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Welches Potential hat der Lissabon-Vertrag zur Ausformung einer kollektiven Identität der Europäischen Union?

  • Kartonierter Einband
  • 20 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Technische ... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: neuere Theorien der Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Europa war in den letzten fünf Jahrzehnten einem dramatischen Wandel ausgesetzt. Ein Kontinent verwüstet von Krieg, gespalten durch nationale Feindschaften, ohne feste psychologische Basis, hat sich zu einer friedlichen, prosperierenden Gemeinschaft entwickelt, in der viele Nationalstaaten eine neue Form der internationalen Beziehungen eingegangen sind. Dieser dramatische Wechsel drückte sich auch in der wissenschaftlichen Forschung zur Europäischen Integration aus, die letztere, je nach dem welcher Ansatz in der wissenschaftlichen Diskussion populär war, in einer bestimmten Art und Weise interpretierte. So war die vorherrschende Theorie der 1960er Jahre die des Neofunktionalismus von Haas (vgl. Hass, 1958), die von einer funktionalen Dynamik der Integration ausging, wodurch die politischen Eliten gezwungen werden zusammenzuarbeiten, um die steigenden politischen Kosten zu senken. Dagegen blieb Deutsch (vgl. Deutsch, 1969) eher vorsichtig gegenüber der Vorstellung, dass sich die Loyalität der Massen von der nationalen Ebene auf die supranationale Ebene verlagern könnte und war eher skeptisch gegenüber der Frage nach einer europäischen Identität. Heutige populäre Ansätze sind vor allem das Konzept des Multi-Level- Governance, der historische Institutionalismus und konstruktivistische Ansätze. Das Konzept des Multi-Level-Governance zeichnet sich durch eine Komplexität aus, mit der es die institutionellen Strukturen Europas analysieren kann (vgl. Kohler-Koch, 2003). Der historische Institutionalismus bringt die zeitliche Dimension bei der Erforschung Europas mit ein, jedoch beschränkt er sich dabei auf die rationalistische Betrachtungsweise von Kosten und Nutzen (vgl. Pierson 1994). Genau aber diese nationale Ontologie beschränkt viele bestehende Ansätze in ihrem Erklärungsgehalt in Bezug auf den Wandel der europäischen Identität (vgl. Risse 2005: 161).

Produktinformationen

Titel: Welches Potential hat der Lissabon-Vertrag zur Ausformung einer kollektiven Identität der Europäischen Union?
Autor:
EAN: 9783640686582
ISBN: 978-3-640-68658-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 45g
Größe: H211mm x B82mm x T22mm
Jahr: 2010
Auflage: 2. Auflage