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Sicherheit und Entwicklung in der Weltgesellschaft

  • Kartonierter Einband
  • 385 Seiten
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Warum scheitern Interventionen? Westliche Politik in Afghanistan Mit einem Geleitwort von Martin BeckDie gegenwärtige Berichtersta... Weiterlesen
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Beschreibung

Warum scheitern Interventionen? Westliche Politik in Afghanistan Mit einem Geleitwort von Martin Beck

Die gegenwärtige Berichterstattung über das Afghanistanengagement der west- chen Staatengemeinschaft ist von Ratlosigkeit geprägt. Ein Sieg über das inter- tional operierende Terrornetzwerk al Qaida ist ebenso wenig in Sicht wie eine vollständige Marginalisierung der Taliban. Auch die Bemühungen um den A- bau eines demokratischen Staates zeitigen keine nachhaltigen Erfolge. Ganz im Gegenteil ist die Situation in Afghanistan von wachsender Instabilität und - nehmender Gewalt, auch und vor allem gegen die internationalen Einsatzkräfte, geprägt. Somit hat die Afghanistan-Mission bislang weder einen nennenswerten Zuwachs an Sicherheit gebracht noch an Entwicklung. In der öffentlichen und veröffentlichten Meinung der westlichen Entsendestaaten, aber auch im wiss- schaftlichen Diskurs mehrt sich folglich die Kritik an diesem Einsatz. Die Re- tionen auf die scheinbar ausweglose Situation changieren zwischen der For- rung nach Truppenabzug auf der einen und der Forderung nach einer Aufs- ckung des Engagements auf der anderen Seite. Beide Lösungsansätze greifen jedoch zu kurz, weil sie die Antwort schuldig bleiben, was sie zur Lösung der Probleme vor Ort mitsamt ihren sicherheitspolitischen Implikationen für die westliche Staatengemeinschaft beitragen wollen. Geht es überhaupt um ein Mehr oder ein Weniger des bisherigen Engagements? Wo liegt der Kern der Proble- tik? Diese Frage liegt dem vorliegenden Buch von Florian Kühn zugrunde. Das Erkenntnisinteresse geht jedoch über den Fall Afghanistan hinaus. Es ist gru- sätzlicher Natur und zielt auf die strukturellen Gründe für die Defizite westlicher Interventionspolitik.

Vorwort
Warum scheitern Interventionen? Westliche Politik in Afghanistan

Autorentext
Florian P. Kühn ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Politik der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.

Klappentext
Beunruhigende Nachrichten aus Afghanistan erreichen uns fast jeden Tag: Unruhen, Selbstmordattentate und die Ausweitung der militärischen Kämpfe weisen darauf hin, dass der vom Westen betriebene staatliche Aufbau mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Vor diesem Hintergrund untersucht dieses Buch die grundlegenden und handlungsleitenden Konzepte von Sicherheit und Entwicklung und vertritt die These, dass im Kern das liberale Denken und die daraus resultierende Weltpolitik für die konzeptionelle Schwächen des westlichen Statebuilding-Ansatzes und damit für die Diskrepanz von Zielen und Ergebnissen des westlichen Engagements in Afghanistan verantwortlich sind.

Inhalt
Afghanistans Aufbau auf dem Prüfstand - Sicherheitspolitik - Entwicklungspolitik - Liberales Paradigma und Statebuilding - Afghanistan als sicherheitspolitischer Prüfstein

Produktinformationen

Titel: Sicherheit und Entwicklung in der Weltgesellschaft
Untertitel: Liberales Paradigma und Statebuilding in Afghanistan
Autor:
EAN: 9783531172545
ISBN: 978-3-531-17254-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaft
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 385
Gewicht: 555g
Größe: H216mm x B151mm x T27mm
Jahr: 2010