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Filmexil 22/2005. Hans Feld

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Promovierter Jurist, Kritiker und verantwortlicher Redakteur der Fachtageszeitung »Film-Kurier«, Dramaturg und Produktionsleiter i... Weiterlesen
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Beschreibung

Promovierter Jurist, Kritiker und verantwortlicher Redakteur der Fachtageszeitung »Film-Kurier«, Dramaturg und Produktionsleiter in der deutschen Filmindustrie - Hans Feld war ein homme de lettres, ein Freund der Musik, kenntnisreich und wegweisend in seinen Texten zum Film, politisch ein Demokrat durch und durch. Geboren 1902 in Berlin, wuchs Feld in einem preußisch-jüdischen Elternhaus auf. Gewarnt vor einer drohenden Verhaftung durch die Gestapo, floh er 1933 nach Prag. Dort war der »jüdische Antifaschist«, wie er sich selbst bezeichnete, als Herausgeber und Chefredakteur der Kulturzeitschrift »Die Kritik« tätig, die 1933 bis 1935 erschien. 1935 wählte Feld England als neue Heimat und endgültiges Exilland. Er arbeitete als Redakteur der »World Film News« und versuchte, in der britischen Filmindustrie Fuß zu fassen, was auf Dauer nicht gelang. Ab 1960 war er Vorstandsmitglied des Leo Baeck Institute. In den 1970er und 1980er Jahren Mentor und viel befragter Zeitzeuge filmhistorischer Forschung in der Bundesrepublik, starb Feld 1992 in London. FILMEXIL erschließt und kommentiert sowohl politische wie filmkritische Texte von Hans Feld aus dem Prager und Londoner Exil, ergänzt um eine biografische Skizze.

Klappentext

Der Film war in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein Synonym für die Moderne und stand exemplarisch für ein neues Zeitbewusstsein. Als Avantgarde 1933 verjagt, unterlag er, wie die anderen Künste, spezifischen Bedingungen seiner Zeit: Verlust von Tradition, Rezeption und Kommunikation. Die Kunstproduktion in der Fremde veränderte die Genres und ihre Eigenarten. In den Jahren 1992 bis 2005 wurde vom "Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek", wie die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen damals hieß, in 22 Bänden die Reihe FILMEXIL herausgegeben. FILMEXIL widmet sich der Entwicklung des neuen Mediums im Zeichen diametral entgegengesetzter historischer Bedingungen der Zeit des Nationalsozialismus und der Emigration. Sämtliche Ausgaben dieser Reihe bieten einen einzigartigen Überblick über die enge Verflechtung von Film und Politik zwischen 1933 und 1945 anhand von wissenschaftlichen Aufsätzen und Archivmaterialien. Auch die Themen "Innere Emigration", "Remigration nach 1945" und "Akkulturationsprozesse" werden nicht außer Acht gelassen. Damit leistet FILMEXIL einen wertvollen Beitrag sowohl zur Sozialgeschichte des Exils 1933-1945 und darüber hinaus zur Filmgeschichtsschreibung insgesamt.



Inhalt

- Rof Aurich und Wolfgang Jacobsen: Leidenschaftliche Vernunft. Der Journalist Hans Feld im Exil - "Die Frage ist, worauf das Licht fällt." Menschen, Filme, Politik. Texte von Hans Feld - Bibliografie. Texte im Exil - Film, Theater, Politik - Autoren / Fotos / Rechte / Dank

Produktinformationen

Titel: Filmexil 22/2005. Hans Feld
Editor:
EAN: 9783883778075
ISBN: 978-3-88377-807-5
Format: Geheftet
Herausgeber: Edition Text + Kritik
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 78
Gewicht: 238g
Größe: H246mm x B170mm x T7mm
Veröffentlichung: 01.01.2005
Jahr: 2005
Auflage: 1. Aufl. 2005