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DirigentenBilder

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Kommt dem Dirigieren performative Qualität zu? Handelt es sich um einen theatralen Akt, einen 'Tanz am Pult', der selber... Weiterlesen
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Beschreibung

Kommt dem Dirigieren performative Qualität zu? Handelt es sich um einen theatralen Akt, einen 'Tanz am Pult', der selber ästhetischen Wert besitzt und sich nicht auf die Funktion bloßer Zeichengebung für das Orchester reduzieren lässt? Geht es (auch) darum, die unsichtbaren Töne und Tonfolgen durch Gesten sichtbar zu machen, ihnen buchstäblich einen Körper zu leihen? Und in welchem Verhältnis stehen die Gesten wiederum zu jener 'Interpretation', die ihnen als hörbares Resultat entspringt? - Diese und andere Fragen bilden den Fokus des vorliegenden Bandes, der sich dem Phänomen des Dirigierens sowie der Figur des Dirigenten und der Dirigentin vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit widmet. Er versammelt historische, systematisch-empirische und kulturwissenschaftliche Beiträge an der Schnittstelle verschiedenster Disziplinen, gebündelt unter der Denkfigur, dass der stumme 'Luftsortierer' nicht nur als 'Regisseur' musikalischer Verläufe fungiert, sondern in gewisser Weise auch als ihr 'Darsteller'. Die titelgebenden DirigentenBilder implizieren dabei eine doppelte Perspektive. Auf der einen Seite stehen die vom Dirigenten selbst hervorgerufenen Bilder: Welche kinetischen Visualisierungen von Musik sind mit deren gestischer Umsetzung beim Dirigieren verbunden, und wie gestaltet sich die Beziehung zwischen dem Körper des Dirigenten und dem 'Klangkörper' des Orchesters? Auf der anderen Seite sind aber auch diejenigen Bilder - 'Images' - relevant, die sich von der traditionsreichen Figur des Maestro im kulturellen Gedächtnis gespeichert haben: Welche Funktionen wurden dem Dirigenten zugesprochen, wie haben sich die Vorstellungen und Klischees über ihn im Laufe der Zeit verändert, und welchen Einfluss übten die sich wandelnden Formen der medialen Inszenierung aus, von der Karikatur bis zum Film?

Autorentext
Arne Stollberg, geb. 1973. Studium der Musikwissenschaft sowie der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main. Promotion 2004 und Habilitation 2010 an der Universität Bern. 2012 bis 2015 Inhaber einer Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel mit dem Projekt Hörbare Gebärden Der Körper in der Musik. Seit April 2015 Professor für Historische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Jana Weißenfeld, geb. 1986. Studium der Musikwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie der Mittleren und Neueren Geschichte an der Universität zu Köln. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Projekts Hörbare Gebärden Der Körper in der Musik des Schweizerischen Nationalfonds, von Oktober 2012 bis Mai 2015 an der Universität Basel, seither an der Humboldt-Universität zu Berlin. Florian Henri Besthorn, geb. 1984. Studium der Musikwissenschaft, Neueren deutschen Literaturwissenschaft und Älteren deutschen Philologie an der Universität des Saarlandes. Seit Oktober 2012 arbeitet er an einer Dissertation zur Bedeutung des Körpers im Werk von Jörg Widmann, als Teil des Projekts Hörbare Gebärden Der Körper in der Musik des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Basel.

Klappentext

Kommt dem Dirigieren performative Qualität zu? Handelt es sich um einen theatralen Akt, einen , der selber ästhetischen Wert besitzt und sich nicht auf die Funktion bloßer Zeichengebung für das Orchester reduzieren lässt? Geht es (auch) darum, die unsichtbaren Töne und Tonfolgen durch Gesten sichtbar zu machen, ihnen buchstäblich einen Körper zu leihen? Und in welchem Verhältnis stehen die Gesten wiederum zu jener , die ihnen als hörbares Resultat entspringt? - Diese und andere Fragen bilden den Fokus des vorliegenden Bandes, der sich dem Phänomen des Dirigierens sowie der Figur des Dirigenten und der Dirigentin vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit widmet. Er versammelt historische, systematisch-empirische und kulturwissenschaftliche Beiträge an der Schnittstelle verschiedenster Disziplinen, gebündelt unter der Denkfigur, dass der stumme nicht nur als musikalischer Verläufe fungiert, sondern in gewisser Weise auch als ihr . Die titelgebenden DirigentenBilder implizieren dabei eine doppelte Perspektive. Auf der einen Seite stehen die vom Dirigenten selbst hervorgerufenen Bilder: Welche kinetischen Visualisierungen von Musik sind mit deren gestischer Umsetzung beim Dirigieren verbunden, und wie gestaltet sich die Beziehung zwischen dem Körper des Dirigenten und dem des Orchesters? Auf der anderen Seite sind aber auch diejenigen Bilder - - relevant, die sich von der traditionsreichen Figur des Maestro im kulturellen Gedächtnis gespeichert haben: Welche Funktionen wurden dem Dirigenten zugesprochen, wie haben sich die Vorstellungen und Klischees über ihn im Laufe der Zeit verändert, und welchen Einfluss übten die sich wandelnden Formen der medialen Inszenierung aus, von der Karikatur bis zum Film?

Produktinformationen

Titel: DirigentenBilder
Untertitel: Musikalische Gesten - verkörperte Musik
Editor:
Autor:
EAN: 9783796534782
ISBN: 978-3-7965-3478-2
Format: Set mit div. Artikeln (Set)
Herausgeber: schwabe
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 503
Gewicht: 925g
Größe: H248mm x B167mm x T35mm
Jahr: 2015

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