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Atorvastatin und Neuroprotektion

  • Kartonierter Einband
  • 92 Seiten
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Atorvastatin gehört zu einer Gruppe lipidsenkender Medikamente, die über eine Hemmung der ß-HMG-CoA-Reduktase wirken und daher zur... Weiterlesen
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Beschreibung

Atorvastatin gehört zu einer Gruppe lipidsenkender Medikamente, die über eine Hemmung der ß-HMG-CoA-Reduktase wirken und daher zur Therapie der Hypercholesterinämie und der koronaren Herzkrankheit indiziert sind. In zahlreichen klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass unter Statinmedikation ebenfalls die Schlaganfallinzidenz gesenkt wird und durch Statinvorbehandlung die klinischen Auswirkungen des Schlaganfalls gemildert werden. Dies ist umso erstaunlicher, als ein hoher Cholesterinspiegel als Risikofaktor für den ischämischen Schlaganfall gar nicht als etabliert anzusehen ist, sondern kontrovers diskutiert wird. In zahlreichen experimentellen Studien zeigt sich aber, dass die durch Statine vermittelten Wirkungen vielfach auf cholesterin-unabhängigen Mechanismen beruhen. Diese sogenannten pleiotropen Effekte umfassen vasodilatative, antiinflammatorische, antithrombotische und antioxidative Mechanismen. Gegenstand dieser Arbeit ist es, unabhängig von vaskulär vermittelten Komponenten die direkte Neuroprotektion eines Statins in neuronalen Zellkulturen zu untersuchen.

Autorentext

wurde in Berlin geboren und studierte Medizin an der Charité, wo er sich früh erfolgreich neurowissenschaftlich engagierte. Seine klinische Tätigkeit in der Neurologie führte ihn nach Berlin und als research fellow nach Sydney. Aktuell arbeitet und forscht er auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen.



Klappentext

Atorvastatin gehört zu einer Gruppe lipidsenkender Medikamente, die über eine Hemmung der ß-HMG-CoA-Reduktase wirken und daher zur Therapie der Hypercholesterinämie und der koronaren Herzkrankheit indiziert sind. In zahlreichen klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass unter Statinmedikation ebenfalls die Schlaganfallinzidenz gesenkt wird und durch Statinvorbehandlung die klinischen Auswirkungen des Schlaganfalls gemildert werden. Dies ist umso erstaunlicher, als ein hoher Cholesterinspiegel als Risikofaktor für den ischämischen Schlaganfall gar nicht als etabliert anzusehen ist, sondern kontrovers diskutiert wird. In zahlreichen experimentellen Studien zeigt sich aber, dass die durch Statine vermittelten Wirkungen vielfach auf cholesterin-unabhängigen Mechanismen beruhen. Diese sogenannten pleiotropen Effekte umfassen vasodilatative, antiinflammatorische, antithrombotische und antioxidative Mechanismen. Gegenstand dieser Arbeit ist es, unabhängig von vaskulär vermittelten Komponenten die direkte Neuroprotektion eines Statins in neuronalen Zellkulturen zu untersuchen.

Produktinformationen

Titel: Atorvastatin und Neuroprotektion
Untertitel: Beobachtungen bei Glutamat-induzierter Exzitotoxizität in primären kortikalen Neuronen
Autor:
EAN: 9783838135687
ISBN: 978-3-8381-3568-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 92
Gewicht: 153g
Größe: H220mm x B150mm x T6mm
Jahr: 2015