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Felix Mendelssohn Bartholdy - Sämtliche Briefe, in 12 Bänden, m. CD-ROM

  • Fester Einband
  • 9000 Seiten
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Beschreibung

Felix Mendelssohn Bartholdy als Briefschreiber: im Focus der europäischen Kultur des 19. Jahrhunderts Als einer der wichtigsten Briefschreiber des 19. Jahrhunderts hat Felix Mendelssohn Bartholdy mit großer Stilsicherheit und Eloquenz eine umfangreiche Korrespondenz unterhalten: Familien-, Reise- und Freundschaftsbriefe, Briefwechsel mit bedeutenden Komponisten, Musikern, Künstlern und Verlegern. Berühmte Zeitgenossen wie Robert Schumann, Franz Liszt, Richard Wagner, aber auch Johann Wolfgang von Goethe, Carl Friedrich Zelter und Alexander von Humboldt gehörten zu seinen Korrespondenzpartnern. Die Korrespondenz beginnt 1816 und endet 1847 mit dem Tod des Komponisten; sie ist ein unschätzbares Dokument für die Entstehung, Drucklegung und Umarbeitung seiner musikalischen Werke, aber auch für eine Zeit, in der das Verhältnis zwischen Christen und Juden noch auf gutem Wege war, auf dem Weg, den einst Moses Mendelssohn, der Großvater des Komponisten, gewiesen hatte.

Autorentext
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) war ein deutscher Komponist und Pianist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik. Er gründete die erste Musikhochschule in Deutschland und löste die Wiederentdeckung Bachs aus. Helmut Loos, geb. 1950, Studium der Musikpädagogik in Bonn, Staatsexamina 1974/77. Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn, 1980 Promotion, 1989 Habilitation. 1989-1993 Direktor des Instituts für deutsche Musik im Osten, Bergisch-Gladbach. Seit 1993 Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft an der TU Chemnitz-Zwickau.

Leseprobe
"Den Abend spielte man Whist, und Prof. Zelter, der zuerst mitspielte, sagte: Whist heißt, du sollst das Maulhalten. Ein Kraftausdruck! (...) Nun meine liebe hustende Fanni! Gestern früh brachte ich deine Lieder der Frau von Göthe, die eine hübsche Stimme hat . Sie wird sie dem alten Herrn vorsingen. Ich sagte es ihm auch schon, dass du sie gemacht hättest, und fragte ob er sie wohl hören wollte. Er sagte ja, ja, sehr gerne. Der Frau von Göthe gefallen sie besonders. Ein gutes Omen!" (Brief vom 6. November 1821) "Wir wohnen in des Herrn von Göthes Haus, haben schon eine Nacht darin geschlafen, gestern Abend schon da gegessen, und werden gewiß recht lustig sein. Gesund sind wir alle, und erwarten mit recht gespannter Aufmerksamkeit jeden Augenblick die Ankunft des alten Göthe. Auch Schillers Haus habe ich gesehen, und werde es zeichnen, das Haus des Lucas Kranach habe ich gezeichnet, und auch die Thomasschule steht auf dem Papier (...) morgen schreibe ich euch wieder, heute darf ich nicht mehr. Ich habe jetzt Schreibsucht. Schade daß ich aufhören muß" (Felix an seine Eltern Lea und Abraham Mendelssohn, 4. November 1821)

Produktinformationen

Titel: Felix Mendelssohn Bartholdy - Sämtliche Briefe, in 12 Bänden, m. CD-ROM
Untertitel: Ausführliche Erläuterungen, Kommentar und Register in jedem Band; Gesamtregister auf CD-ROM im letzten Band
Komponist:
Editor:
Autor:
EAN: 9783761823002
ISBN: 978-3-7618-2300-2
Format: Fester Einband
Hersteller: Bärenreiter Verlag Kasseler Großauslieferung
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 9000
Gewicht: 14220g
Größe: H320mm x B376mm x T370mm
Jahr: 2009
Auflage: Ersch. 2009 ff.