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Pathologien der Aufklärung. Das Ende von Erkenntnis, Moral und Subjektivität

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Philosop... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Adorno & Horkheimer: Die Dialektik der Aufklärung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Dialektik der Aufklärung will "zum Verständnis (beitragen, d.A.) ..., daß die Ursache des Rückfalls von Aufklärung in Mythologie ... bei der in der Furcht vor der Wahrheit erstarrenden Aufklärung selbst zu suchen ist." Das dialektische an der Aufklärung ist, dass sie einerseits das Potenzial zur Befreiung des Menschen als selbstbestimmtes Individuum beinhaltet, andererseits aber "schon den Keim zu jenem Rückschritt (enthält, d.A.) ..., der heute überall sich ereignet", des Rückfalls in die Barbarei, der konkret wird in der faschistischen Realität. Dialektisches Denken versucht Aufklärung als eine, beide Elemente enthaltende, widersprüchliche Geistesbewegung zu denken, damit aber Aufklärung zu retten. "Nimmt Aufklärung dieses rückläufige Moment nicht in sich auf, so besiegelt sie ihr eigenes Schicksal." Ihr rückläufiges Moment macht sich in drei Phänomenen bemerkbar, der Erkrankung von Erkenntnis, Moral und Subjektivität. Vernunft, einst das Vermögen, dem menschlichen Handeln Sinn und Zweck zu geben, ist nur noch Werkzeug von Herrschaft. Die faschistischen Herren gebrauchen sie um Wahrheit zu machen. Moral, die in der kantschen Philosophie die Autonomie des Individuums begründete, besteht nur noch in dem Zwang zum Konformismus an die durch Führerwillen und das Kollektiv legitimierten Verhaltensnormen. Subjektivität schließlich, welche die aufklärerische Befreiung von Heteronomie möglich machen sollte, geht als das Besondere völlig im Allgemeinen der beherrschten Gesellschaft unter. In der totalen Gesellschaft reicht Herrschaft bis in die Seelen der Beherrschten, sodass es zum Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft nicht mehr kommt, an dem das Individuum sich erst konstituierte. Diese Arbeit ist ein Versuch, die Erkrankung von Erkenntnis, Moral und Subjektivität zur Darstellung zu bringen. Ihre Aufgabe wird es sein, sie nicht als voneinander unabhängige Phänomene, sondern zusammen zu denken, als Momente der "Selbstzerstörung der Aufklärung".

Autorentext

Ich heiße Felix Mayer und bin angehender Lehrer in den Fächern Ethik und Sozialkunde. Die Texte, die ich auf GRIN veröffentliche, sind im Rahmen meines Studiums der Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg, der Marmara-Universität Istanbul, der Humboldt-Universität sowie der Freien Universität Berlin entstanden. Inhaltlich geht es dabei um Fragen der Ethik, der multikulturellen Gesellschaft und interkultureller Pädagogik. Neben meinen Studieninhalten waren auch meine Studien- und Arbeitsaufenthalte in der Türkei, meine pädagogischen Erfahrungen an verschiedenen Schulen in Berlin und in Balikesir, Türkei, sowie mein Engagement bei einem Berliner Mentoring-Projekt prägend für mich und stellen einen wichtigen Einflussfaktor für die wissenschaftlichen Arbeiten dar, die ich in den letzten Jahren verfasst habe.

Produktinformationen

Titel: Pathologien der Aufklärung. Das Ende von Erkenntnis, Moral und Subjektivität
Autor:
EAN: 9783656646457
ISBN: 978-3-656-64645-7
Format: Geheftet
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 45g
Größe: H211mm x B148mm x T3mm
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage