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Stand der alternativen Bekämpfungsverfahren gegen den Feuerbrand

  • Kartonierter Einband
  • 76 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Landschaftsarchitektur, Landespflege, Gartenbau, Note: 1,5, Gottfried Wilhelm Leibni... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Landschaftsarchitektur, Landespflege, Gartenbau, Note: 1,5, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Feuerbrand des Kernobstes ist eine der gefährlichsten Bakteriosen im Erwerbsobstbau. Er kann, unter für seine Verbreitung und Entwicklung idealen Bedingungen, zu erheblichen Schädigungen führen. Durch den Befall der Blüten und Fruchtansätze, aber auch der erntereifen Früchte, kann es zu massiven Ernteausfällen kommen. Bei der Infektion hochanfälliger Sorten auf ggf. hochanfälligen Unterlagen ist auch der Verlust der Pflanze bis hin zur Rodung ganzer Partien zu erwarten. Dabei ist die Intensität des Befalls keinesfalls in jedem Jahr gleich stark, sondern schwankt unter verschiedenen Abhängigkeiten, auf die im Verlauf dieser Arbeit noch eingegangen werden wird, erheblich. Die Bedeutung der Krankheit darf unter keinen Umständen, besonders nicht in modernen Intensivkulturen mit hoher Bepflanzungsdichte und angepflanzten anfälligen Sorten, unterschätzt werden. Für die Bekämpfung des Feuerbrandes stehen neben Kulturmaßnahmen, die einen ersten sehr wichtigen Schritt in einem Bekämpfungsprogramm darstellen sollten auch verschiedene Kupferformulierungen zur Verfügung. Deren Anwendung kann jedoch phytotoxische Probleme mit sich bringen, vor allem in Hinsicht auf Fruchtberostung und somit den Verkaufswert des Obstes beeinträchtigen. Ein Mittel mit nachgewiesener Wirkung auf den Erreger stellt das in den USA schon seit längerem verwendete Antibiotikum Streptomycin dar, das in Deutschland auf Grund von Bedenken hinsichtlich des vorbeugenden Gesundheitsschutzes und diesbezüglich vor allem der Bildung von Antibiotikaresistenzen, bislang nur in den Jahren 1994-1998 per Ausnahmegenehmigung unter strengsten Auflagen verfügbar war. Seit dem 10.03.2000 ist Plantomycin zur Feuerbrandbekämpfung nun auch in der Bundesrepublik für vorerst 3 Jahre zugelassen. Der Entwicklung von biologischen Bekämpfungsstrategien wird erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Untersuchungen in diesem Bereich zielen vor allem auf die Züchtung resistenter Sorten, die Induzierung unspezifischer Resistenzen gegen Pathogene (SAR - Systemic aquired resistance) und die Etablierung mikrobieller Antagonisten. Aufgabe dieser Arbeit ist es, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einer Bekämpfung des Feuerbrandes zusammenzufassen und Alternativen zum Einsatz von Antibiotika im Obstbau aufzuzeigen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Was ist Feuerbrand 2.1Der Erreger2 2.2Krankheitsverlauf4 2.3Symptome6 3.Verbreitung, Epidemiologie 3.1Ursprung und Ausbreitung in Europa8 3.2Wirtspflanzen10 3.3Übertragung13 3.4Epidemiologie14 3.5Nachweisverfahren17 4.Bekämpfung18 4.1Präventive Maßnahmen 4.1.1Handels- und Einfuhrverbot19 4.1.2Hygiene20 4.1.3Sortenwahl21 4.1.4Monitoring und Prognose23 4.1.4.1Maryblyt24 4.1.4.2BRS/BIS25 4.1.4.3Feuerbra/Anlafbra25 4.2Mechanische Bekämpfung 4.2.1Schnittmaßnahmen26 4.2.2Wirtspflanzenkontrolle28 4.2.3Vektorkontrolle29 4.3Chemische Bekämpfung 4.3.1Streptomycin(Plantomycin)30 4.3.2Oxytetracycline(Terramycin)32 4.3.3Aliette33 4.3.4Kupferpräparate34 4.3.5Nourseothricin35 4.3.6Flumequine (FIRESTOP)35 4.3.7BION36 4.3.8Apogee(BAS 125W)38 4.4Biologische Bekämpfung 4.4.1Gesteinsmehle39 4.4.2Pflanzenstärkungsmittel 4.4.2.1Pflanzenextrakte40 4.4.2.3Knoblauchpräparate41 4.4.3Mikrobielle Antagonisten41 4.4.3.1Pseudomonas fluorescens A506 (BlightBan)42 4.4.3.2Erwinia herbicola C9-143 5.Problem der Antibiotikaresistenz44 5.1Probleme der Humanmedizin44 5.2Resistenzb...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Feuerbrand des Kernobstes ist eine der gefährlichsten Bakteriosen im Erwerbsobstbau. Er kann, unter für seine Verbreitung und Entwicklung idealen Bedingungen, zu erheblichen Schädigungen führen. Durch den Befall der Blüten und Fruchtansätze, aber auch der erntereifen Früchte, kann es zu massiven Ernteausfällen kommen. Bei der Infektion hochanfälliger Sorten auf ggf. hochanfälligen Unterlagen ist auch der Verlust der Pflanze bis hin zur Rodung ganzer Partien zu erwarten. Dabei ist die Intensität des Befalls keinesfalls in jedem Jahr gleich stark, sondern schwankt unter verschiedenen Abhängigkeiten, auf die im Verlauf dieser Arbeit noch eingegangen werden wird, erheblich. Die Bedeutung der Krankheit darf unter keinen Umständen, besonders nicht in modernen Intensivkulturen mit hoher Bepflanzungsdichte und angepflanzten anfälligen Sorten, unterschätzt werden. Für die Bekämpfung des Feuerbrandes stehen neben Kulturmaßnahmen, die einen ersten sehr wichtigen Schritt in einem Bekämpfungsprogramm darstellen sollten auch verschiedene Kupferformulierungen zur Verfügung. Deren Anwendung kann jedoch phytotoxische Probleme mit sich bringen, vor allem in Hinsicht auf Fruchtberostung und somit den Verkaufswert des Obstes beeinträchtigen. Ein Mittel mit nachgewiesener Wirkung auf den Erreger stellt das in den USA schon seit längerem verwendete Antibiotikum Streptomycin dar, das in Deutschland auf Grund von Bedenken hinsichtlich des vorbeugenden Gesundheitsschutzes und diesbezüglich vor allem der Bildung von Antibiotikaresistenzen, bislang nur in den Jahren 1994-1998 per Ausnahmegenehmigung unter strengsten Auflagen verfügbar war. Seit dem 10.03.2000 ist Plantomycin zur Feuerbrandbekämpfung nun auch in der Bundesrepublik für vorerst 3 Jahre zugelassen. Der Entwicklung von biologischen Bekämpfungsstrategien wird erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Untersuchungen in diesem Bereich zielen vor allem auf die Züchtung resistenter Sorten, die Induzierung unspezifischer Resistenzen gegen Pathogene (SAR - Systemic aquired resistance) und die Etablierung mikrobieller Antagonisten. Aufgabe dieser Arbeit ist es, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einer Bekämpfung des Feuerbrandes zusammenzufassen und Alternativen zum Einsatz von Antibiotika im Obstbau aufzuzeigen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Was ist Feuerbrand 2.1Der Erreger2 2.2Krankheitsverlauf4 2.3Symptome6 3.Verbreitung, [...]

Produktinformationen

Titel: Stand der alternativen Bekämpfungsverfahren gegen den Feuerbrand
Autor:
EAN: 9783838629438
ISBN: 978-3-8386-2943-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft
Anzahl Seiten: 76
Gewicht: 122g
Größe: H210mm x B148mm x T5mm
Jahr: 2000