großbauern konnten mit Hilfe von vielen Knechten und mehreren Zugtiergespannen auch 60 oder gar 120 Morgen bewirtschaften. (Siehe auch: Großhufe bzw. Königshufe) Der Morgen selbst war regional und je nach Bodenbeschaffenheit von unterschiedlicher Größe. Mit der Erfindung des Widerrist-Joches im Hochmittelalter sowie später durch die Verwendung des Kummets wuchs die Pflugleistung der Zugtiere erheblich. Im Süden und Westen Deutschlands war der Morgen, wohl auch aus topographischen Gründen, im allgemeinen etwas kleiner. Er lag hier zumeist nur zwischen zwanzig und vierzig Ar. In der norddeutsche Ebene und den Gebieten mit sandigen Böden des Nordens und des Ostens konnte der Morgen auch zwischen fünfzig und bis über fünfundsiebzig Ar betragen. Die hörigen und leibeigenen Bauern waren nicht Eigentümer der Ackerflächen, die sie bewirtschafteten, weshalb die der Hufe entsprechende Fläche mancherorts auch als Lahn, also als Lehen, bezeichnet wurde. Im Heiligen Römischen Reich spielte der Begriff der Hufe insbesondere auch in der deutschen Ostsiedlung eine wichtige Rolle. Die Hufe entsprach im Zuge dieser Kolonisierung weitgehend unbewohnter Gebiete einer Standardfläche, die den neu ankommenden Bauern als Lehen oder als zu erwerbender Besitz angeboten wurde. Hufen wurden vom Landesherren nicht nur Bauern verliehen, sondern auch Lokatoren, Schulzen (Schulzenhufe) und ritterlichen Grundbesitzern (Ritterhufe), sondern auch zum Unterhalt von Kirche und Pfarrer bestimmt (Kirchen- bzw. Pfarrhufe). Pro Hufe waren bestimmte Abgaben festge

Klappentext

Quelle: Wikipedia. Seiten: 41. Kapitel: Börde, Geest, Waterkant, Alm, Hufe, Ofen, Kar, Fluh, Hain, Flurstück, Springfield, Donk, Wolfskuhle, Werder, Gorge, Thie, Rodungsname, Brink, Hag, Ortsnamen auf -au, Horst, Liste slowenischer Flurnamen in Kärnten, Bystritza, Kinzig, Kulm, Anger, Wolfsschlucht, Gewann, Schwaighof, Hutweide, Bulte, Steig, Klus, Hardt, Riviera, Lohwald, -gast, Klause, Kamp, -fehn, Espan, Nol, Delf, Palve, Bishop, Vogelweide. Auszug: Die Hufe, in Süddeutschland Hube genannt, ist ein altes, relativ großes Flächenmaß. Typischerweise beträgt es dreißig Morgen, also entsprechend etwa sechs bis achtzehn Hektar. "Das Wort Hufe bezeichnet ein landwirthschaftliches Gut, welches mit einem Pfluge bestellt werden kann und demnach der Arbeitskraft einer Familie entspricht." Die korrelative Fläche wurde von Anfang des 9. bis ins 19. Jahrhundert hinein meist auf rund 30 Morgen veranschlagt. Großbauern konnten mit Hilfe von vielen Knechten und mehreren Zugtiergespannen auch 60 oder gar 120 Morgen bewirtschaften. (Siehe auch: Großhufe bzw. Königshufe) Der Morgen selbst war regional und je nach Bodenbeschaffenheit von unterschiedlicher Größe. Mit der Erfindung des Widerrist-Joches im Hochmittelalter sowie später durch die Verwendung des Kummets wuchs die Pflugleistung der Zugtiere erheblich. Im Süden und Westen Deutschlands war der Morgen, wohl auch aus topographischen Gründen, im allgemeinen etwas kleiner. Er lag hier zumeist nur zwischen zwanzig und vierzig Ar. In der norddeutsche Ebene und den Gebieten mit sandigen Böden des Nordens und des Ostens konnte der Morgen auch zwischen fünfzig und bis über fünfundsiebzig Ar betragen. Die hörigen und leibeigenen Bauern waren nicht Eigentümer der Ackerflächen, die sie bewirtschafteten, weshalb die der Hufe entsprechende Fläche mancherorts auch als Lahn, also als Lehen, bezeichnet wurde. Im Heiligen Römischen Reich spielte der Begriff der Hufe insbesondere auch in der deutschen Ostsiedlung eine wichtige Rolle. Die Hufe entsprach im Zuge dieser Kolonisierung weitgehend unbewohnter Gebiete einer Standardfläche, die den neu ankommenden Bauern als Lehen oder als zu erwerbender Besitz angeboten wurde. Hufen wurden vom Landesherren nicht nur Bauern verliehen, sondern auch Lokatoren, Schulzen (Schulzenhufe) und ritterlichen Grundbesitzern (Ritterhufe), sondern auch zum Unterhalt von Kirche und Pfarrer bestimmt (Kirchen- bzw. Pfarrhufe). Pro Hufe waren bestimmte Abgaben festge

Produktinformationen

Titel: Flurname
Untertitel: Börde, Geest, Waterkant, Alm, Hufe, Ofen, Kar, Fluh, Hain, Flurstück, Springfield, Donk, Wolfskuhle, Werder, Gorge, Thie, Rodungsname, Brink, Hag, Ortsnamen auf -au, Horst, Liste slowenischer Flurnamen in Kärnten, Bystritza, Kinzig, Kulm
Editor:
EAN: 9781158978359
ISBN: 978-1-158-97835-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 42
Gewicht: 101g
Größe: H255mm x B192mm x T10mm
Jahr: 2012