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Mozart und die List der Hirse

  • Fester Einband
  • 233 Seiten
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Weinreben reagieren auf gewisse Schallwellen, Mozart-Klänge zum Beispiel. Pflanzen führen ein aktives Sozialleben, sie haben Freun... Weiterlesen
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Beschreibung

Weinreben reagieren auf gewisse Schallwellen, Mozart-Klänge zum Beispiel. Pflanzen führen ein aktives Sozialleben, sie haben Freunde und Feinde, sind liebevoll zu den Nächsten, bilden Allianzen, betreiben Vetternwirtschaft, sind futterneidisch, graben sich gegenseitig das Wasser ab und verhalten sich abwehrend gegenüber Fremden. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Beziehungsnetze aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und Informationen austauschen. Auch die Beziehungsnetze von Tieren sind viel komplexer, viel differenzierter, als wir bislang dachten. Das zeigen Entdeckungen an ungewöhnlichen Orten, wie bei Zebuherden im westafrikanischen Niger, in Schweizer Schlachthöfen oder bei Berggorillas in Ruanda und im Basler Zoo. Neue Erkenntnisse füllen langsam die Leerstellen des ökologisch geprägten Weltbildes. Dieses fusst darauf, dass alles mit allem irgendwie vernetzt ist, nichts isoliert funktioniert und dass den Genen keineswegs die alles überragende Rolle bei der Steuerung von Lebensprozessen zukommt. Was aber bringt das Wissen, dass wir alle - Pflanze, Tier und Mensch - in koevolutionäre Prozesse eingebunden und in gegenseitigen Abhängigkeiten verstrickt sind? Was bedeutet dies konkret für das Agrarwesen? Vermögen ökologische Landwirtschaftssysteme auch die Weltbevölkerung zu ernähren, und sind sie ökonomisch konkurrenzfähig?

Autorentext

Florianne Koechlin, geboren 1948, studierte Biologie und Chemie. Sie wurde bekannt als Gentechnikkritikerin und Autorin. Sie ist Stiftungsrätin der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und der Swissaid, Geschäftsführerin des Blauen-Instituts und war Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH. Sie lebt in Münchenstein bei Basel. Im Lenos Verlag veröffentlichte Florianne Koechlin die Bücher Zellgeflüster und PflanzenPalaver. Denise Battaglia, geboren 1971, studierte Philosophie und Pädagogik in Basel. Die Journalistin ist seit 2010 auch wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Institut für Ethik im Gesundheitswesen Dialog Ethik in Zürich. Sie lebt in Basel.



Klappentext

Weinreben reagieren auf gewisse Schallwellen, Mozart-Klänge zum Beispiel. Pflanzen führen ein aktives Sozialleben, sie haben Freunde und Feinde, sind liebevoll zu den Nächsten, bilden Allianzen, betreiben Vetternwirtschaft, sind futterneidisch, graben sich gegenseitig das Wasser ab und verhalten sich abwehrend gegenüber Fremden. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Beziehungsnetze aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und Informationen austauschen. Auch die Beziehungsnetze von Tieren sind viel komplexer, viel differenzierter, als wir bislang dachten. Das zeigen Entdeckungen an den unterschiedlichsten Orten, wie bei Zebuherden im westafrikanischen Niger, in Schweizer Schlachthöfen oder bei Berggorillas in Ruanda und im Basler Zoo. Neue Erkenntnisse füllen langsam die Leerstellen des ökologisch geprägten Weltbildes. Dieses fußt darauf, dass alles mit allem irgendwie vernetzt ist, nichts isoliert funktioniert und dass den Genen keineswegs die alles überragende Rolle bei der Steuerung von Lebensprozessen zukommt.

Produktinformationen

Titel: Mozart und die List der Hirse
Untertitel: Natur neu denken
Autor:
EAN: 9783857874246
ISBN: 978-3-85787-424-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Lenos Verlag
Genre: Biochemie & Biophysik
Anzahl Seiten: 233
Gewicht: 350g
Größe: H198mm x B126mm x T30mm
Veröffentlichung: 06.03.2012
Jahr: 2012
Auflage: 1. Aufl. 03.2012
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