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EU-Regulierung der Abschlussprüfung

  • Kartonierter Einband
  • 224 Seiten
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Als Reaktion auf die Finanzkrise in Europa hat der Unionsgesetzgeber im Jahr 2014 eine Reform zur Regulierung der Abschlussprüfung... Weiterlesen
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Beschreibung

Als Reaktion auf die Finanzkrise in Europa hat der Unionsgesetzgeber im Jahr 2014 eine Reform zur Regulierung der Abschlussprüfung verabschiedet. Ihr Hauptziel ist die Verbesserung der Prüfungsqualität. Diese Arbeit widmet sich der Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Hauptmaßnahmen der Reform: der Pflicht zur externen Rotation sowie des Verbots von Nichtprüfungsleistungen. Im Kern wird untersucht, ob die beiden Maßnahmen mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gemäß Art. 52 GRCh in Einklang stehen.

Im Jahr 2014 hat der Unionsgesetzgeber als Reaktion auf die Finanzkrise in Europa eine Reform zur Regulierung der Abschlussprüfung verabschiedet. Ihr Hauptziel ist die Verbesserung der Prüfungsqualität. Daneben soll die Reform das bestehende Oligopol der Big-Four-Prüfungsgesellschaften aufbrechen. Für die Umsetzung der beiden Ziele sind insbesondere zwei Maßnahmen vorgesehen: Die Pflicht zur externen Rotation sowie das Verbot von Nichtprüfungsleistungen. Diese Arbeit widmet sich der Überprüfung der Rechtmäßigkeit und der Legitimität der beiden Hauptmaßnahmen. Im Kern wird untersucht, ob die mit den Maßnahmen verbundenen Eingriffe in die durch Art. 16 GRCh geschützte unternehmerische Freiheit mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gemäß Art. 52 GRCh in Einklang stehen. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass mit der Pflicht zur externen Rotation eine der beiden Maßnahmen kein angemessenes Mittel darstellt, um die mit der Reform verbundenen Ziele zu erreichen.

Autorentext

Florian Wilbrink studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Maastricht und Köln (Dr. iur.). Während seiner Promotion absolvierte er einen Forschungsaufenthalt an der University of California, Berkeley. Im Anschluss studierte er Public Policy and Administration an der London School of Economics and Political Science (M.Sc.). Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Bilanz und Steuerrecht sowie dem Institut für Gesellschaftsrecht (Prof. Dr. Joachim Hennrichs) der Universität zu Köln. Zurzeit absolviert er die letzte Station seines Rechtsreferendariats am LG Köln in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Berlin.



Inhalt

Kapitel 1: Einleitung Hintergrund der Reform - Gang der Untersuchung Kapitel 2: Die Ziele der Reform Die Qualität der Abschlussprüfung - Marktkonzentration Kapitel 3: Die Umsetzung der Ziele der Reform Externe Rotation - Verbot von Nichtprüfungsleistungen Kapitel 4: Die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen Rechtsbehelfsmöglichkeiten - Die Kompetenzordnung nach Art. 5 EUV - Grundrechte Kapitel 5: Legitimität und Legalität Legitimität - Legalität Kapitel 6: Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesen Literatur- und Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: EU-Regulierung der Abschlussprüfung
Untertitel: Die Rechtmäßigkeit der Verordnung (EU) 537/2014 unter besonderer Berücksichtigung der Pflicht zur externen Rotation und des Verbots von Nichtprüfungsleistungen
Autor:
EAN: 9783428158058
ISBN: 978-3-428-15805-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 224
Gewicht: 347g
Größe: H233mm x B159mm x T18mm
Veröffentlichung: 23.10.2019
Jahr: 2019

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